Spezialtiefbauer/in.

Gehalt:
915 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Spezialtiefbauer/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

    • Handwerkliches Geschick

    • Technisches Verständnis

    • Spaß an Arbeit im Freien

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Teamgeist mitbringst

    • Flexibel bist

    • Tatkräftig mit anpackst

    • Körperlich fit bist

  2. Deine Aufgaben: Dem Fundament auf den Grund gehen.

    Berufsbild Spezialtiefbauer/in

    Schwere Bauwerke, wie Hochhäuser oder Tunnel, brauchen ein besonders stabiles Fundament, damit sie fest stehen. Deshalb gibt es Tiefbau-Profis, die tiefe Baugruben bohren und sichern können. Die Ausbildung zum/zur Spezialtiefbauer/in macht genau das aus dir! Von der ersten Bohrung über die Verankerung der Fundamente bis zur Entwässerung – mit schweren Baumaschinen und meterlangen Bohrern erledigst du gewaltige Aufgaben.

    Bevor ein Hochhaus in die Höhe wachsen kann, entnimmst du zunächst Bodenproben. So findest du heraus, wie tragfähig der Baugrund ist, und kannst die passenden Arbeitsverfahren und Maschinen auswählen. Steht alles bereit, sicherst du die Baustelle, indem du mithilfe von Spezialgreifern oder Erdraketen Metallplatten bis an den Grund der geplanten Baugrube rammst. Dann geht es ans Ausheben der Grube mit schweren Baggern.  

    Die Wände der Grube stabilisierst du mit Verankerungssystemen, wie Stahlwänden und Bohrpfählen. Mit riesigen Spezialbohrern bohrst du Löcher in den Boden und füllst sie mit flüssigem Beton, der dann aushärtet. Bagger und Bohrer bedienst du per Computersteuerung vom Führerstand aus. Außerdem installierst du ein System aus Pumpen, Rohren und Brunnen, damit eindringendes Grundwasser sofort abgepumpt und gesammelt werden kann. Ist der Untergrund stabil, kann ein Fundament aus Stahlbeton aufgebracht werden.   

    Auch für die Errichtung von Straßen- und Eisenbahntunneln oder im Brunnenbau wird dein Spezialwissen gebraucht. Dann gräbst du lange Schächte durch das Innere von Bergen oder ganz tief bis zum Grundwasserspiegel.

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  4. Theorie und Praxis: Grundlegendes Know-how.

    Spezialtiefbauer/in Gehalt

    Die duale Ausbildung zum/zur Spezialtiefbauer/in dauert drei Jahre. In dieser Zeit lernst du das praktische Handwerkszeug in einem Ausbildungsbetrieb, der auf Tief-, Brücken- oder Tunnelbau spezialisiert ist. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

    Während der Ausbildung werden zunächst Grundlagen geschaffen: Du lernst, Skizzen und technische Zeichnungen sowie erste Bauteile aus Holz, Beton und Stahlbeton anzufertigen. Du bist schon bald selbst mit auf der Baustelle im Einsatz und hilfst mit beim Bohren von Löchern, Anlegen von Verkehrswegen und Verlegen von Rohren. Du wirst vertraut gemacht mit der Bedienung und Instandhaltung der verschiedenen Maschinen und Werkzeuge. Auch das Schweißen von Stahlgeflechten und den Umgang mit schwierigen Situationen, wie das Bauen im Grundwasser, hast du bald drauf.

    In der Abschlussprüfung musst du eine praktische Arbeitsaufgabe durchführen und schriftlich Fragen zu den Themen Gründungen und Verbau, Spezialtiefbaugeräte sowie Wirtschafts- und Sozialkunde beantworten. Mit dem Abschlusszeugnis in der Hand startest du in deinem Ausbildungsberuf durch und kannst du dich schon bald zum/zur Vorarbeiter/in oder zum/zur Polier/in qualifizieren. Damit hast du auch die Chance auf ein Studium, zum Beispiel im Fach Bauingenieurwesen.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Baustelle statt Fitnessstudio.

    Spezialtiefbauer/in Bilder

    In der Ausbildung zum/zur Spezialtiefbauer/in ist die Baustelle dein wichtigster Einsatzort. Im Freien – bei Wind und Wetter – sorgst du für fest verankerte Fundamente. Mit Schutzkleidung, Helm, Handschuhen und Sicherheitsschuhen bist du optimal ausgestattet, um Schlamm und Schmutz zu trotzen. Laute Bohranlagen und Motorrammen können den Boden unter deinen Füßen ganz schön in Schwingungen versetzen.

    Was du mitbringen solltest? Auf jeden Fall Spaß daran, mit den Händen zu arbeiten! Das Fitnessstudio kannst du dir jedenfalls sparen – das Tragen schwerer Bauteile, das Arbeiten im Stehen, gebückt oder über Kopf hält dich schon genug auf Trab! Es sollte dir auch nichts ausmachen, alle paar Wochen auf einer neuen Baustelle zu arbeiten, auch wenn die mal weiter weg von zu Hause ist. Aber du bist natürlich nicht auf dich allein gestellt. Zusammen mit deinen Kollegen und einer großen Portion Teamgeist machst du jeden Boden standfest!

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Spezialtiefbauer/in.

    Ø 1. Jahr
    705€
    Ø 2. Jahr
    910€
    Ø 3. Jahr
    1.130€
  7. 3 Ausbildungsplätze für Spezialtiefbauer/in.

Bist du der/die geborene Spezialtiefbauer/in?
Mach den Test!

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