Produktion, Fertigung

Aufbereitungsmechaniker/in

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Ausbildung Aufbereitungsmechaniker/in
Berufsbild Aufbereitungsmechaniker
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Aufbereitungsmechaniker/in Gehalt
  • Gehalt: 862 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Vom Rohstoff zum Produkt: Bei deiner Ausbildung zum/zur Aufbereitungsmechaniker/in gibst du den Startschuss dafür, dass die Verarbeitung von Braunkohle, Ton oder Naturstein nicht in den Sand gesetzt wird. Erfahre hier, was dich in der Grube und an schweren Maschinen erwartet!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss oder einen vergleichbaren Schulabschluss

  • Technisches Verständnis

  • Interesse an und Verständnis für Mathe und Physik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und präzise arbeitest

  • Gerne im Freien arbeitest und auch bei Wind und Wetter motiviert bist

  • Gerne praktisch anpackst und körperlich belastbar bist

Ausbildung zum/zur Aufbereitungsmechaniker/in: Ran an die Rohstoffe

Deine Aufgaben: Kostbare Rohstoffe richtig weiterverarbeiten

Berufsbild Aufbereitungsmechaniker

Du stehst am Rande einer riesigen Grube, zu deinen Füßen tiefe Rillen in der Erde, Staub wird durch die Luft gewirbelt und gigantische Baggerschaufeln bohren sich in die Wände: Nein, hier geht es nicht um Träume aus der Kindheit, sondern um deine berufliche Zukunft! Bei einer Ausbildung zum/zur Aufbereitungsmechaniker/in kannst du die Zeit, in der du davon geträumt hast, Herr über große Maschinen zu sein, aufleben lassen.

Du bist hautnah mit dabei, wenn Rohstoffe gewonnen und zu Produkten verarbeitet – aufbereitet – werden, bedienst automatisierte Aufbereitungsanlagen und kümmerst dich um die Lagerung und Verladung der Erzeugnisse. Je nach Material werden dabei verschiedene Verfahren und Maschinen benötigt – daher wählst du zu Beginn deiner Ausbildung direkt eine Richtung. Entscheidest du dich für den Bereich Braunkohle, steuerst du Maschinen, die die Kohle vom Gestein trennen, sie trocknen, nach Größe sortieren und veredeln, bevor sie weitertransportiert werden kann.

Spezialisierst du dich auf feuerfeste und keramische Rohstoffe, baust du Stoffe wie Ton ab und überwachst die Weiterverarbeitungsprozesse, bis die Rohstoffe bereit für die Herstellung von Produkten sind – Endprodukte sind zum Beispiel Teller, Dachziegel oder Ofensteine, die hohen Temperaturen standhalten müssen, sodass die Rohstoffe während der Aufbereitung vielen Tests unterzogen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Fachrichtung Naturstein: Hier führst du Sprengarbeiten und Bohrungen in Steinbrüchen durch, wobei zum Beispiel Granit oder Kalkstein gewonnen werden. Die Rohstoffe werden anschließend unter deiner Aufsicht transportiert und weiterverarbeitet. Als Experte/in für Sand und Kies gewinnst du mit Maschinen Rohstoffe aus Kiesgruben oder Baggerseen, wäschst und sortierst sie und machst sie fertig für den Weitertransport. Oder du spezialisierst dich auf Steinkohle, steuerst Maschinen zur Aufbereitung und analysierst die gewonnene Kohle für die Qualitätssicherung.

Baggern, analysieren und aufbereiten in Theorie und Praxis

Aufbereitungsmechaniker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Aufbereitungsmechaniker/in dauert drei Jahre. Sie ist dual, das heißt, du lernst die Theorie in der Berufsschule und bist den Rest der Zeit im Ausbildungsbetrieb tätig.

Was du genau praktisch lernst, hängt von deiner Fachrichtung ab. Gemeinsam haben alle Materialien, dass sie als Rohstoff gewonnen und für die Produktion vorbereitet werden. In jedem Fall bedienst du Maschinen, stellst eine richtige Lagerung und Qualität sicher und kümmerst dich darum, dass der Weitertransport reibungslos funktioniert, damit die Rohstoffe zu dem verarbeitet werden können, was wir alle täglich zum Leben brauchen. Dabei packst du viel an und stellst bei der Bedienung der Maschinen deine technischen Skills unter Beweis, bekommst aber auch theoretische Hintergründe vermittelt. Zum Beispiel erfährst du alles über das Material, für das du dich entscheidest; was sehr wichtig ist, damit du es korrekt weiterverarbeiten und analysieren kannst.

Diese Theorie wird an der Berufsschule ergänzt, zudem wirst du dort in allgemeinbildenden Fächern wie Wirtschafts- und Sozialkunde und Deutsch unterrichtet. An der Schule bist du ein bis zwei Tage die Woche oder im Block, den Rest der Zeit arbeitest du im Ausbildungsbetrieb. Je nachdem, wo du deine Ausbildung machst, kannst du im Schichtdienst eingesetzt werden.

Nach deiner Ausbildung zum/zur Aufbereitungsmechaniker/in, die du mit einer Zwischenprüfung und einer zum Teil praktischen Abschlussprüfung beendest, stehen dir diverse Möglichkeiten für Weiterbildungen zur Verfügung, die dich fachlich nach vorne bringen. Außerdem kannst du durch eine Aufstiegsweiterbildung die Karriereleiter hochklettern und eine Führungsposition bekommen.

Dein Arbeitsumfeld: Unter freiem Himmel und zwischen schweren Maschinen

Aufbereitungsmechanikerin Bilder

Immer nur im Büro sitzen ist nichts für dich? Gute Voraussetzungen für deine Ausbildung zum/zur Aufbereitungsmechaniker/in: Hier bist du zum einen in Maschinenhallen, zum anderen im Freien tätig. Du bedienst Aufbereitungsanlagen, analysierst Proben, hältst Maschinen instand – viele praktische Arbeiten, bei denen du mit anpackst und dein technisches Verständnis unter Beweis stellst.

Zimperlich solltest du nicht sein: Bei der Arbeit im Freien kann es passieren, dass Dauerregen oder eine Hitzewelle das Arbeiten erschweren. Außerdem kann es staubig und ganz schön laut werden, wenn um dich rum schwere Maschinen ihre Arbeit tun. Dagegen kannst du dich aber ausrüsten: Schutzkleidung inklusive Atem- und Gehörschutz sowie ein Helm und eine Schutzbrille halten das Gröbste von dir ab. Anders als bei Büro-Jobs oder bei einem Job mit viel Kundenkontakt musst du dir um einen Dresscode keine Sorgen machen. Bei der Arbeit an der Grube besteht, wenn es zum Beispiel viel geregnet hat, die Gefahr, dass Erde herunterrutscht – um Umfälle zu vermeiden, ist es wichtig, dass du die Augen offen hältst und Situationen gut einschätzen kannst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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