Vorpolierer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Handwerk:
Ausbildung Vorpolierer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Vorpolierer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1069 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1037
  • 2. Lehrjahr: €1102
2.

Wie lange dauert die Vorpolierer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Vorpolierer/in?

  • Du wirst in deiner Berufsausbildung metallische Oberflächen glattpolieren, dazu gehören die manuelle, die maschinelle und die chemische Glättung.
  • Du arbeitest vor allem in Werkstätten und Fertigungsräumen, also vor allem drinnen.
  • Als Vorpolierer/in machst du eine handwerkliche Ausbildung, die auch einen chemischen Schwerpunkt haben kann.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Vorpolierer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Vorpolierer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Rechnerische Fähigkeiten

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Im Ausbildungsberuf Vorpolierer/in dreht sich alles um metallene Gegenstände. Ob Uhren, Ketten, Gabeln, Messer oder optische Bauteile – zwischen Produktion und Feinpolitur sorgst du in einem Zwischenschritt für glatte Oberflächen.

Bevor Goldschmiede oder deine Kollegen in der Ausbildung zum Feinpolierer edlem Schmuck aus Gold oder Silber den letzten Schliff verpassen, befreist du die Werkstücke von überflüssigem Material und groben Kratzern.

Mit Schmirgelpapier und Handschleifbürsten gehst du Guss- und Lötresten an den Kragen. Um Verfärbungen oder Kratzer zu entfernen, behandelst du die Oberflächen mit Sandstrahlen.

Damit Metalle später nicht oxidieren, also rötlich anlaufen und rosten, legst du sie in eine selbst hergestellte Säure oder Lauge. Dieser Vorgang nennt sich Beizen. Beim Galvanisieren vergoldest, versilberst oder verkupferst du selbständig Metallteile.

Ist die grobe Vorarbeit erledigt, geht es ans Polieren. Dafür wählst du je nach Metall die passende Schleifpaste – zum Beispiel braunes Wachs – und eine mit Filz oder Leder bezogene Polierscheibe aus. Hast du diese Scheibe in eine Poliermaschine eingesetzt und die Drehzahl eingestellt, kann es losgehen.

Du hältst zuerst das Wachs gegen die sich drehende Polierscheibe und dann die zu bearbeitende Uhr – so entfernst du Kratzer und lässt Gold blitzeblank glänzen. Silberschmuck kann auch in einem sogenannten Schüttelfass gereinigt werden, das mit Seife und Stahlkugeln bestückt die Oberflächen aufpoliert.

Zum Schluss gehen deine Werkstücke baden – in chemischen Spezial- oder Ultraschallbädern, die die restliche Paste, aber auch Fingerabdrücke und Schmutz entfernen. Nach dieser letzten Reinigung prüfst du die Qualität der Schmuckstücke mit einem strengen Kontrollblick und Messwerkzeugen, bevor sie von Feinpolierern oder Goldschmieden für den Verkauf fertig gemacht werden.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Vorpolierer/in ist eine von der flotten Sorte. Denn schon nach zwei Jahren hast du den Ausbildungsabschluss nach einer erfolgreichen Prüfungsvorbereitung in der Tasche.

In dieser Aubsildungszeit wirst du die Grundlagen des Berufs im Ausbildungsbetrieb lernen. Das können Industriebetriebe der Schmuckherstellung und sonstige Betriebe der Metallverarbeitung sein. Da du dich auf eine duale Ausbildung einlässt, besuchst du zusätzlich an bestimmten Wochentagen oder regelmäßig in Blockform den Unterricht in einer Berufsschule.

Was steht auf dem Lehrplan der Ausbildung als Vorpolierer/in? Im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule lernst du die verschiedenen Metalle, Werkzeuge und Maschinen genau kennen, das gilt für das erste und zweite Ausbildungsjahr.

Was ist der Unterschied zwischen Edel- und unedlen Metallen? Wie richtest du Beizen, galvanische Bäder und chemische Lösungen her? Du schleifst per Hand, polierst mit Maschinen und lernst, deine Arbeitsgeräte zu pflegen und Poliermotoren instandzuhalten. Zusätzlich werden Auszubildende in allgemeinbildenden Fächern wie Mathe und Wirtschaft unterrichtet.

Hast du die schriftliche und praktische Abschlussprüfung bestanden und ein paar Jahre als Vorpolierer/in gearbeitet, kannst eine verkürzte Ausbildung als Feinpolierer/in anschließen oder die Meisterprüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Metall ablegen. Eine Weiterbildung ist in jedem Fall möglich, um dich im Job weiter zu spezialiseren.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist kein bestimmter Schulabschluss wichtig, stattdessen entscheidet der Ausbildungsbetrieb anhand der Fähigkeiten der Bewerber, wer für die Berufsausbildung geeignet ist.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Vorpolierer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Die Einsatzorte in deinem Ausbildungsbetrieb sind vornehmlich Werkstätten, Fertigungshallen oder Maschinenräume. Gehört zu deinem Ausbildungsbetrieb auch ein Geschäft, bist du gelegentlich auch im Verkaufsraum unterwegs.

Filigrane Metallteile musst du bei dieser Tätigkeit so sorgfältig wie ein rohes Ei behandeln – vor allem, wenn es Einzelstücke sind. Ein falscher Arbeitsschritt kann die ganze Arbeit zunichte machen. Aber wenn du geschickt bist, eine ruhige Hand und einen guten Tastsinn hast, wird dir das sicher nicht passieren.

Wo poliert wird, da fallen Späne. Hier fliegen Metallstaub und Splitter durch die Gegend, dort riecht es unangenehm nach Chemikalien. Aber zum Glück trägst du Schutzkleidung in deiner Ausbildung als Vorpolierer/in, wie Handschuhe und Atemmasken, die das gröbste abhalten.

Ist dein Arbeitgeber ein Industriebetrieb, ist oft Schichtarbeit üblich. Dann bist du schon ganz früh oder bis spät abends an der Poliermaschine.

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