Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €733 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €671
  • 2. Lehrjahr: €726
  • 3. Lehrjahr: €803
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft?

  • In deiner Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft beschäftigst du dich ganzheitlich mit der Müllverarbeitung – von der Abholung über die Sortierung bis hin zur Entsorgung sowie der anschließenden Wiederverwertung.
  • Dabei lernst du Ver- und Entsorgungsanlagen kennen, ermittelst Entsorgungswege und wickelst chemische Analysen ab.
  • Die duale Ausbildung führt in den landwirtschaftlichen Umweltbereich.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Reaktionsschnelligkeit

  • Sorgfalt und Genauigkeit

  • Verantwortungsbewusstsein

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Jeder, der schon einmal einen Blick in die Mülltonnen der Nachbarn riskiert hat, weiß, wie manche Leute ihren Abfall entsorgen. Von Mülltrennung keine Spur: Frische Lebensmittel kommen mit ausrangiertem Plastikspielzeug, Pfandflaschen und – im allerschlimmsten Fall – alten Batterien zusammen.

Dies stellt eine enorme Belastung für die Umwelt dar. Während deiner Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sorgst du dafür, dass die Umwelt trotz solchen Verhaltens möglichst unbeschadet davonkommt.

An deinem Ausbildungsplatz stellst du sicher, dass Abfälle gesammelt und sortiert werden, und bist im Nachhinein für die fachgerechte Aufbereitung und Entsorgung zuständig. Hierzu teilst du unter anderem deinen Kollegen bestimmten Aufgaben zu.

Ferner bedienst und überwachst du schwere Maschinen, die für die Trennung und Entsorgung des Mülls zuständig sind. Beim Sortieren ist stets dein zuverlässiges Auge gefragt: Manche Abfälle, wie beispielsweise Glas, Weißblech oder Altpapier, können an Interessenten zur Wiederverwertung weiterverkauft werden.

Andere Überbleibsel, wie Bauschutt oder gefährlicher Sondermüll, werden an spezialisierte Deponien geliefert, da sie einer besonderen Lagerung bedürfen. Um zu gewährleisten, dass an diesen Ablagerungsorten keine austretenden Stoffe die Umwelt schädlich beeinflussen, gehört es zu deiner Tätigkeit, regelmäßige Kontrollen und Messungen mit dem Sickerwasser durchzuführen.

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Inhalte der Ausbildung.

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft ist ein in Deutschland anerkannter Ausbildungsberuf. Du absolvierst deine Ausbildung dual, das heißt, dass du zum einen praktische Erfahrungen in dem Betrieb deiner Wahl machst, zum anderen theoretisches Wissen an einer Berufsschule sammelst.

Konkret entwirfst du in deinem ersten Ausbildungsjahr unter anderem ein Konzept für das Betreiben eines umwelttechnischen Betriebes: Hierzu lernen Auszubildende die Funktionsweise von gängigen Ver- und Entsorgungsanlagen kennen.

Ferner berücksichtigst du, welche Auswirkungen ein solcher Betrieb auf seine direkte Umwelt haben kann. Du stellst die Wechselwirkung zu Lebewesen fest und versuchst, den negativen Einfluss möglichst gering zu halten.

Im zweiten Jahr deiner Berufsausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft liegt der größte Fokus auf der Vertiefung deines Wissens über die Bedienung und Instandhaltung von Maschinen. Du lernst alles über die Gerätschaften und maschinellen Einrichtungen, die du im Job tagtäglich verwendest.

Darüber hinaus erfährst du, wie man Abfälle richtig sammelt und transportiert. Hier gibt es einiges zu beachten: Wo kommt der Abfall her? Um welche Art von Abfall handelt es sich? Als ausgewiesener Experte berücksichtigst du alle rechtlichen Vorschriften und organisierst den Transport unter logistischen und kaufmännischen Gesichtspunkten.

Dein drittes und letztes Ausbildungsjahr setzt sich aus vier Schwerpunkten zusammen: Der Untersuchung, Aufbereitung und Beseitigung von Abfällen sowie der organisatorischen Planung im Vorfeld, der sogenannten Disposition. Das größte Augenmerk liegt hier auf letzterem. Du berätst potenzielle Kunden, nimmst Kundenaufträge an und schließt Verträge ab.

Im Anschluss ermittelst du den vorteilhaftesten Entsorgungsweg und kalkulierst die Kosten sowie die notwendigen Personen, Fahrzeuge und Behälter, um den Auftrag durchzuführen.

Die duale Ausbildung ist auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt.

Stellst du dich sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule besonders geschickt an, kannst du zusammen mit deinem Ausbildungsbetrieb einen Antrag auf eine Ausbildungsverkürzung stellen.

Da die Regelung für Ausbildungsverkürzungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, befragst du hierzu am besten die für dich zuständige Industrie- und Handelskammer.

Rechtlich gibt es keine Vorschrift, welchen Schulabschluss du für eine erfolgreiche Bewerbung benötigst. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass überwiegend Bewerber mit mittlerem Bildungsabschluss eingestellt wurden.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Zugegebenermaßen ist dein Arbeitsumfeld teilweise belastend. Lärmende Maschinen und unangenehme Gerüche sind an der Tagesordnung. Bei deiner Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft hast du dennoch die Möglichkeit, abwechslungsreichen Aufgaben nachzugehen und etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

So bist du die meiste Zeit an der frischen Luft und lässt tankst bei der Arbeit ordentlich Sonne. Dabei packst du auch mal richtig mit an: Beim Abtransport von großen Altglascontainern oder sperrigem Holzabfall zeigst du, dass du dir auch fürs Grobe nicht zu schade bist.

Wie du dir denken kannst, bringt eine solche Arbeit auch schmutzige Kleidung mit sich. Deine nagelneuen weißen Schuhe würden in dieser sneakerfeindlichen Umgebung nur sehr kurz überleben. Aus diesem Grund trägst du bei der Arbeit vornehmlich robuste Arbeitskleidung.

Anstellung findest du bei privaten oder öffentlichen Abfallbeseitigungsbetrieben, Müllverbrennungsanlagen und Recyclingfirmen. Je nachdem für welche Art von Arbeitgeber und Betrieb du dich entscheidest, ändert sich auch das Aufgabenfeld, in dem du später tätig bist.

Manche Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft spezialisieren sich beispielsweise im Rahmen einer Weiterbildung auf die Entsorgung von Sondermüll. Hier ist beim Arbeiten besondere Vorsicht geboten: Wenn bestimmte Substanzen miteinander in Kontakt kommen, kann es zu gefährlichen chemischen Reaktionen kommen.

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