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Straßenwärter/in

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Straßenwärter/in Gehalt
  • Gehalt: 901 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Kontrollfahrten auf Autobahnen, Brücken oder Rastplätzen, Sichern von Unfallorten und schnelles Beheben von Gefahrenquellen – was wie Polizeiarbeit klingt, ist in Wirklichkeit das Aufgabengebiet in der Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Werken und Mathe

  • Handwerkliches Geschick

  • Spaß an der Arbeit im Freien

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Körperlich fit bist

  • Schnell reagieren kannst

  • Teamgeist mitbringst

  • Umsichtig und flexibel bist

Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in: Für Sicherheit im Straßenverkehr

Deine Aufgaben: Kontrollieren, reparieren und sichern

Berufsbild Straßenwärter

Ob Schlaglöcher, verblasste Markierungen oder kaputte Schilder – in der Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in beseitigst du Schäden und sorgst für Sicherheit und Ordnung auf Autobahnen, Parkplätzen, Gehwegen, Brücken oder in Tunneln. Damit Baustellen oder Unfälle nicht den Verkehr behindern, bist du vor Ort, um Schilder und Absperrungen aufzustellen und die Fahrbahn zu reinigen. Im Sommer verleihst du Bäumen, Sträuchern und Wiesen einen neuen Schnitt. Im Winter befreist du mit dem Räumfahrzeug die Straßen von Schnee und Eis.    

Auf regelmäßigen Kontrollfahrten mit dem Einsatzfahrzeug erkennst du sofort, wenn etwas nicht stimmt: Unebene Fahrbahnen, Schlaglöcher oder fehlende Fahrbahnmarkierungen können die Sicherheit gefährden und müssen von dir dokumentiert und repariert werden. Hast du die Baustelle abgesperrt und mit Warnschildern versehen, füllst du das Schlagloch mit Reparaturasphalt und verdichtest es mit dem Stampfer. Markierungen erneuerst du mit Markierungsmaschinen. Leuchtet eine Ampel nicht mehr, behebst du die Störung oder tauschst die Glühbirnen aus. Verschmutzte Schilder säuberst du und entfernst Laub aus Entwässerungsrinnen.

Am Fahrbahnrand mähst du den Rasen oder schneidest Bäume zurück, damit sie die Sicht nicht behindern. Kippt bei einem Sturm ein Baum um, bist du für die sichere Entfernung des Stamms verantwortlich. Ist es draußen glatt und verschneit, belädst du Streu- und Räumfahrzeuge mit Salz oder Splitt und sorgst für freie Straßen. Auch bei Unfällen kann man rund um die Uhr auf deinen Einsatz zählen. Im Notfall leistest du Erste Hilfe, stellst Verkehrszeichen und Absperrungen auf und räumst hinterher die Unfallstelle.

Theorie und Praxis: Dein Weg zum Beruf

Straßenwärter/in Gehalt

Die duale Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in dauert drei Jahre. In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du den Arbeitsalltag kennen und arbeitest unter Anleitung von Anfang an mit. Ausbildungsbetriebe können Straßenbauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien sein. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

Während der Ausbildung machst du dich mit den verschiedenen Fahrzeugen, Maschinen und Baustoffen vertraut. Du lernst, Teermaschinen, Reinigungsgeräte oder Räumfahrzeuge zu bedienen. Wie bessert man einen gepflasterten Gehweg aus? Wie repariert man Risse im Asphalt? Welche Schilder müssen wo stehen? All das steht auf dem theoretischen und praktischen Lehrplan. Auch das Pflanzen von Grünflächen oder das Zurückschneiden von Bäumen will gelernt sein. Bald hast du ein Auge für die verschiedenen Schäden und weißt, wie man sie fachkundig ausbessert. Auch den Winterdienst übernimmst du dann selbständig oder reparierst die Schaltung einer kaputten Ampel problemlos.

Hast du das Ausbildungszeugnis in der Tasche, kannst du dein Know-how durch Fortbildungen im Bereich Baumpflege oder Straßenbau vertiefen. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung ist auch die Weiterbildung zum Straßenwärtermeister/in möglich. Willst du noch tiefer in die Marterie einsteigen, bietet sich ein Bachelorstudium im Bauingenieurwesen an.

Dein Arbeitsumfeld: Auf “Streife” im Straßenverkehr

Straßenwärterin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in bist du vor allem im Freien im Einsatz. Auf Straßen und Autobahnen fährst du “Streife” oder besserst Fahrbahnen aus, während wenige Meter neben dir der Verkehr vorbei rauscht. Abgase, Teerdämpfe und Lärm sind hier üblich. Gelegentlich bist du auch nachts unterwegs, um Unfallstellen oder Baustellen zu sichern. Doch allein bist du nie, sondern hast immer Unterstützung durch deine Kollegen. Damit Autofahrer dich schon von weitem erkennen, trägst du orange Schutzkleidung, Warnweste und Helm.

Deine “Einsatzzentrale” ist der Bauhof oder die Autobahnmeisterei, wo du den Überblick über unzählige Maschinen, Baumaterialien und Schilder behalten musst. Hier besorgst du dir die benötigten Geräte und belädst das Fahrzeug. Damit du im Straßenverkehr – und vor allem bei Schnee und Eis – Unfälle vermeidest, brauchst du ein schnelles Reaktionsvermögen. Arbeitest du gerne mit den Händen, bist aufmerksam und liebst die Abwechslung, bist du hier an der richtigen Adresse!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Was gehört nicht zu den Aufgaben des Straßenwärters?

  • Streuen im Winter
  • Sträucher pflanzen im Frühling und Sommer
  • Weinlese im Herbst

Doch nicht das Richtige?

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