Gesundheit

Medizinische/r Dokumentationsassistent/in

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Keine freien Ausbildungsplätze
Ausbildung Medizinische/r Dokumentationsassistent/in
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Biologie und Informatik sind genau dein Ding – aber einen Ausbildungsberuf, der beides vereint, gibt es nicht? Von wegen! In der schulischen Ausbildung zum/zur Medizinischen Dokumentationsassistenten/in lernst du alles, um in Krankenhäusern oder Pharmazieunternehmen den Überblick über medizinische Daten zu behalten.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Biologie und Mathematik

  • Gute Ausdrucksfähigkeit

  • Spaß an Arbeit am Computer

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und konzentriert arbeitest

  • Selbständig bist

  • Organisationstalent hast

  • Informationen für dich behalten kannst

Ausbildung zum/zur Medizinischen Dokumentationsassistenten/in: Daten in den richtigen Händen

Deine Aufgaben: Speichern, archivieren, recherchieren

Berufsbild Medizinische/r Dokumentationsassistent/in

Ordnung ist das halbe Leben – und gerade in Krankenhäusern oder medizinischen Forschungseinrichtungen ist das systematische Sichern von Patientendaten und Studienergebnissen besonders wichtig! Hier kommst du ins Spiel: In der Ausbildung zum/zur Medizinischen Dokumentationsassistenten/in lernst du alles rund um das Speichern, Archivieren und Bereitstellen von Krankenakten, Forschungsdaten oder Fachliteratur.

Mit dem Abschluss in der Tasche kannst du zum Beispiel die Verwaltung in Kliniken oder Ärztehäusern unterstützen. Deine Aufgabe ist es, Laborwerte, Operationsberichte und Röntgenbilder der Patienten systematisch im Computer zu speichern, sodass Ärzte und Pflegekräfte jederzeit darauf zugreifen können. Du legst Patientenakten an, scannst Dokumente ein, verschlüsselst Diagnosen für die spätere Abrechnung und hältst Datenbanken auf dem neuesten Stand. Damit die Kollegen die richtigen Daten eingeben, erstellst du neue Formulare und Eingabemasken und erklärst ihnen, wie man sie korrekt ausfüllt. Mit Tabellenkalkulation oder Statistikprogrammen findest du heraus, wie häufig eine Krankheit vorkommt oder wie lange Krankenhausaufenthalte im Durchschnitt dauern.

Bevor neue Medikamente oder Kosmetika auf den Markt kommen, müssen sie mehrere Tests in Forschungseinrichtungen durchlaufen. Auch hier ist dein Können gefragt. Du hast den Überblick über Studienverläufe, erfasst die Daten und wertest sie statistisch aus. Werden Akten aus älteren Studien gebraucht, begibst du dich im Archiv auf die Suche. Auch für passende Fachliteratur zu medizinischen Themen hast du den richtigen Riecher.

Theorie und Praxis: Von der Schulbank in die Datenbank

Medizinische/r Dokumentationsassistent/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Medizinischen Dokumentationsassistenten/in ist eine schulische Ausbildung. Das heißt, du lernst Theorie und Praxis in einer Berufsschule, die sich auf diesen Bereich spezialisiert hat. Den Arbeitsalltag erlebst du intensiv in einem sechsmonatigen Praktikum. Je nach Bildungseinrichtung liegt die Dauer deiner Ausbildung zwischen zwei und drei Jahren. Öffentliche Schulen sind meist kostenlos. Bei privaten Anbietern musst du aber mit einer Lehrgangsgebühr rechnen. Da du in keinem Ausbildungsbetrieb tätig bist, erhältst du leider keine Vergütung, aber du kannst BAföG beantragen.  

Auf deinem Lehrplan stehen für diesen Ausbildungsberuf neben allgemeinbildenden Fächern, wie Mathe oder Wirtschaftskunde, vor allem der berufsvorbereitende Unterricht in den Bereichen Medizin, Dokumentation, Datenverarbeitung, sowie Organisation und Berufskunde. Du lernst zum Beispiel medizinische Fachbegriffe, den Aufbau des menschlichen Körpers und Krankheiten kennen. Außerdem erfährst du, wie man Datenbanken anlegt, Studien plant und durchführt oder Daten recherchiert und präsentiert. In deinem Praktikum kannst du das Gelernte dann anwenden.  

In der schulinternen Abschlussprüfung wird dein Wissen schriftlich, mündlich und praktisch auf die Probe gestellt. Willst du nach ein paar Berufsjahren mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich zum Beispiel als Fachwirt/in für Informationsdienste weiterbilden. Lust auf ein Studium? Wie wäre es dann mit einem Bachelor im Fach Informationsmanagement?

Dein Arbeitsumfeld: Mit Daten per Du

Medizinische/r Dokumentationsassistent/in Bilder

Mit deinem Abschluss in der Tasche kannst du in allen Bereichen des Gesundheitswesen unterkommen: in Kliniken, in der Pharmaindustrie, aber auch in Gesundheitsämtern, an Hochschulen, bei Krankenkassen oder in Softwareunternehmen. Überall ist der Computer dein wichtigstes Werkzeug, denn heutzutage wird fast alles digital erfasst. Im Büro scannst du Dokumente, dokumentierst Daten oder besprichst dich mit Kollegen. In Bibliotheken oder Archiven recherchierst du nach Fachbüchern oder sortierst Akten ein. Bist du in der Patientenaufnahme tätig, hast du auch direkten Kontakt zu kranken oder verletzten Menschen.

Bist du ein Organisationstalent, das erst zufrieden ist, wenn alles ordnungsgemäß geplant und systematisch abgelegt ist? Schaust du bei Zahlen und Daten immer zwei Mal hin, damit sich ja kein Fehlerteufel einschleichen kann? Dann hast du die besten Voraussetzungen für diesen Ausbildungsberuf! Schließlich sind die Daten wichtige Grundlage für die Arbeit von Ärzten und Wissenschaftlern, die eine große Verantwortung tragen.

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Bist du der/die geborene Medizinische Dokumentationsassistent/in?

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Doch nicht das Richtige?

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