Feinpolierer/in.

Gehalt:
1067 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Handwerk:
Ausbildung Feinpolierer/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Gute Noten in den Fächern Werken/Technik/Chemie/Mathe

    • Handwerkliches Geschick

    • Technisches Verständnis

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Auge-Hand-Koordination mitbringst

    • Teamfähig bist

    • Sorgfältig arbeitest

  2. Edelmetall polieren und chemisch bearbeiten – deine Aufgaben.

    Berufsbild Feinpolierer/in

    Du hast schon als Kind mit einem Augen auf den glänzenden Goldschmuck deiner Mutter geschielt und bist zudem in der Lage, sowohl bei filigranen als auch bei gröberen Arbeiten ein ruhiges Händchen zu beweisen? Dann könnte die Ausbildung zum/zur Feinpoliererin genau das Richtige für dich sein.

    In deiner Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in bringst du mithilfe von Schleifmitteln oder Polierstahl goldene Uhrgehäuse, silberne Armbänder und Ringe oder auch filigrane chirurgische Instrumente, Besteck aus Edelstahl und Metalloberflächen von Haushaltsgeräten auf Hochglanz. Hierzu wendest du Maschinen mit unterschiedlichen Schleif- und Polierscheiben, aber auch verschiedene chemische Metallbearbeitungsverfahren an. So überziehst du Metallteile beispielsweise im elektrolytischen Bad oder erzeugst beim sogenannten Brünieren eine abweisende Schutzschicht für deine Werkgegenstände.

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  4. Theorie & Praxis – der Ablauf deiner Ausbildung.

    Feinpolierer/in Gehalt

    Deine duale Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du aber auch verkürzen.

    Konkret lernst du im ersten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in, wie du rundoptische Bauelemente vorfertigst. Du setzt dich mit der maschinellen und handgeführten Herstellung auseinander und planst zudem alle nötigen Fertigungsabläufe. Hierzu wertest du technische Unterlagen optischer Bauelemente aus. Darüber hinaus lernst du, wie du eine Lupenfassung herstellst. Du planst nach Vorgaben aus Zeichnungen und Tabellen die relevanten Arbeitsabläufe und wählst zudem die nötigen Werkstoffe aus.

    Im zweiten Jahr deiner Ausbildung beschäftigst du dich zu großen Teilen mit der Konzipierung einer Bestückungseinrichtung. Du lernst, wie eine solche Einrichtung steuerungs- und regelungstechnisch aufgebaut ist und außerdem, welche Gefahren beim Umgang mit elektrischen und pneumatischen Baugruppen entstehen können. Ferner lernst du die Endfertigung planoptischer Bauelemente kennen. Wieder analysierst du die technischen Unterlagen und planst alle folgenden Arbeitsschritte sorgfältig.

    Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in befasst du dich mit der Montage optischer Instrumente. Du lernst, wie optische Instrumente hergestellt werden, liest Gesamtzeichnungen, erkennst Funktionszusammenhänge, beschreibst einfache Systeme, führst Berechnungen durch und fertigst Skizzen an.

    Nach drei Jahren, mit dem Abschlusszeugnis in der Hand, darfst du dich endlich ausgelernte/r Feinpolierer/in nennen. Ist dein Wissensdurst noch nicht gestillt, bieten sich dir nun verschiedene Möglichkeiten: Hast du Interesse daran, selber Azubis auszubilden, solltest du die Prüfung zum/zur Industriemeister/in Metall anstreben. Besitzt du die Fachhochschulreife, hast du darüber hinaus die Option, ein Studium anzufangen. Ein themenverwandter Studiengang wäre beispielsweise Materialwissenschaft.

  5. Zwischen Werkbank und Verkaufsraum – dein Arbeitsumfeld.

    Feinpolierer/in Bilder

    Als Feinpolierer/in findest du Beschäftigung in Polierereien, in Betrieben der Schmuckherstellung, bei Herstellern von feinmechanischen oder optischen Erzeugnissen sowie bei Herstellern von Schneidwaren und Besteck. Du arbeitest in erster Linie in Werkstätten und Fertigungshallen, darüber hinaus aber auch in Verkaufsräumen.

    Da du in deiner Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in viel mit Werkzeug hantierst, solltest du nicht in der feinsten Abendgarderobe die Werkbank drücken. Bearbeitest du Edelmetalloberflächen mit Chemikalien oder scharfen Schleifscheiben, ist es zum Teil sogar notwendig, spezielle Schutzkleidung zu tragen.

    Wenn du keine Lust auf Schichtarbeit hast, darfst du dich freuen: Als Feinpolierer/in arbeitest du werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Feinpolierer/in.

    Ø 1. Jahr
    994€
    Ø 2. Jahr
    1.057€
    Ø 3. Jahr
    1.150€

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