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Feinpolierer/in

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Ausbildung Feinpolierer/in
Berufsbild Feinpolierer
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Feinpolierer/in Gehalt
  • Gehalt: 1017 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Die Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in punktet mit der Möglichkeit, bei der Arbeit handwerklich tätig zu werden. Wenn du sowohl bei groben als auch bei filigranen Arbeiten eine glänzende Figur abgibst, solltest du bei diesem Beruf genauer hinschauen!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Gute Noten in den Fächern Werken/Technik/Chemie/Mathe

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Auge-Hand-Koordination mitbringst

  • Teamfähig bist

  • Sorgfältig arbeitest

Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in: Alles Gold was glänzt

Edelmetall polieren und chemisch bearbeiten – deine Aufgaben

Berufsbild Feinpolierer

Du hast schon als Kind mit einem Augen auf den glänzenden Goldschmuck deiner Mutter geschielt und bist zudem in der Lage, sowohl bei filigranen als auch bei gröberen Arbeiten ein ruhiges Händchen zu beweisen? Dann könnte die Ausbildung zum/zur Feinpoliererin genau das Richtige für dich sein.

In deiner Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in bringst du mithilfe von Schleifmitteln oder Polierstahl goldene Uhrgehäuse, silberne Armbänder und Ringe oder auch filigrane chirurgische Instrumente, Besteck aus Edelstahl und Metalloberflächen von Haushaltsgeräten auf Hochglanz. Hierzu wendest du Maschinen mit unterschiedlichen Schleif- und Polierscheiben, aber auch verschiedene chemische Metallbearbeitungsverfahren an. So überziehst du Metallteile beispielsweise im elektrolytischen Bad oder erzeugst beim sogenannten Brünieren eine abweisende Schutzschicht für deine Werkgegenstände.

Theorie & Praxis – der Ablauf deiner Ausbildung

Feinpolierer/in Gehalt

Deine duale Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du aber auch verkürzen.

Konkret lernst du im ersten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in, wie du rundoptische Bauelemente vorfertigst. Du setzt dich mit der maschinellen und handgeführten Herstellung auseinander und planst zudem alle nötigen Fertigungsabläufe. Hierzu wertest du technische Unterlagen optischer Bauelemente aus. Darüber hinaus lernst du, wie du eine Lupenfassung herstellst. Du planst nach Vorgaben aus Zeichnungen und Tabellen die relevanten Arbeitsabläufe und wählst zudem die nötigen Werkstoffe aus.

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung beschäftigst du dich zu großen Teilen mit der Konzipierung einer Bestückungseinrichtung. Du lernst, wie eine solche Einrichtung steuerungs- und regelungstechnisch aufgebaut ist und außerdem, welche Gefahren beim Umgang mit elektrischen und pneumatischen Baugruppen entstehen können. Ferner lernst du die Endfertigung planoptischer Bauelemente kennen. Wieder analysierst du die technischen Unterlagen und planst alle folgenden Arbeitsschritte sorgfältig.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in befasst du dich mit der Montage optischer Instrumente. Du lernst, wie optische Instrumente hergestellt werden, liest Gesamtzeichnungen, erkennst Funktionszusammenhänge, beschreibst einfache Systeme, führst Berechnungen durch und fertigst Skizzen an.

Nach drei Jahren, mit dem Abschlusszeugnis in der Hand, darfst du dich endlich ausgelernte/r Feinpolierer/in nennen. Ist dein Wissensdurst noch nicht gestillt, bieten sich dir nun verschiedene Möglichkeiten: Hast du Interesse daran, selber Azubis auszubilden, solltest du die Prüfung zum/zur Industriemeister/in Metall anstreben. Besitzt du die Fachhochschulreife, hast du darüber hinaus die Option, ein Studium anzufangen. Ein themenverwandter Studiengang wäre beispielsweise Materialwissenschaft.

Zwischen Werkbank und Verkaufsraum – dein Arbeitsumfeld

Feinpoliererin Bilder

Als Feinpolierer/in findest du Beschäftigung in Polierereien, in Betrieben der Schmuckherstellung, bei Herstellern von feinmechanischen oder optischen Erzeugnissen sowie bei Herstellern von Schneidwaren und Besteck. Du arbeitest in erster Linie in Werkstätten und Fertigungshallen, darüber hinaus aber auch in Verkaufsräumen.

Da du in deiner Ausbildung zum/zur Feinpolierer/in viel mit Werkzeug hantierst, solltest du nicht in der feinsten Abendgarderobe die Werkbank drücken. Bearbeitest du Edelmetalloberflächen mit Chemikalien oder scharfen Schleifscheiben, ist es zum Teil sogar notwendig, spezielle Schutzkleidung zu tragen.

Wenn du keine Lust auf Schichtarbeit hast, darfst du dich freuen: Als Feinpolierer/in arbeitest du werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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Wenn du Metall mit einer Schutzschicht überziehst, nennt man das wie?

  • Schwabbeln
  • Sandstrahlen
  • Brünieren

Doch nicht das Richtige?

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