Produktion, Fertigung

Änderungsschneider/in

Ausbildung Änderungsschneider/in
  • Gehalt: 660 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Bist du modeaffin und zudem geschickt mit dem Umgang einer Nähmaschine? Dann bringst du die besten Voraussetzungen für die Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in mit!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Gute Noten in den Fächern Werken, textiles Gestalten und Mathematik

  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis

  • Kreativität

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Auge-Hand-Koordination mitbringst

  • Sorgfältig bist

  • Kundenorientiert arbeitest

Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in: Alles fit im Schnitt?

Kleidungsstücke ändern – deine Aufgaben

Berufsbild Änderungsschneider/in

In deiner Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in nähst du Kleidungsstücke um, änderst aber auch Heimtextilien wie Vorhänge oder Gardinen. Du berätst Kunden über Änderungsmöglichkeiten und Kosten, steckst Hosen, Röcke oder Kleider ab, kürzt sie oder lässt zur Verlängerung Säume aus, trennst defekte Reißverschlüsse aus und nähst neue ein.

Die meisten Näharbeiten verrichtest du in deiner Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in mit einer Nähmaschine, manchmal ist aber auch Handarbeit gefragt. Zu guter Letzt bügelst du die Kleidungsstücke und stellst sie zur Abholung bereit. Zu deinen Aufgaben zählt auch, den Bestand an Nähutensilien zu pflegen und vollständig zu halten.

Theorie & Praxis – der Aufbau deiner Ausbildung

Änderungsschneider/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in ist eine staatlich anerkannte duale Ausbildung, das heißt, dass sich dein Ausbildungsaufbau in einen theoretischen Teil in einer Berufsschule und in einen praktischen Teil in dem Unternehmen selbst gliedert. Die Ausbildung ist auf eine Dauer von zwei Jahren ausgelegt.

In deinem ersten Ausbildungsjahr befasst du dich mit der richtigen Auswahl an Werkstoffen sowie dem Nähen von Kleinteilen. Dabei berücksichtigst du die unterschiedlichen Eigenschaften für den Verwendungszweck und die Verarbeitung von Web-, Maschen- und Textilverbundwaren. Außerdem lernst du, wie du Werkstücke fachgerecht bügelst sowie zurechtschneidest und wie du eine Bekleidungsgrundform konstruierst.

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in erfährst du, wie du fertigungstechnisches Zubehör in Kleidungsstücke einarbeitest und Kleinteile sowie Großstücke zurichtest. Darüber hinaus lernst du, wie du Kleidungsstücke an die Wünsche und Vorstellungen deiner Kunden anpasst. Bevor du mit deiner Arbeit beginnst, führst du Lohnberechnungen und Kalkulationen durch, damit deine Kunden wissen, wie viel die Änderung kosten wird.

Hast du nach zwei turbulenten Ausbildungsjahren endlich deinen Abschluss in der Tasche, darf man dir gratulieren – du bist ausgelernt! Nun bieten sich dir weitere Karriereoptionen. Nach ein paar Jahren Arbeitserfahrung kannst du beispielsweise die Meisterprüfung anstreben. Mit einem Meistertitel bist du qualifiziert, mehr Verantwortung im Betrieb zu übernehmen. Hast du Interesse an einer akademischen Weiterbildung, bietet sich zum Beispiel der Bachelorstudiengang Modedesign an.

Schnittig unterwegs – dein Arbeitsumfeld

Änderungsschneider/in Bilder

Mit deiner Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in findest du Beschäftigung in handwerklichen Änderungs- bzw. Maßschneidereien sowie in großen Bekleidungshäusern mit integriertem Änderungsdienst. Du arbeitest in erster Linie in Schneiderwerkstätten, in Schneiderateliers und in Verkaufsräumen.

Wenn du keine Lust auf einen zu strengen Dresscode hast und dich in der Hinsicht lieber frei entfalten möchtest, darfst du dich freuen – du kommst gepflegt aber in deinen Lieblingsklamotten zur Arbeit.

Du arbeitest meist werktags in einer regulären 40-Stunden-Woche. Abhängig von deinem Arbeitgeber kann es aber auch vorkommen, dass du am Wochenende gebraucht wirst.

Dein Ausbildungsgehalt

1. Jahr
630€
2. Jahr
690€

Bist du der/die geborene Änderungsschneider/in/?

Mach den Test!

Doch nicht das Richtige?

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