Feinoptiker/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Feinoptiker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Feinoptiker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €931 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €841
  • 2. Lehrjahr: €894
  • 3. Lehrjahr: €970
  • 4. Lehrjahr: €1022
2.

Wie lange dauert die Feinoptiker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Feinoptiker/in?

  • Als Feinoptiker/in fertigst du Linsen oder Prismen für Fernrohre, Mikroskope, Projektionsgeräte, medizinische Diagnosegeräte und Teleskope an.
  • Du findest einen Job oder einen Ausbildungsplatz in speziellen Werkstätten für Feinoptik. Du kannst im Fachhandel oder auch in der der Industrie arbeiten.
  • Feinoptiker/in ist ein moderner Ausbildungsberuf im Handwerk.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Feinoptiker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Technik/Werken und Physik haben.

5.

Passt der Beruf Feinoptiker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis

  • Fingerspitzengefühl und Geschicklichkeit

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Technik/Werken
  • Physik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Was haben deine Smartphonekamera, die Mikroskope aus dem Biologieunterricht und riesige Teleskope, die zum Beobachten der Sterne verwendet werden, gemeinsam? Richtig! Sie alle verwenden speziell für ihre Zwecke angefertigte Linsen, die von Feinoptiker/innen hergestellt werden. Und genau das ist deine Aufgabe in dieser Ausbildung.

In der Ausbildung zum/zur Feinoptiker/in fertigst du rundoptische Bauelemente, wie Linsen oder Prismen, für Fernrohre, Mikroskope, Projektionsgeräte, medizinische Diagnosegeräte oder Teleskope an.

Dazu verwendest du neben Glas auch andere Materialien, wie beispielsweise Kunststoff oder Metall. Bei der Arbeit stellst du aus Glasblöcken zunächst Rohlinge her, um diese danach zu schleifen und zu glätten.

Damit die gefertigten Linsen auch zu gebrauchen sind, zentrierst du sie im nächsten Arbeitsschritt – das heißt, du richtest sie nach der optischen Achse aus. Im Anschluss beschichtest, ent- oder verspiegelst du die fertiggeschliffenen Linsen, Prismen oder Glasplatten und kittest, falls nötig, einzelne Linsen zu optischen Systemen zusammen.

Obwohl du in deiner Ausbildung zum/zur Feinoptiker/in viel auf die Hilfe von elektronisch gesteuerten Maschinen zurückgreifst, ist für einige Arbeitsschritte immer noch das Fingerspitzengefühl der Auszubildenden bei der Handarbeit gefragt.

Ob eine Ausbildung als Feinoptiker/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung zum/zur Feinoptiker/in ist grundsätzlich auf eine Dauer von dreieinhalb Jahren ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Ausbildung auf drei oder sogar zweieinhalb Jahre zu verkürzen.

Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis des Ausbildungsbetriebes, zum anderen eine Genehmigung der Industrie- und Handelskammer. Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, dir werden neben den praktischen Inhalten im Unternehmen parallel auch theoretische Grundlagen an einer Berufsschule vermittelt.

Interessierst du dich für einen Ausbildungsplatz als Feinoptiker/in, denke daran: Für diesen Ausbildungsberuf wirst du sehr viel Zeit damit verbringen, allein kleinen und filigranen Objekten zu arbeiten und komplexe Maschinen zu bedienen.

Dein zukünftiger Arbeitgeber wird sich daher bestimmt freuen, wenn du in der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erwähnst, was für ein Perfektionist du bist. Hast du dann auch noch einen guten mittleren Schulabschluss, wird deiner Laufbahn als Feinoptiker/in nichts mehr im Weg stehen.

In deinem ersten Ausbildungsjahr befasst du dich im Betrieb hauptsächlich mit der Vorfertigung rundoptischer Bauelemente. Du wirst die händischen und maschinellen Arbeitsschritte in der Herstellung lernen – wie beispielsweise Schleifen, Walzen und Biegen – kennen und planst alle nötigen Fertigungsabläufe basierend auf technischen Unterlagen.

Außerdem lernst du, die Qualität von Glasrohteilen fachkundig zu beurteilen. Dies ist besonders wichtig, da bereits die kleinsten Fehler im Glas die daraus gefertigten Linsen und Prismen unbrauchbar machen können.

Im zweiten Jahr deiner Berufsausbildung zum/zur Feinoptiker/in beschäftigst du dich im Betrieb mit der fachgerechten Einrichtung und Wartung von Fertigungsmaschinen.

Du lernst technische Zeichnungen zu lesen, die verschiedenen Maschinenelemente nach ihrer Aufgabe zu unterscheiden und deine Arbeit angemessen zu dokumentieren. Hast du die Funktionsweise der Maschinen verinnerlicht, fertigst du mit ihnen Werkstücke an.

In deinem dritten Ausbildungsjahr lernst du*optische Instrumente*, also zum Beispiel Lupen, Mikroskope und Fernrohre, aber auch Fotokameras und Projektoren, herzustellen und auch selber zu montieren.

Hierzu liest du technische Zeichnungen, erkennst dabei wichtige Funktionszusammenhänge, führst weitere nötige Berechnungen durch und fertigst zum Schluss eine Skizze an. Danach stellst du die Einzelteile für die Montage eigenständig zusammen, wählst die benötigten Montagehilfsmittel aus und führst die Montage durch.

Damit die optischen Instrumente auch von Leuten bedient werden können, welche nicht deine fachmännischen Kenntnisse haben, gehört auch das Anfertigen von Bedienungsanleitungen zu deinem Job.

Im letzten Halbjahr deiner Tätigkeit als Feinoptiker/in lernst du, wie du Teilerwürfel herstellst. Teilerwürfel sind spezielle Prismen, die beispielsweise beim Bau von Mikroskopen verwendet werden.

Hältst du nach dreieinhalb Jahren endlich deine Abschlussprüfung geschafft bist du ausgelernte/r Feinoptiker/in und fit für den Job! Möchtest du die Karriereleiter weiter emporklettern, bieten sich dir zahlreiche Optionen in diesem Beruf.

Hast du beispielsweise Interesse daran, dein Fachwissen auch an die nächste Generation von Feinoptiker/innen weiterzugeben, bietet sich die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Feinoptik an.

Hier erlangst du die nötigen Kompetenzen, um selber Auszubildende anlernen zu können. Besitzt du die Hochschulreife und zudem die Motivation, dich auf dem akademischen Weg zu versuchen, bietet sich zum Beispiel ein Studium an, zum Beispiel Photonik oder Physikalische Ingenieurwissenschaft.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Feinoptiker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Feinoptiker/in findest du Beschäftigung in der Herstellung von optischen, fotografischen oder feinmechanischen Produkten sowie im Einzelhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen. Deiner Arbeit gehst du in erster Linie in speziellen Werkstätten oder Produktionshallen nach.

Bei der Herstellung von Linsen, Prismen und Co. muss alles sehr sauber sein – selbst die kleinsten Unreinheiten können Kratzer auf den empfindlichen Linsen hinterlassen. Aus diesem Grund arbeitest du viel in besonderer Arbeitskleidung, welche dir dein Ausbildungsbetrieb stellt.

Du hast in deiner Ausbildung und später im Beruf eine normale 40-Stunden-Woche mit regulären Arbeitszeiten.

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