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Stuckateur/in

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Stuckateur/in Gehalt
  • Gehalt: 932 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du willst mit den Händen arbeiten und gleichzeitig Fassaden und Innenräumen eine schicke Verkleidung verpassen? In der Ausbildung zum/zur Stuckateur/in verputzt du rohe Wände und verwandelst sie in individuell gestaltete Räume.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Werken

  • Handwerkliches Geschick

  • Einen Blick für dekorative Gestaltung

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Eine ruhige Hand hast

  • Körperlich fit und schwindelfrei bist

  • Sorgfältig und geschickt vorgehst

  • Gerne im Team arbeitest

Ausbildung zum/zur Stuckateur/in: Mit Putz und Mörtel zur kunstvollen Wand

Deine Aufgaben: Vom Rohbau zu wohnlichen vier Wänden

Berufsbild Stuckateur

In der Ausbildung zum/zur Stuckateur/in dreht sich alles um Innenausbau und Fassadengestaltung. Hier lernst du das praktische Know-how, um rohe Innen- und Außenwände neu gebauter Häuser zu dämmen, zu verputzen und wohnlich zu gestalten. Mit dekorativen Ornamenten oder Simsen aus Stuck – ein Mörtel aus Sand, Gips, Kalk und Leimwasser – schmückst du die Wände. Auch das Restaurieren von Stuckelementen in Altbauten oder Schlössern gehört zu deinem Repertoire.

Bevor du aber kreativ werden kannst, musst du eine solide Grundlage schaffen: Du bringst Dämmung zur Wärme- und Schallisolierung an oder montierst Raumtrennwände sowie Zwischendecken aus Gipskarton. Auch an Lichtquellen und Rollläden denkst du. Die Wände und Fassaden verputzt du mit Mörtel, den du vorher im Mischer angefertigt hast. Dazu verwendest du moderne Putzmaschinen oder das klassische Reibebrett. Wichtig ist, dass der Putz gleichmäßig aufgetragen wird und Kanten und Fugen geglättet werden.

Bei der Gestaltung hast du viele Möglichkeiten: Du kannst Fassaden mit gefärbtem Mörtel oder Edelputzen verkleiden oder sogar Bilder und Inschriften aus mehreren Mörtelschichten, ein sogenanntes Sgraffito, erschaffen. Auch kunstvolle Säulen und Fenstersimse erschaffst du. An den Decken der Innenräume ziehst du Stuckprofile und setzt verschnörkelte Ornamente oder Rosetten an. Diese fertigst du selbst aus Stuck oder verwendest Fertigteile. Sogar Marmoroberflächen kannst du mit Stuck imitieren.

Auch im Denkmalschutz werden deine Fähigkeiten gebraucht. Denn Stuck war in den vergangenen Jahrhunderten ein beliebtes Dekorationsmittel für Wohnhäuser, Kirchen und Schlösser. Beschädigten Stuck reinigst und reparierst du. Fehlende Ornamente modellierst du nach alten Zeichnungen oder Fotos. Damit der Stuck seinem historischen Vorbild gleicht, verwendest du dafür traditionelle Handwerkstechniken.

Theorie und Praxis: Stuck für Stuck zum Abschluss

Stuckateur/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Stuckateur/in dauert drei Jahre und ist dual. Den Arbeitsalltag lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb kennen. Das können in Betriebe des Stuckateurhandwerks oder industrielle Ausbaubetriebe sein. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du den Unterricht in einer Berufsschule, wo du die theoretischen Grundlagen mitnimmst.

Während der Ausbildung lernst du natürlich, wie man Putze herstellt und aufträgt. Aber um den Arbeitsauftrag korrekt umsetzen zu können, musst du auch wissen, wie man Baupläne liest und Aufmaßskizzen anfertigt. Schon bald kannst du eine Trockenbauwand aufstellen und fertigst deine ersten Stuckprofile. Aber auch Bauteile aus Holz, Beton oder Stein kannst du herstellen. Neben dem Verlegen von Estrich steht auch das Rekonstruieren und Sanieren von altem Putz und Stuck auf dem Programm.

In der Abschlussprüfung stellst du dein Können anhand einer praktischen Aufgabe und schriftlichen Fragen zu den Themen Stuck und Putz, Trockenbau sowie Wirtschafts- und Sozialkunde unter Beweis. Mit deinem Ausbildungszeugnis in der Tasche und ein paar Stuckarbeiten später, kannst du auch die Prüfung als Stuckateurmeister/in ablegen.

Dein Arbeitsumfeld: Schwindelfrei auf der Baustelle

Stuckateurin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Stuckateur/in trifft man dich vor allem in der Werkstatt deines Ausbildungsbetriebes und auf wechselnden Baustellen an. Verputzt du eine Fassade, bist du draußen an der frischen Luft im Einsatz. Hoffentlich bist du schwindelfrei? Denn es geht hoch hinaus auf Baugerüste und Arbeitsbühnen! In Innenräumen kann es auch mal staubig werden und unangenehm nach Baumaterialien riechen. Bei der Arbeit du trägst Schutzkleidung, wie Sicherheits- und Handschuhe.

Wenn du gerne tatkräftig mit anpackst, aber auch einen Blick für schöne Details hast, bist du in der Ausbildung zum/zur Stuckateur/in richtig. Denn neben ein paar Muckis brauchst du vor allem Geschick und Sorgfalt für dekorative Stuckarbeiten. Auch wenn du mal länger auf der Leiter stehst und kopfüber arbeitest, darf ein Ornament am Ende nicht schief an der Decke hängen. Sind Baustellen mal weiter weg sind, bist du längere Zeit am Stück nicht zu Hause.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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