Wirtschaft, Verwaltung

Personaldienstleistungskaufmann/frau

Beruf merken
Ausbildung Personaldienstleistungskaufmann/frau
Berufsbild Personaldienstleistungskaufmann
Emoji
Personaldienstleistungskauffrau Bilder
Personaldienstleistungskaufmann/frau Gehalt
  • Gehalt: variabel
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

In deiner Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/frau führst du zusammen, was zusammengehört, denn du vermittelst qualifizierte Arbeitskräfte an suchende Unternehmen. Dabei triffst du nicht nur die Vorauswahl, du wickelst auch die Vertragsunterzeichnung ab und führst Verhandlungen. Hier sind Feingefühl und Professionalität gefragt!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen guten Realschulabschluss

  • Gute Noten in Deutsch, Mathe und Englisch

  • Verschwiegenheit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig arbeitest

  • Kontaktfreudig und kommunikativ bist

  • Kaufmännisch denken kannst

Ausbildung Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/frau: Vermittler zwischen Arbeitgebern und -nehmern

Dein Arbeitsalltag: Sichten, auswählen, vermitteln

Berufsbild Personaldienstleistungskaufmann

In deiner Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/frau lernst du, Personal zu beschaffen und an Arbeitgeber zu vermitteln. Dabei sichtest du sowohl den Bewerbermarkt auf der einen als auch die veröffentlichten Stellenanzeigen auf der anderen Seite – schließlich bist du hier als Vermittler gefragt!

Die Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/frau existiert erst seit 2008, obwohl diese Tätigkeit natürlich auch zuvor von Leuten ausgeübt wurde. Da die Unternehmen erkannt haben, wie wichtig es ist, dass die Mitarbeiter gut zu ihnen passen, geben sie die (Vor-)Auswahl ihrer Bewerber deshalb in professionelle Hände.

Als Bindeglied zwischen Bewerbern und Unternehmen findest du bei Beratungsgesprächen heraus, welche Anforderungen der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer hat. Welche Hard Skills, zum Beispiel Schul- oder Uniabschluss, er mitbringen muss und welche Soft Skills, wie zum Beispiel Kommunikationsgeschick, für die ausgeschriebene Stelle erforderlich sind.

Nachdem du die Voraussetzungen nun kennst, begibst du dich auf die Suche nach passenden Bewerbern: Die meisten Personaldienstleister haben dazu eine eigene Datenbank. Dort sind alle Kandidaten samt Lebenslauf hinterlegt. Das Einpflegen dieser Daten fällt auch in deinen Aufgabenbereich. Durch einen speziellen Filter findest du so genau die Bewerber, die auf die Stelle passen können. Sind diese an der Stelle interessiert, vereinbarst du mit ihnen ein Bewerbungsgespräch. Du übernimmst hier sozusagen die Vorauswahl für das Unternehmen.

Doch nicht nur die Vermittlung ist Teil deines Ausbildungsalltages: Du wirst auch Verträge aufsetzen, Weiterbildungen organisieren und Personal disponieren. Daneben steht auch die Akquise neuer Kunden auf deiner Agenda.

Theorie & Praxis – dein Ausbildungsaufbau

Personaldienstleistungskaufmann/frau Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/frau dauert drei Jahre, wobei du die Ausbildungsdauer bei besonders guten Leistungen auch auf zwei- bis zweieinhalb Jahre verkürzen kannst. Dazu muss allerdings ein Antrag von dir und deinem Betrieb gestellt und von der Industrie- und Handelskammer genehmigt werden. Gute Chancen hast du hier, wenn deine Noten stimmen.

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss von Nöten. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass die meisten Betriebe Azubis mit Hochschulreife einstellen. Die Ausbildung ist dual aufgebaut, das heißt, du gehst sowohl in die Berufsschule, wo du die theoretischen Grundlagen erlernst, als auch in den Ausbildungsbetrieb, wo du dein Wissen praktisch anwenden kannst. Dabei hast du die Berufsschuleinheiten entweder an ein bis zwei Tagen in der Woche oder aber als Blockunterricht.

In deinem ersten Ausbildungsjahr wirst du dich vor allem mit der Durchführung von Personalsachbearbeitung, wie zum Beispiel dem Anlegen von Personalakten, sowie dem Gewinnen von Personal beschäftigen. Im zweiten Jahr lernst du dann, wie du Personal einstellst, also beispielsweise Verträge abschließt, und Personaleinsätze vorbereitest sowie durchführst. Am Ende des zweiten Jahres steht auch deine Zwischenprüfung auf dem Lehrplan. Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung, lernst du schließlich, Aufträge zu akquirieren und zu bearbeiten. Auch Führung und Förderung von Personal stehen hier ganz oben auf deiner To-do-Liste.

Am Ende deiner Ausbildung jonglierst du nur so mit Begriffen wie ABC-Analyse, Training-off-the-Job oder Job-Enlargement, sodass dir auch die Abschlussprüfung nach dem letzten Ausbildungsjahr kein Kopfzerbrechen mehr bereiten muss. Hier führst du meist ein fallbezogenes Fachgespräch und bearbeitest eine schriftliche Aufgabe.

Wenn es für dich nach der Ausbildung weitergehen soll, hast du die Möglichkeit, dich auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren und zum Beispiel an Weiterbildungen zum Thema Personalplanung oder -betreuung teilzunehmen. Es gibt auch Aufstiegsweiterbildungen wie zum/zur Personalfachkaufmann/frau, die dich für Jobs in der mittleren Führungsebene qualifizieren. Hast du die Hochschulreife, kannst du natürlich auch direkt Personalmanagement studieren und somit gleich zum Berufseinstieg auf den Chefsessel springen.

Dein Arbeitsumfeld: Von Büro zu Büro

Personaldienstleistungskauffrau Bilder

In deiner Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/frau wirst du hauptsächlich in Büro- oder Besprechungsräumen arbeiten. Das muss allerdings nicht immer in deinem Ausbildungsbetrieb sein, denn du bist auch häufiger bei deinen Kunden. Vielleicht wirst du auch mal auf eine Personalermesse gehen und dein Unternehmen dort repräsentieren.

Du musst in dieser Branche ein hohes Maß an Seriosität ausstrahlen und deshalb besonders auf ein gepflegtes Äußeres und businesstaugliche Kleidung achten. Konkret bedeutet das, dass du dich an gedeckte Farben wie schwarz, weiß, grau und blau hältst. Du wirst in der Regel einen Anzug bzw. ein Kostüm tragen – zumindest bei Bewerbungs- und Kundengesprächen. Ansonsten orientiere dich an dem Kleidungsstil deiner Kollegen.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider gibt es zu dieser Ausbildung keine durchschnittlichen Gehaltsangaben. Die Vergütung variiert hier von Betrieb zu Betrieb. Außerdem können äußere Faktoren, wie zum Beispiel die Unternehmensgröße, der Standort – ländlich oder städtisch, West- oder Ost-Deutschland – sowie die Branchenzugehörigkeit Einfluss auf deine Ausbildungsvergütung haben. Hier erkundigst du dich am besten direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

  • 1
  • 2
  • 3

Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Bist du der/die geborene Personaldienstleistungskaufmann/frau?

Mach den Test!

  • 1
  • 2
  • 3
  • Fertig

Was steht nicht in einem Anforderungsprofil?

  • Sicheres Auftreten
  • Solide Rechtschreibkenntnisse
  • Gute Figur

Doch nicht das Richtige?

Hier findest du ähnliche Ausbildungsberufe: