Patentanwaltsfachangestellte/r.

Gehalt:
933 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Patentanwaltsfachangestellte/r
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Idealerweise Abitur

    • Gute Noten in Deutsch und Mathe

    • Interesse an Wirtschaft und Recht

    • Gute Englischkenntnisse

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Organisiert bist

    • Sorgfältig arbeitest

    • Gerne mit Menschen kommunizierst

    • Flexibel und teamfähig bist

  2. Deine Aufgaben: Von A wie Akte bis Z wie Zahlungsfrist.

    Berufsbild Patentanwaltsfachangestellte/r

    Wer eine Erfindung, eine Marke oder ein Design schützen lassen möchte, kann darauf ein Patent oder ein Schutzrecht anmelden. Wenn sich einfallsreiche IT-Nerds und kreative Bastler im Gesetzesdschungel nicht auskennen oder einen Rechtsstreit gegen Nachahmer führen wollen, können sie die Hilfe von Patentanwälten in Anspruch nehmen. In der Ausbildung zum/zur Patentanwaltsfachangestellten lernst du, Kanzleien in der Organisation und Verwaltung, im Schriftverkehr und in der Betreuung der Mandanten zu unterstützen. Auch in Patentabteilungen größerer Unternehmen wirst du gebraucht.

    Ob per Telefon, E-Mail oder persönlich – du hast immer ein offenes Ohr für die Mandanten, vereinbarst Besprechungstermine und berätst sie zu notwendigen Unterlagen für Patent- oder Markenanmeldungen. Du kennst dich mit juristischem Fachchinesisch aus und weißt genau, wie man die Anträge korrekt ausfüllt und Erfindungen möglichst präzise beschreibt. Um zu überprüfen, ob es ein Patent vielleicht schon gibt, recherchierst du in Online-Patentregistern. Du besprichst schwierige Rechtsfälle mit dem Anwalt, schlägst Gesetzestexte nach oder telefonierst mit Behörden im In- und Ausland – auch auf Englisch.     

    Auch den Papierkram hast du im Blick: Du legst Briefe ab, übermittelst Dokumente per Post oder elektronisch und fertigst Schriftsätze an. Akten sortierst du so, dass man sie mit einem Griff wiederfindet. Damit die Mandanten keine Fristen für Verlängerungen oder Gebührenzahlungen verschlafen, bist du immer auf dem aktuellen Stand. Dank deines Organisationstalents werden Klagen oder Berufungen pünktlich eingereicht. Auch für die Finanzen bist du zuständig: Du wickelst den Zahlungsverkehr ab, schreibst Rechnungen und übernimmst die Buchführung. Ob juristische, organisatorische oder kaufmännische Aufgaben – als Allround-Talent hast du den Durchblick!

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  4. Theorie und Praxis: Dein Einstieg ins Patent-Business.

    Patentanwaltsfachangestellte/r Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Patentanwaltsfachangestellten dauert drei Jahre. In deinem Ausbildungsbetrieb – einer Patentanwaltskanzlei – bist du von Anfang mit eingebunden und lernst unter Anleitung deine Aufgaben kennen und lieben. Du wirst nach dem dualen System ausgebildet, das heißt, in regelmäßigen Abständen besucht du auch die Berufsschule, wo du theoretische Grundlagen erwirbst.

    Die Ausbildung macht dich fit in juristischen, kaufmännischen und verwalterischen Bereichen. Du lernst nationale und internationale Gesetze und Verordnungen kennen, vor allem im Recht zum geistigen Eigentum und im gewerblichen Rechtsschutz. Aber auch Büroorganisation und Rechnungswesen steht auf dem Programm. Schon bald jonglierst du ganz selbstverständlich mit Formularen und Anträgen, meldest Schutzrechte und Patente für Mandanten an und unterstützt die Anwälte mit Recherchen und Schriftsätzen. Welche Kosten und Gebühren kommen auf Mandanten zu? Wie läuft ein Rechtsstreit ab? Welche Möglichkeiten der außergerichtlichen Einigung gibt es? Das lernst du in der Ausbildung! Auch wie man Briefe angemessen formuliert oder Mandanten kompetent betreut, hast du bald drauf.

    Mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche kannst du loslegen in deinem Ausbildungsberuf. Möchtest du dich nach ein paar Jahren Berufserfahrung noch besser mit Recht und Gesetz auskennen, kannst du dich als Rechtsfachwirt/in weiterbilden. Hegst du den Wunsch, selbst Anwalt/Anwältin zu werden, ist natürlich auch ein Jurastudium möglich.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Als Teamplayer im Büro.

    Patentanwaltsfachangestellte/r Bilder

    In der Ausbildung zum/zur Patentanwaltsfachangestellten ist das Büro dein Revier. Vom Schreibtisch aus managst du Termine und den Schriftverkehr. Dein wichtigstes Werkzeug ist dein Computer. Kannst du dich schriftlich und mündlich gut ausdrücken, kommunizierst gerne mit anderen Menschen und bist ein Teamplayer, wirst du dich in einer Kanzlei garantiert wohlfühlen. Im Gespräch mit Anwälten, Mandanten und Behörden bist du zuvorkommend und legst im Business-Outfit einen guten Auftritt hin. Mit Englisch stehst du hoffentlich nicht auf Kriegsfuß, denn auch internationale Behörden kontaktierst du gelegentlich.

    Um Gesetze und Vorschriften abrufen zu können, brauchst du ein gutes Gedächtnis. Das kommt dir auch in der Organisation zu gute. Fristen und Termine darfst du nicht verpassen. Deshalb führst du sorgfältig den Kalender und behältst wichtige Akten in der Wiedervorlage. Auch wenn sich die Anträge und Rechtsfälle auf deinem Schreibtisch stapeln, verlierst du nicht den Kopf und kannst flexibel reagieren.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Patentanwaltsfachangestellte/r.

    Ø 1. Jahr
    800€
    Ø 2. Jahr
    950€
    Ø 3. Jahr
    1.050€
  7. 8 Ausbildungsplätze für Patentanwaltsfachangestellte/r.

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