Gehalt in der Ausbildung als Uhrmacher/in

Was verdiene ich in der Ausbildung als Uhrmacher/in?

Karriere-Level Gehalt
1. Ausbildungsjahr 1037,00€
2. Ausbildungsjahr 1102,00€
3. Ausbildungsjahr 1199,00€
Einstiegsgehalt 2023,00€

In deiner Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in steigst du schon im ersten Lehrjahr mit 1037 Euro ein, steigerst dich im zweiten Jahr auf 1102 Euro und nimmst ab dem dritten Jahr deiner Ausbildung 1199 Euro mit nach hause.

Wie hoch ist das Gehalt im Vergleich zu anderen Ausbildungen?

Ausbildung Gehalt
Buchbinder/in 606 €
Uhrmacher/in 1112 €
Goldschmied/in 1150 €
Rohrleitungsbauer/in 1175 €

Die Arbeit als Uhrmacher/in lohnt sich! Nicht viele Auszubildende erhalten schon im ersten oder zweiten Lehrjahr über Tausend Euro Ausbildungsgehalt. Wie du in der Grafik siehst, gehörst du während deiner Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in zu den am besten bezahlten Auszubildenden im Handwerk.

Natürlich hängt das durchschnittliche Gehalt in der Ausbildung immer von mehreren Faktoren ab. Etwa, wie groß das Unternehmen ist, ob es an einen Tarifvertrag gebunden ist und davon, wo es sitzt. In welchem Bundesland du am besten verdienen kannst, siehst du in der nächsten Grafik.

Du willst schon in der Ausbildung mehr verdienen?
Dann könnte die Ausbildung als Goldschmied/in interessant für dich sein. Dort verdienst du durchschnittlich 1150 Euro im Monat. Oder du fängst als Rohrleitungsbauer/in an und bekommst sogar 1175 Euro.

In welchem Bundesland verdiene ich wie viel?

In der Ausbildung zum/zur Uhrmacher/in gilt, wie auch in vielen anderen Ausbildungsberufen: Wer seinen Job im Süden macht, kann mehr verdienen als im Nordosten. Und in den großen Städten ist das Gehalt höher als in den kleinen.

Als angehende/r Uhrmacher/in verdienst du ohnehin schon ziemlich gut, verglichen mit anderen Berufen. In Hessen ist das durchschnittliche Gehalt jedoch am höchsten. Und die Differenz zu anderen Bundesländern ist groß. Liegt dein Ausbildungsbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern, kann der Unterschied Dreihundert Euro und mehr betragen.

Bundesland Gehalt
DE-BW Baden-Württemberg 1134,24€
DE-BY Bayern 1100,88€
DE-BE Berlin 989,68€
DE-BB Brandenburg 834,00€
DE-HB Bremen 1011,92€
DE-HH Hamburg 1112,00€
DE-HE Hessen 1167,60€
DE-MV Mecklenburg-Vorpommern 800,64€
DE-NI Niedersachsen 967,44€
DE-NW Nordrhein-Westfalen 1056,40€
DE-RP Rheinland-Pfalz 1034,16€
DE-SL Saarland 1000,80€
DE-SN Sachsen 845,12€
DE-ST Sachsen-Anhalt 822,88€
DE-SH Schleswig-Holstein 922,96€
DE-TH Thüringen 856,24€
Bundesland Gehalt
Baden-Württemberg 1134,24€
Bayern 1100,88€
Berlin 989,68€
Brandenburg 834,00€
Bremen 1011,92€
Hamburg 1112,00€
Hessen 1167,60€
Mecklenburg-Vorpommern 800,64€
Niedersachsen 967,44€
Nordrhein-Westfalen 1056,40€
Rheinland-Pfalz 1034,16€
Saarland 1000,80€
Sachsen 845,12€
Sachsen-Anhalt 822,88€
Schleswig-Holstein 922,96€
Thüringen 856,24€

Finde Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Egal wo du eine Ausbildung als Uhrmacher/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Brutto oder Netto? Das bleibt übrig von deinem Ausbildungsgehalt.

Beachte auch, dass Auszubildende wie die meisten Arbeitnehmer Steuern zahlen müssen. Diese werden dir von deinem Bruttogehalt abgezogen und ergeben das Nettogehalt. Das ist das Geld, das dir schließlich auf dein Konto überwiesen wird:

Brutto 1037 €
Netto 831 €
Rentenversicherung 96 €
Krankenversicherung 80 €
Pflegeversicherung 15 €
Arbeitslosenversicherung 12 €
Das Nettogehalt wurde in diesem Beispiel für das Abrechnungsjahr 2020 mit der Steuerklasse 1, Alter 18 Jahre, gesetzlich pflichtversichert berechnet.

Wie viel verdiene ich nach der Ausbildung?

Du hast dein Abschlusszeugnis in der Tasche und kannst endlich anfangen, als Uhrmacher/in zu arbeiten – zu Beginn erwartet dich ein Einstiegsgehalt von bis zu 2023 Euro.

Mitt steigender Berufserfahrung kannst du dann natürlich kontinuierlich mehr verdienen, im Schnitt kommst du als erfahrener Uhrmacher/in auf durchschnittlich 2437 Euro im Monat.

Wenn du noch mehr aus deinem Job machen willst, führt dich dein Weg vielleicht auch in die Weiterbildung. Eine Technikerweiterbildung zum Beispiel schult deine Fähigkeiten als Ingenieur/in.

Im Studium der Mikrotechnik kannst du lernen, wie man Mikrochips entwickelt. Du siehst also, dieser traditionsreiche Ausbildungsberuf bietet aufregende Möglichkeiten für die digitale Zukunft.

Ob eine Ausbildung als Uhrmacher/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Uhrmacher/in: Folgende Weiterbildungs- und Aufstiegschancen hast du.

Berufsbezeichnung/Studiengang Art der Weiterbildung
Uhrmachermeister/in Meisterweiterbildung
Industriemeister/in - Metall Meisterweiterbildung
Techniker/in - Feinwerktechnik Technikerweiterbildung
Technische/r Fachwirt/in Kaufmännische Weiterbildung
Fachmann/-frau für kaufmännische Betriebsführung (HwO) Kaufmännische Weiterbildung
Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe Andere Weiterbildung
Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik (grundständig) Studienfach
Mechatronik (grundständig) Studienfach
Schmuckdesign (grundständig) Studienfach

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