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Uhrmacher/in

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Uhrmacher/in Gehalt
  • Gehalt: 1017 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Tick tack – die Zeit läuft und immer noch keinen passenden Ausbildungsberuf gefunden? Wie wäre es mit einer Ausbildung, in der du selbst an der Uhr drehen kannst? Die Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in verbindet traditionelles Handwerk mit modernen Techniken. Dabei sind handwerkliches Geschick und Fingerspitzengefühl gefragt!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Realschulabschluss oder Abitur

  • Gute Noten in Mathe und Werken/Technik.

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeitest

  • Einen Sinn für schöne Dinge hast

  • Geduldig bist

  • Kommunikativ und kundenorientiert bist

Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in: Mit Fingerspitzengefühl die Zeit zum Laufen bringen

Deine Aufgaben: Heikle Operationen und kompetente Beratung

Berufsbild Uhrmacher

Ob goldene Armbanduhr oder historische Kuckucksuhr – die Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in macht aus dir einen Experten für alle Arten von Zeitmessern. Die Uhr tickt nicht mehr richtig? Im Handwerksbetrieb lernst du, den Fehler zu finden und zu beheben. Vom Zeiger bis zum Uhrwerk – du stellst Einzelteile selbst her oder montierst industriell vorgefertigte Ersatzteile. Entscheidest du dich für eine Ausbildung bei einem Uhrenhersteller, fertigst du Uhren in traditioneller Handarbeit oder mithilfe von computergesteuerten Maschinen.

Absolvierst du deine Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in in einer Reparaturwerkstatt, bist du dafür verantwortlich, kaputte Uhren wieder zum Leben zu erwecken. Zunächst musst du die Ursache finden. Ist es nur die Batterie oder doch ein Schaden im Uhrwerk? Das findest du heraus, indem du das Gehäuse öffnest und das Innere genau untersuchst. Unter der Lupe baust du die winzigen Einzelteile wie Antrieb, Laufwerk oder Zeigerwerk mit ruhiger Hand und einer Pinzette aus.

Defekte Teile wie Zahnräder oder Wellen tauschst du aus. Hast du das Ersatzteil nicht vorrätig, fertigst du es an der Drehbank neu an. Dann reinigst du das Gehäuse und alle Bauteile per Hand oder im Ultraschallbad. Hast du die Uhr wieder zusammengesetzt, stellst du die korrekte Zeit ein und kontrollierst sie mit einem elektronischen Prüfgerät. Tickt sie wieder gleichmäßig? Dann war die Operation erfolgreich!

Lernst du das Handwerk in einem Uhrengeschäft mit Werkstatt, bist du auch Ansprechpartner und Verkäufer. Darf es eine klassische Uhr mit Lederarmband sein oder doch eine digitale in knalligen Farben? Du berätst deine Kunden und erstellst Kostenvoranschläge für eine Reparatur. In der Werkstatt gehst du mit den komplizierten Schaltkreisen von Digitaluhren genauso sorgfältig um, wie mit dem Erbstück der Großmutter.

Theorie und Praxis: Zeit zum Durchstarten

Uhrmacher/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst die Basics in der Berufsschule und das praktische Know-how im Ausbildungsbetrieb. Im ersten und zweiten Lehrjahr machst du dich mit den Werkstoffen und Arbeitsmitteln vertraut.

Was ist der Unterschied zwischen mechanischen und elektronischen Uhrwerken? Wie werden Uhren gereinigt und Batterien gewechselt? Wie sägt, bohrt, feilt man Metall- und Kunststoffteile per Hand und maschinell?

Ob Taschenuhr oder Kirchturmuhr – nach zwei Jahren reparierst und konstruierst du schon Zeitmesser jeder Größe und beweist dein Können in der Zwischenprüfung.

Im dritten Ausbildungsjahr lernst du auch, elektronische Uhren zu überprüfen und instandzusetzen. Aber es geht nicht nur um die Technik im Inneren, sondern auch die äußere Schönheit: Uhrengehäuse pflegst und arbeitest du wieder auf, ersetzt fehlende Schmucksteine oder tauschst das Armband aus. Auch anderen Schmuck wie Ringe oder Ketten reparierst du in Nullkommanichts. In der Abschlussprüfung beweist du deine Fingerfertigkeiten anhand eines praktischen Kundenauftrags und dein Wissen in schriftlichen Tests.

Die drei Jahre deiner Ausbildung vergingen wie im Flug – und wie geht es jetzt weiter? Hast du ein paar Jahre lang Berufserfahrungen gesammelt, kannst du noch einen draufsetzen und die Meisterprüfung ablegen. Damit hast du die Möglichkeit, dein Wissen an die nächste Generation Uhrmacher weiterzugeben oder dich mit einem eigenen Uhrengeschäft selbständig zu machen.

Dein Arbeitsumfeld: Präzision in der Werkstatt, Professionalität im Geschäft

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Während deiner Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in bist du vornehmlich in der Werkstatt tätig. Kleine Uhren bestehen aus wenigen Millimeter großen Federn, Schräubchen oder Rädchen. Das erfordert eine ruhige Hand und Geschicklichkeit! Aber mit Mikroskop, Spezialwerkzeugen und Schutzkleidung bist du bestens ausgestattet, um solche Präzisionsarbeiten durchzuführen. Technisches Verständnis benötigst du für die Benutzung von Maschinen, wie Ultraschallanlagen oder computergesteuerte Werkzeuge. Überhaupt musst du sehr sorgfältig arbeiten, denn in deinen Händen liegt das Schicksal von Uhren, die mehrere hundert oder tausend Euro kosten oder als Familienerbstück einen hohen ideellen Wert haben.

Im Verkaufsraum gehst du freundlich und zuvorkommend mit den Kunden um, denn nur durch die Kunden lebt das Geschäft. Ihren Wünschen kommst du entgegen und mit deinem Sinn für schöne Dinge berätst du Unentschlossene fachkundig. Deine Arbeitszeiten richten sich häufig nach den Öffnungszeiten des Geschäfts. Wirst du allerdings in der industriellen Uhrenherstellung ausgebildet, ist auch mit Schichtarbeit zu rechnen. Das heißt, du kannst auch schon sehr früh oder bis spät abends in der Werkstatt eingesetzt werden.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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