Uhrmacher/in.

Ausbildungsgehalt:
1112 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Uhrmacher/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Uhrmacher/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1112 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1037
  • 2. Lehrjahr: €1102
  • 3. Lehrjahr: €1199
2.

Wie lange dauert die Uhrmacher/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Uhrmacher/in?

  • Als Uhrmacher/in bist du Experte für das Bauen und Reparieren von mechanischen und elektronischen Uhren.
  • Ausbildungsbetriebe sind sowohl die Werkstätten traditioneller Handwerksbetriebe, als auch Verkaufsräume von Uhrengeschäften.
  • Uhrmacher/in ist ein traditionsreicher Handwerksberuf. Um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, solltest du viel Fingerspitzengefühl mitbringen.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Uhrmacher/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Uhrmacher/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

  • Sorgfalt und Genauigkeit

  • Sinn für Ästhetik

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob goldene Armbanduhr oder historische Kuckucksuhr – die Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in macht aus dir einen Experten für alle Arten von Zeitmessern. Die Uhr tickt nicht mehr richtig? Am Ausbildungsplatz ist es deine Aufgabe, den Fehler zu finden und zu beheben.

Vom Zeiger bis zum Uhrwerk – du stellst Einzelteile selbst her oder montierst industriell vorgefertigte Ersatzteile. Ist dein Arbeitgeber ein Uhrenhersteller, fertigst du Uhren in traditioneller Handarbeit oder mithilfe von computergesteuerten Maschinen.

Absolvierst du deine Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in in einer Reparaturwerkstatt, besteht deine Arbeit darin, kaputte Uhren wieder zum Leben zu erwecken. Zunächst musst du die Ursache finden. Ist es nur die Batterie oder doch ein Schaden im Uhrwerk?

Das findest du heraus, indem du das Gehäuse öffnest und das Innere genau untersuchst. Unter der Lupe baust du die winzigen Einzelteile wie Antrieb, Laufwerk oder Zeigerwerk mit ruhiger Hand und einer Pinzette aus.

Defekte Teile wie Zahnräder oder Wellen tauschst du aus. Hast du das Ersatzteil nicht vorrätig, fertigst du es an der Drehbank neu an. Dann reinigst du das Gehäuse und alle Bauteile per Hand oder im Ultraschallbad.

Hast du die Uhr wieder zusammengesetzt, stellst du die korrekte Zeit ein und kontrollierst sie mit einem elektronischen Prüfgerät. Tickt sie wieder gleichmäßig? Dann war die Operation erfolgreich!

Machst du deine Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in in einem Uhrengeschäft mit Werkstatt, gehört für Auszubildende auch die Beratung und der Verkauf zum Job dazu. Darf es eine klassische Uhr mit Lederarmband sein oder doch eine digitale in knalligen Farben?

Kundenberatung gehört genauso zu den täglichen Aufgaben deiner Arbeit als Uhrmacher/in wie Kostenvoranschläge für Reparaturen. In der Werkstatt gehst du mit den komplizierten Schaltkreisen von Digitaluhren genauso sorgfältig um, wie mit dem Erbstück der Großmutter.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du wirst die theoretischen Basics in der Berufsschule und das praktische Know-how im Betrieb lernen.

Um dich für den Ausbildungsberuf als Uhrmacher/in zu qualifizieren, brauchst du mindestens einen sehr guten, mittleren Schulabschluss. In deiner Bewerbung solltest du kreatives Talent erkennen lassen und erklären, weshalb du genau für diese Tätigkeit brennst.

Und was erwartet dich, wenn du schließlich deinen Ausbildungsplatz bekommen hast?

Im ersten und zweiten Jahr deiner Berufsausbildung machst du dich zunächst mit den Werkstoffen und Arbeitsmitteln vertraut: Was ist der Unterschied zwischen mechanischen und elektronischen Uhrwerken? Wie werden Uhren gereinigt und Batterien gewechselt?

Wie sägt, bohrt, feilt man Metall- und Kunststoffteile per Hand und maschinell? Ob Taschenuhr oder Kirchturmuhr – nach zwei Jahren Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in konstruierst du schon Zeitmesser jeder Größe und beweist dein Können in der Zwischenprüfung im zweiten Ausbildungsjahr.

Ab dem dritten Ausbildungsjahr zählt auch das Prüfen und Instandsetzen elektronischer Uhren zum Job. Aber in diesem Ausbildungsberuf geht es nicht nur um die Technik im Inneren, sondern auch die äußere Schönheit: Uhrengehäuse pflegst und arbeitest du wieder auf, ersetzt fehlende Schmucksteine oder tauschst das Armband aus.

In der Abschlussprüfung beweist du deine Fingerfertigkeiten anhand eines praktischen Kundenauftrags aus deinem Betrieb und dein Wissen in schriftlichen Tests.

Die drei Jahre im Ausbildungsbetrieb vergingen wie im Flug – und wie geht es jetzt im Beruf weiter? Hast du ein paar Jahre lang Erfahrung im Job gesammelt, kannst du noch einen draufsetzen und die Meisterprüfung ablegen.

Damit hast du die Möglichkeit, dein Wissen an die nächste Generation Uhrmacher weiterzugeben, indem du selbst Auszubildende beschäftigst. Wenn du noch weiter lernen willst, bietet sich ein Studium an. Oder du machst eine Weiterbildung, zum Beispiel als Feinwerktechniker/in.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während deiner Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in bist du vornehmlich in der Werkstatt tätig. Kleine Uhren bestehen aus wenigen Millimeter großen Federn, Schräubchen oder Rädchen. Das erfordert eine ruhige Hand und Geschicklichkeit!

Aber mit Mikroskop, Spezialwerkzeugen und Schutzkleidung bist du bestens ausgestattet, um solche Präzisionsarbeiten durchzuführen. Technisches Verständnis benötigst du für die Benutzung von Maschinen, wie Ultraschallanlagen oder computergesteuerte Werkzeuge.

Überhaupt musst du sehr sorgfältig arbeiten, denn in deinen Händen liegt das Schicksal von Uhren, die mehrere hundert oder tausend Euro kosten oder als Familienerbstück einen hohen ideellen Wert haben.

Im Verkaufsraum gehst du freundlich und zuvorkommend mit den Kunden um, denn nur durch die Kunden lebt das Geschäft. Ihren Wünschen kommst du entgegen und mit deinem Sinn für schöne Dinge berätst du Unentschlossene fachkundig.

Deine Arbeitszeiten in der Ausbildung richten sich häufig nach den Öffnungszeiten des Geschäfts. Lernst du den Beruf in der industriellen Uhrenherstellung, ist auch mit Schichtarbeit zu rechnen. Das heißt, du kannst auch schon sehr früh oder bis spät abends in der Werkstatt eingesetzt werden.

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