Produktion, Fertigung

Holzmechaniker/in

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Ausbildung Holzmechaniker/in
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Holzmechaniker/in Gehalt
  • Gehalt: 659 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du bist handwerklich begabt und hast Interesse daran, verschiedenste Dinge aus Holz zu fertigen? Dann ist die Ausbildung zum/zur Holzmechaniker/in das, wonach du suchst. Dich begeistert die Produktion – am Ende kannst du sehen, was du geschaffen hast, mit der Hilfe deiner Hände und dem Einsatz von Werkzeugen und Maschinen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Handwerkliches Geschick

  • Gute Noten in den Fächern Mathematik und Werken/Technik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig arbeitest

  • Technisches Verständnis mitbringst

  • Aufmerksam und beobachtungsgenau bist

Ausbildung zum/zur Holzmechaniker/in: Mehr als nur Holzmichel

Produkte aus Holz herstellen – deine Aufgaben

Berufsbild Holzmechaniker

In deiner Ausbildung zum/zur Holzmechaniker/in steuerst und überwachst du Produktionsanlagen, mit deren Hilfe du unterschiedliche Produkte aus Holz industriell herstellst. Zudem montierst du Innenausbauten und Bauelemente aus Holz. Du spezialisierst dich in deiner Ausbildung auf eine von drei Fachrichtungen. Je nachdem, für welche Spezialisierung du dich entscheidest, ändert sich auch dein Aufgabenfeld. Du hast die Auswahl zwischen den Fachrichtungen:

  • Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen

  • Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen

  • Montieren von Innenausbauten und Bauelementen

Entscheidest du dich für die Fachrichtung Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen, fertigst du Fenster, Türen, Treppen und andere am Bau benötigte Bauelemente. Ferner stellst du Transportverpackungen und Packmittel sowie Leisten und Rahmen aus Holz her.

Fällt deine Wahl auf die Fachrichtung Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen, fertigst du Tische und Sitzmöbel sowie Regalsysteme und Ladeneinrichtungen aus Holz und Holzwerkstoffen an. Dazu bereitest du Hölzer vor, verarbeitest Schnitthölzer und Furniere – das sind dünne, hölzerne Blätter – sowie Kunststoffe mit computergesteuerten Maschinen.

Interessierst du dich für die Fachrichtung Montieren von Innenausbauten und Bauelementen, installierst du vor Ort Fenster, Türen und andere vorgefertigte Bauelemente. Du bist dafür zuständig, Teile des Innenausbaus wie Einbaumöbel und –systeme aufzubauen und zusammenzufügen.

Theorie & Praxis – der Ablauf deiner Ausbildung

Holzmechaniker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Holzmechaniker/in ist grundsätzlich auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt, du hast jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie besonders guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, sie auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen. Die Ausbildung erfolgt dual, was bedeutet, dass du neben praktischen Erfahrungen in einem Ausbildungsbetrieb deiner Wahl auch theoretische Kenntnisse an einer Berufsschule vermittelt bekommst.

Konkret lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr zum/zur Holzmechaniker/in, einfache Produkte aus Holz herzustellen und dabei unter Berücksichtigung deines Auftrags spezifische Anforderungen umzusetzen. Du wählst gemäß den Vorgaben eine passende Holzart aus und behältst dabei wichtige Qualitätskriterien im Auge.

Darüber hinaus setzt du dich bereits mit der Herstellung von Kleinmöbeln auseinander. Du lernst geeignete Arbeitsmaterialien auszuwählen, Arbeitsskizzen zu erstellen und anhand von diesen die weiteren Arbeitsschritte einzuleiten.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr setzt du dich verstärkt mit der Herstellung von Einzelmöbeln auseinander: Im persönlichen Gespräch machst du dich mit den Wünschen und Vorstellungen des Kunden vertraut und legst gemeinsam mit ihm Anforderungen an das zu fertigende Möbelstück fest. Du entwickelst unter Berücksichtung ästhetischer, funktionaler und konstruktiver Aspekte verschiedene Gestaltungvarianten und beachtest dabei die verschiedenen Prinzipien der Gestaltung durch Form, Farbe, Struktur und Textur.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Holzmechaniker/in spezialisierst du dich auf eine der drei möglichen Fachrichtungen.

In der Fachrichtung Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen lernst du unter anderem, Baukörper abschließende Bauelemente herzustellen und Möbel industriell zu fertigen. Wie du Holzpackmittel und Bauelemente des Innenbaus herstellst, erfährst du in der Fachrichtung Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen. Spezialisierst du dich auf die Fachrichtung Montieren von Innenausbauten und Bauelementen, lernst du vor allem, wie du die Bauelemente des Innenbaus, welche von den anderen Fachrichtungen hergestellt wurden, fachgerecht montierst und installierst.

Hältst du nach drei Jahren endlich dein Abschlusszeugnis in den Händen, hast du es geschafft – du bist ausgelernte/r Holzmechaniker/in. Möchtest du auch in Zukunft weiter an deiner Karriere feilen und werkeln, bieten sich dir verschiedene Optionen: Zum einen hast du die Möglichkeit, die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Holz zu absolvieren. Mit dem Meisterbrief in der Tasche übernimmst du weiterführende Fach- und Führungsaufgaben. Hast du mit deinem Ausbildungsabschluss auch die Hochschulreife, kannst du zudem den Bachelorstudiengang Holztechnik in Betracht ziehen.

Die Ausbildung zum/zur Holzmechaniker/in überzeugt mit guten Berufsaussichten und der Möglichkeit, handwerklich tätig zu werden.

Kein Süßholzraspeln – dein Arbeitsumfeld

Holzmechanikerin Bilder

Wo du als Holzmechaniker/in Beschäftigung findest, hängt auch mit der Wahl deiner Fachrichtung zusammen:

Fällt deine Wahl auf die Fachrichtung Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen, arbeitest du in Betrieben, die Holzbauteile und Ausbauteile herstellen sowie im Holzkonstruktionsbau.

Entscheidest du dich für die Fachrichtung Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen, findest du Anstellung bei Möbelherstellern und Raumausstatterbetrieben.

Holzmechaniker/innen der Fachrichtung Montieren von Innenausbauten und Bauelementen finden ebenfalls Anstellung in Betrieben der Raumausstattung sowie bei Herstellern von (Groß-)Küchen und Bauelementen aus Holz.

Da bei der Arbeit viel Lärm und Staub entsteht, trägst du stets Schutzkleidung sowie Atem- und Gehörschutz. Obwohl dich diese Maßnahmen gut schützen, solltest du dennoch nicht empfindlich gegenüber Lautstärke oder Staub sein.

Du arbeitest in deiner Ausbildung zum/zur Holzmechaniker/in werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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