Anlagenmechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
1106 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Anlagenmechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Anlagenmechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1106 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1013
  • 2. Lehrjahr: €1057
  • 3. Lehrjahr: €1146
  • 4. Lehrjahr: €1208
2.

Wie lange dauert die Anlagenmechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Anlagenmechaniker/in?

  • In der Ausbildung als Anlagenmechaniker/in lernst du an der Berufsschule die Grundlagen zu Themen wie Mechanik, Anlagenbau, Wertstofflehre oder Qualitätsmanagement.
  • Dein Ausbildungsunternehmen findet sich beispielsweise im Bereich des Rohrleitungs- und Industrieanlagenbaus, des Apparate- und Behälterbaus oder der Erdöl- und Erdgasförderung.
  • Deine Ausbildung als Anlagenmechaniker/in ist ein technischer Ausbildungsberuf im Bereich Mechanik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Anlagenmechaniker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe, Physik und Informatik haben.

5.

Passt der Beruf Anlagenmechaniker/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis

  • Präzise Arbeitsweise

  • Spaß an der Arbeit mit Maschinen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Physik
  • Informatik

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob Montage oder Wartung, Solaranlage oder Sanitärtechnik – die Ausbildung als Anlagenmechaniker/in ist sehr vielseitig und in ihrem Tätigkeitsfeld dennoch überschaubar. Du lernst, technische Zeichnungen zu verstehen und auch zu erstellen. Außerdem tüftelst du an Einzelteilen für deine Anlage, erstellst deren Bestandteile und setzt diese dann am Ende zu einer Baugruppe oder Anlage zusammen. Dabei wirst du an Werkzeugmaschinenoder handwerklich arbeiten. Mit Säge, Schere und Brennschneider produzierst du hier passgenaue Bestandteile für deine Anlage.

Aber keine Sorge, du arbeitest als Anlagenmechaniker/in in Ausbildung nicht nur an der Werkbank, auch die menschlichen Kontakte kommen nicht zu kurz: Du berätst deine Kunden in der Wahl der passenden Anlage und erklärst ihnen nach der Installation, wie sie diese bedienen.

Ist die Apparatur aufgebaut, bist du sowohl für ihre Wartung als auch Pflege sowie eventuelle Umbaumaßnahmen verantwortlich. In deinem Ausbildungsberuf betreust du die Anlage von der ersten bis zur letzten Stunde, kennst jede Schraube und den gesamten Aufbau.

Welche Anlagen baust du? Das kann ganz unterschiedlich sein: Als Anlagenmechaniker/in bist du meist im Bereich Sanitär-, Heizungs-, aber auch Klimatechnik tätig. Gerade letzteres kommt mit dem wachsenden Umwelt- und Klimabewusstsein immer mehr in Mode. So ist es wahrscheinlich, dass du als Azubi häufig energieeffiziente Systeme baust, die in einem Wohnhaus oder auch Bürogebäude benötigt werden.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Anlagenmechaniker/in dauert in der Regel dreieinhalb Jahre, wobei die Dauer der Ausbildung in Einzelfällen auf bis zu zweieinhalb Jahre verkürzt werden kann. Da der Ausbildungsberuf dual aufgebaut ist, hast du in schulischen Ausbildungen sowohl theoretischen Unterricht in der Berufsschule, lernst aber natürlich auch das praktische Handwerk direkt in deinem Ausbildungsbetrieb.

Im ersten Lehrjahr wirst du dich als angehender Anlagenmechaniker/in vornehmlich mit den Eigenschaften unterschiedlicher Wertstoffe auseinandersetzen. Du lernst, wie sich diese verhalten und wie man sie optimal verarbeitet. Im zweiten Lehrjahr wirst du die ersten versorgungstechnischen Anlagen und deren Bestandteile kennenlernen. Dabei spielt natürlich auch das Qualitätsmanagement eine wichtige Rolle, also die Prüfung von Anlagen und das Warten von Betriebsmitteln. Daneben sind Umweltschutz (besonders im Schwerpunkt Klimatechnik), Sicherheit bei der Arbeit und der Transport von Bauteilen und -gruppen wichtige Bestandteile deiner Ausbildung. In welchem Einsatzgebiet du als Anlagenmechaniker/in besonders geschult wirst, hängt vornehmlich von deinem Ausbildungsbetrieb ab – hier gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Anlagenbau

  • Apparate- und Behälterbau

  • Instandhaltung

  • Rohrsystemtechnik

  • Schweißtechnik

Wie sind deine Aussichten nach der Anlagenmechaniker/in Ausbildung? Als Anlagenmechaniker/in kannst du noch deinen Meister machen und so deine Gehalts- und Karriereaussichten erhöhen. Außerdem kannst du eine Weiterbildung zum Techniker machen, wonach du mehr Verantwortung übernehmen und eher in der Entwicklung und Vorbereitung tätig sein wirst. Mit dem Meister qualifizierst du dich sogar für die Fachhochschulreife und kannst sogar studieren.

Nur sechs Monate dauert die Weiterbildung als Technischer Fachwirt/in, wo du höhere kaufmännische Qualifikationen erhältst und im Büro arbeiten wirst. So hast du auch eine solide Basis, um dich selbstständig zu machen und dein eigener Chef zu werden.

Du möchtest noch höher hinaus und es in eine Führungsposition schaffen? Nach der Weiterbildung zum Technischen Fachwirt kannst du noch eine Weiterbildung als Technische Betriebswirt/in machen. Es gibt in dieser Richtung also viele weitere Berufe und im Bereich Gehalt Spielraum nach oben.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deiner Ausbildung als Anlagenmechaniker/in kannst du in ganz unterschiedlichen Arbeitsumfeldern angesiedelt sein. So kann es sein, dass du in einer Fertigungshalle bei einem Betrieb in der Metallindustrie Bauteile herstellst oder aber in Wohnhäusern Anlagen installierst. Außerdem kannst du in einem der folgenden Unternehmen Beschäftigung finden:

  • Verkehrsbetrieb

  • Gas-, Wasser-, Elektrizitätswerk

  • Betriebe des Elektroanlagenbaus

  • Raffinerien

  • Unternehmen für Erdöl- und Erdgasförderung

Nicht selten musst du als Anlagenmechaniker/in eine Apparatur reinigen, ein Auto beladen oder etwas an einer Anlage auswechseln, wobei du dir den Blaumann schon mal schmutzig machst. Wenn du es also lieber sauber hast und im Anzug am Schreibtisch sitzen möchtest, ist die Ausbildung Anlagenmechaniker/in nicht das Richtige für dich.

Aber auch strategisch bist du gefordert, denn du gehst mit deinen Teamkollegen die täglichen Aufgaben durch und ihr macht gemeinsam einen Plan, was wie und in welcher Reihenfolge zu tun ist. So bei deiner Arbeit kein Tag wie der andere und du sammelst viel Berufserfahrung – nicht zuletzt, da die Kundentermine stets abwechslungsreich sind und voller Überraschungen stecken.

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