Produktion, Fertigung

Bekleidungstechnische/r Assistent/in

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Ausbildung Bekleidungstechnische/r Assistent/in
Berufsbild Bekleidungstechnischer Assistent
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Bekleidungstechnische Assistentin Bilder
Bekleidungstechnische/r Assistent/in Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Kleider machen Leute – und du machst die Kleider! Kleidung zu kaufen ist dir viel zu langweilig, stattdessen sitzt du stundenlang an Modeskizzen und der Nähmaschine. Denn dort wo andere nur ein T-Shirt sehen, siehst du Materialmix, die neuesten Schnitte und Trendfarben. Klingt nach dir? Dann mache die passende Ausbildung und werde Bekleidungstechnische/r Assistent/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Realschulabschluss

  • Gute zeichnerische Fähigkeiten

  • Gute Noten in Mathe

  • Handwerkliches Geschick

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Geschickt mit Nadel und Faden bist

  • Ein Gefühl für Mode besitzt

  • Gerne kreativ arbeitest

  • Sorgfältig und organisiert arbeitest

Ausbildung zum/zur Bekleidungstechnischen Assistenten/Assistentin: Gestalten, was nächste Saison Mode ist

Deine Aufgaben: Modekollektionen geschickt einfädeln

Berufsbild Bekleidungstechnischer Assistent

Bestimmst du gern selbst, was modern ist? In der Ausbildung zum/zur Bekleidungstechnischen Assistent/in lernst du, jede Saison Schnitte, Farben und Materialien zu definieren und trägst dazu bei, welche Klamotten später in den Kleiderschränken der Kunden landen.

Während Textil- und Modenäher/innen für die Details zuständig sind, hilfst du den Designern, die Modekollektionen zu entwerfen. Aus den Designs fertigst du Entwurfskizzen, die du dann im nächsten Schritt in Schnittvorlagen umwandelst. Dabei musst du sehr sorgfältig arbeiten – bereits der kleinste Fehler sorgt dafür, dass die Nähte der Jeans nicht aufeinander passen oder der Stoff des Pullovers verzogen ist. Die Schnittvorlagen werden auf den von dir gewählten Stoff aufgebügelt und vorsichtig ausgeschnitten. Auch über das modische Zubehör der Kleidung, wie Knöpfe und Applikationen entscheidest du. Ob du genau gearbeitet hast, zeigt sich an der Nähmaschine – erst wenn du alle Teile zusammen nähst, ergeben die von dir gefertigten Einzelteile ein komplettes Kleidungsstück.

Bevor es dein Stück in die Serienproduktion schafft, berechnest du die verschiedenen Nahtzugaben, Bundbreiten und Reißverschlusslängen und trägst die Werte in Formblätter ein. Bei der Fertigung legst du die einzelnen Arbeitsabläufe fest und überwachst die Warenqualität und den Produktionsfortgang.

Da viele Textilunternehmen im Ausland produzieren, werden dir Musterteile aus den Produktionsstätten zugeschickt. Du musst ihre Qualität überprüfen und nachmessen, ob die von dir errechneten Maße richtig umgesetzt wurden. Hier ist große Sorgfalt gefragt. Sollte es Abweichungen geben, erstellst du neue Arbeitsanweisungen für deine Kollegen und berechnest die Kosten für neue Modelle. Denn geht ein fehlerhaftes Kleidungsstück in Serienproduktion, kostet das dein Textilunternehmen viel Geld.

Theorie und Praxis: Millimetergenaue Planung

Bekleidungstechnische/r Assistent/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Bekleidungstechnischen Assistenten/Assistentin verläuft rein schulisch. Das bedeutet, dass du zwei Jahre lang am Vollzeitunterricht an einer Berufsfachschule teilnimmst. Mit Praktika in Betrieben der Textilindustrie rundest du deine Ausbildung ab.

An der Berufsfachschule lernst du alles, was du für den Beruf als Bekleidungstechnische/r Assistent/in wissen musst. Ein wichtiger Bestandteil des Berufs ist das Zeichnen von Skizzen – mithilfe von Modellen lernst du, Kleidungsstücke originalgetreu abzuzeichnen, wobei vor allem der Faltenwurf, die Schattierungen und die Plastizität eine Herausforderung darstellen. Neben den Entwürfen lernst du auch den richtigen Umgang mit den großen Maschinen. An den Strickmaschinen musst du das richtige Programm und das Garn auswählen, aus dem das Ausgangsmaterial für deine Kleidungsstücke hergestellt wird. Mit Metallhandschuhen arbeitest du später am scharfen Bandmesser, um den Feinschnitt eines Kleidungsstücks umzusetzen. Auch Gestalten und Schnitt, Materialkunde und Nähen stehen auf deinem Stundenplan. Am Ende musst du in einer praktischen Berufsabschlussprüfung beweisen, dass du eigene Kleidungsstücke entwerfen und herstellen kannst.

Nach der Ausbildung ist es zunächst üblich, Berufserfahrung zu sammeln, zum Beispiel in einem Praxisjahr. Danach hast du verschiedene Möglichkeiten, deine Karriere voran zu treiben: Du kannst Schneidermeister/in werden oder dich in zwei weiteren Jahren zum/zur Bekleidungstechniker/in ausbilden lassen. Auch ein Studium oder gar der Schritt in die Selbstständigkeit sind denkbar.

Dein Arbeitsumfeld: Zwischen Atelier und Werkstatt

Bekleidungstechnische Assistentin Bilder

Acht Stunden am Schreibtisch zu hocken ist für dich ein Graus? Dann hast du Glück gehabt, denn als Bekleidungstechnische/r Assistent/in arbeitest du vor allem in Entwurfsateliers und Werkstätten oder Produktionshallen von Textilunternehmen, weshalb du lässige und bequeme Kleidung tragen solltest, in der du dich gut bewegen kannst. Ab und zu kann es nötig sein, Schutzkleidung zu tragen, wenn du zum Beispiel mit scharfen Messern arbeitest.

Da die Modeindustrie sehr schnelllebig ist, musst du dich ständig auf neue Stoffe, Schnitte und Muster einstellen. Du bist direkt am Entwurf, der Planung und der Umsetzung der neuen Kollektionen beteiligt und bist deshalb ein wichtiger Teil des Textilunternehmens. Das sorgt für Abwechslung, Langeweile kommt nicht auf. Dazu gehört jedoch auch, dass du manchmal schnell und unter Zeitdruck arbeiten musst. Deine Arbeitszeiten orientieren sich an dem Produktionsablauf des Textilunternehmens, für das du arbeitest.

Da die Stellen in Deutschland begrenzt sind und viele Unternehmen mittlerweile im Ausland produzieren, kann es für dich nötig sein, ins Ausland zu ziehen und an dortigen Produktionsstandorten zu arbeiten.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Bist du der/die geborene Bekleidungstechnische/r Assistent/in?

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Was können CAD-Programme?

  • Entwürfe können zwei- oder dreidimensional dargestellt werden
  • Den Wechselkurs vom Kanadischen Dollar berechnen
  • Cadillacs reparieren

Doch nicht das Richtige?

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