Patentanwaltsfachangestellte/r.

Ausbildungsgehalt:
953 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Patentanwaltsfachangestellte/r
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €953 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €820
  • 2. Lehrjahr: €970
  • 3. Lehrjahr: €1070
2.

Wie lange dauert die Patentanwaltsfachangestellte/r Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r?

  • In Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r lernst du an der Berufsschule nationale und internationale Gesetze und Verordnungen kennen, vor allem im Recht zum geistigen Eigentum und im gewerblichen Rechtsschutz.
  • In der Praxisphase deiner Ausbildung arbeitest du in einer Kanzlei und wirst diese in der Organisation und Verwaltung, im Schriftverkehr und in der Betreuung der Mandanten zu unterstützen.
  • Die Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r gehört in den Bereich Wirtschaft und Verwaltung, im Speziellen zum Berufsfeld Recht.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Wirtschaft , Mathe , Deutsch und Fremdsprachen haben.

5.

Passt der Beruf Patentanwaltsfachangestellte/r zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Wirtschaft und Recht

  • Sorgfalt und Organisationstalent

  • Gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Wirtschaft
  • Mathe
  • Deutsch
  • Fremdsprachen

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Wer eine Erfindung, eine Marke oder ein Design schützen lassen möchte, kann darauf ein Patent oder ein Schutzrecht anmelden. In der Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r lernst du, Kanzleien in der Organisation und Verwaltung, im Schriftverkehr und in der Betreuung der Mandanten zu unterstützen. Auch in Patentabteilungen größerer Unternehmen wirst du gebraucht.

Ob per Telefon, E-Mail oder persönlich – als Patentanwaltsfachangestellte/r hast immer ein offenes Ohr für die Mandanten, vereinbarst Besprechungstermine und berätst sie zu notwendigen Unterlagen für Patent- oder Markenanmeldungen.

Ein/e Patentanwaltsfachangestellte/r kennt sich mit juristischen Grundlagen aus und weiß genau, wie man die Anträge korrekt ausfüllt und Erfindungen möglichst präzise beschreibt.

Um zu überprüfen, ob es ein Patent vielleicht schon gibt, recherchierst du in Online-Patentregistern. Du besprichst schwierige Rechtsfälle mit dem Anwalt, schlägst Gesetzestexte nach oder telefonierst mit Behörden im In- und Ausland – auch auf Englisch.     

Auch den Papierkram hast du als Patentanwaltsfachangestellte/r im Blick: Du legst Briefe ab, übermittelst Dokumente per Post oder elektronisch und fertigst Schriftsätze an. Akten sortierst du so, dass man sie mit einem Griff wiederfindet.

Damit die Mandanten keine Fristen für Verlängerungen oder Gebührenzahlungen verschlafen, bist du immer auf dem aktuellen Stand. Dank deines Organisationstalents werden Klagen oder Berufungen pünktlich eingereicht.

Auch für die Finanzen bist du als Patentanwaltsfachangestellte/r zuständig: Du wickelst den Zahlungsverkehr ab, schreibst Rechnungen und übernimmst die Buchführung. Ob juristische, organisatorische oder kaufmännische Aufgaben – als Allround-Talent hast du den Durchblick!

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r dauert drei Jahre. In deinem Ausbildungsbetrieb – einer Patentanwaltskanzlei – bist du von Anfang mit eingebunden und lernst unter Anleitung deine Aufgaben kennen und lieben.

Du wirst nach dem dualen System ausgebildet, das heißt, in regelmäßigen Abständen besucht du auch die Berufsschule, in der du theoretische Grundlagen erwirbst.

Die Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r macht dich fit in juristischen, kaufmännischen und verwalterischen Bereichen. Du lernst an der Berufsschule nationale und internationale Gesetze und Verordnungen kennen, vor allem im Recht zum geistigen Eigentum und im gewerblichen Rechtsschutz.

Aber auch Büroorganisation und Rechnungswesen steht auf dem Programm. Schon bald jonglierst du ganz selbstverständlich mit Formularen und Anträgen, meldest Schutzrechte und Patente für Mandanten an und unterstützt die Anwälte mit Recherchen und Schriftsätzen.

Welche Kosten und Gebühren kommen auf Mandanten zu? Wie läuft ein Rechtsstreit ab? Welche Möglichkeiten der außergerichtlichen Einigung gibt es? Das lernst du in der Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r. Auch wie man Briefe angemessen formuliert oder Mandanten kompetent betreut, hast du bald drauf.

Mit dem Abschlusszeugnis in der Tasche kannst du loslegen in deinem Ausbildungsberuf. Möchtest du dich nach ein paar Jahren Berufserfahrung noch besser mit Recht und Gesetz auskennen, kannst du eine Weiterbildung als Rechtsfachwirt/in machen. Hegst du den Wunsch, selbst Anwalt zu werden, ist natürlich auch ein Jurastudium möglich.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellte/r ist das Büro dein Revier. Vom Schreibtisch aus managst du Termine und den Schriftverkehr. Dein wichtigstes Werkzeug ist dein Computer. Kannst du dich schriftlich und mündlich gut ausdrücken, kommunizierst gerne mit anderen Menschen und bist ein Teamplayer, wirst du dich in einer Kanzlei garantiert wohlfühlen.

Im Gespräch mit Anwälten, Mandanten und Behörden bist du zuvorkommend und legst im Business-Outfit einen guten Auftritt hin. Ebenso sollten deine Englischkenntnisse gut sein, denn auch internationale Behörden kontaktierst du gelegentlich.

Um Gesetze und Vorschriften abrufen zu können, brauchst du ein gutes Gedächtnis. Das kommt dir auch in der Organisation zu gute. Fristen und Termine darfst du als Patentanwaltsfachangestellte/r nicht verpassen.

Deshalb führst du sorgfältig den Kalender und behältst wichtige Akten in der Wiedervorlage. Auch wenn sich die Anträge und Rechtsfälle auf deinem Schreibtisch stapeln, verlierst du nicht den Kopf und kannst flexibel reagieren.

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