Chemikant/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Chemikant/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Chemikant/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1061 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €958
  • 2. Lehrjahr: €1023
  • 3. Lehrjahr: €1094
  • 4. Lehrjahr: €1169
2.

Wie lange dauert die Chemikant/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Chemikant/in?

  • Als Chemikant/in stellst du chemische Erzeugnisse wie Kosmetika, Arzneimittel oder Kunststoff für die Industrie her. Du behältst den Produktionsprozess im Blick, kannst regulierend eingreifen und im Störfall Vorgänge stoppen.
  • In deiner Ausbildung als Chemikant/in bewegst du dich zwischen riesigen Maschinen in Produktionshallen und dem Mikroskop. Zur Qualitätskontrolle musst du immer wieder Proben im Labor untersuchen.
  • Die Ausbildung gehört zum naturwissenschaftlichen Bereich und hat eine besonders ausgeprägte chemische Seite.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Chemikant/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Chemikant/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Interesse an Technik
  • Spaß an Teamwork

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ein Leben ohne Farben, Waschmittel oder Klebstoffe? Fast undenkbar! Aber glücklicherweise gibt es Chemikant/innen! Als Chemikant/in bist du spezialisiert auf die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die wir alle tagtäglich benutzen. Dafür befüllst, bedienst und überwachst du riesige, automatisierte Maschinen – ein bisschen wie in einem überdimensionalen Labor.

In der Ausbildung als Chemikant/in lernst du, Rohstoffe genau abzumessen, die einzelnen Produktionsschritte zu steuern und die Qualität zu kontrollieren. Ob Kosmetika, Arzneimittel oder Kunststoff – mit deinen Produktionsanlagen kannst du fast alles für die Industrie herstellen. Genau nach „Rezept“ befüllst du riesige Behälter mit Rohstoffen und mischst sie per Knopfdruck.

Danach durchlaufen sie verschiedene Stationen einer Fertigungsstrecke, die du steuerst und überwachst: Flüssige Stoffe filterst, destillierst oder kristallisierst du, feste werden zerkleinert, erhitzt oder getrocknet. Auf dem Leitstand der Produktionsanlage hast du alle Prozesse und Anlagen im Blick. Stimmt der Druck? Ist die Temperatur der chemischen Prozesse zu hoch? Sind die Füllstände im Normbereich? Hier kannst du regulierend eingreifen, Störungen feststellen und Vorgänge stoppen. Zum Schluss steuerst du die Abfüllanlage, die Spülmittel und Co. in Flaschen einfüllt.

Damit am Ende auch das rauskommt, was der Kunde erwartet, begibst du dich als Chemikant/in regelmäßig auf Kontrollgänge, entnimmst Proben und untersuchst sie im Labor. Deine Ergebnisse protokollierst du und änderst die Einstellungen, wenn das Produkt nicht optimal ist. Ist ein Auftrag abgeschlossen, wartet schon der nächste! Doch bevor du die Maschinen für die nächste Produktionsreihe umbauen, Rohre montieren oder Dichtungen austauschen kannst, ist noch der Großputz fällig!

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Inhalte der Ausbildung.

Die Berufsausbildung als Chemikant/in dauert dreieinhalb Jahre. Danach bist du optimal vorbereitet, um in diesem Job zu arbeiten. Die Ausbildung als Chemikant/in ist eine duale Ausbildung. Während dieser Zeit macht dich dein Ausbildungsbetrieb fit für den praktischen Arbeitsalltag und die Berufsschule vermittelt dir das notwendige Know-how. Du brauchst finanzielle Hilfe? Kleiner Tipp: Für deine Ausbildung kannst du BAB beantragen.

Zunächst lernst du die chemischen Grundlagen: Du lässt Stoffe reagieren, übst das Einmaleins des Destillierens, Filtrierens oder Zentrifugierens und misst Mengen und Temperaturen. Vom Labor geht es in die Produktionshalle, wo du dich mit den Prozessen, Maschinen und Steuerungen vertraut machst. Auch Montage steht auf dem Programm.

Je nach Ausbildungsbetrieb kannst du dich auf Wahlqualifikationen spezialisieren, wie zum Beispiel Labortechnik, Kälte- und Tieftemperaturtechnik oder Nanotechnik. Seit 2018 gibt es in der Ausbildungsordnung auch die die Wahlqualifikation „Digitalisierung und vernetzte Produktion“.

Möchtest du nach der praktischen und schriftlichen Abschlussprüfung und ein paar Jahren Berufserfahrung als Chemikant/in mehr Verantwortung übernehmen, gibt es genügend Weiterbildungen. Du kannst zum Beispiel die Techniker- oder Meisterschule besuchen. Mit Abitur hast du auch die Chance, zu studieren – zum Beispiel Chemie oder Chemieingenieurwesen. Wie immer erwartet dich mit einem abgeschlossenen Studium ein höheres Einstiegsgehalt.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Die Ausbildung als Chemikant/in erfordert Händchen und Köpfchen! Beim Umrüsten von Anlagen hast du keine Angst, dir die Finger schmutzig zu machen und mit deinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen hast du auch schwierige Verfahren im Griff. Manche Chemikalien können unangenehm riechen, hautreizend oder sogar giftig sein. Deshalb trägst du bei der Arbeit Schutzkleidung, zum Beispiel einen Kittel, Handschuhe und Atemschutz.

Um in großen Produktionshallen den Überblick zu behalten, ist Teamwork gefragt. Dabei müssen sich deine Kollegen voll und ganz auf dich verlassen können – schließlich tragt ihr bei chemischen Reaktionen auch Verantwortung für eure Gesundheit. Führst du Messungen im Labor durch, brauchst du eine ruhige Hand und einen aufmerksamen Blick.

In den meisten Industriebetrieben ist Schichtarbeit üblich – das heißt, in dieser Branche bist du vielleicht auch mal nachts oder am Wochenende im Einsatz.

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