Automobilkaufmann/frau.

Gehalt:
749 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Automobilkaufmann/frau
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Mindestens einen Realschulabschluss

    • Kaufmännisches Geschick

    • Gute Noten in Mathe und Deutsch

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Gerne Kundenkontakt hast

    • Ein Organisationstalent bist

    • Geschickt verhandeln kannst

  2. Deine Aufgaben: Liebe zur Technik, Spaß am Verkaufen.

    Berufsbild Automobilkaufmann/frau

    In der Ausbildung zum/zur Automobilkaufmann/frau bearbeitest du alle betriebswirtschaftlichen Vorgänge rund um das Thema Autokauf. Ein- und Verkauf, Buchhaltung und Marketing sind wichtige kaufmännische Aufgaben, die du für den Vertrieb von Kraftfahrzeugen übernimmst. Doch auch der Kundenservice ist entscheidend in deinem Beruf.

    Eine große Rolle in deiner Ausbildung zum/zur Automobilkaufmann/frau spielt vor allem das Finanz- und Rechnungswesen. Für dein Autohaus führst du Kosten-Leistungs-Rechnungen durch, wertest Statistiken aus und erstellst Jahresabschlüsse. Auch die Zahlungsströme deiner Verkäufe dokumentierst und kontierst du. Des Weiteren gehört die Errechnung von Löhnen, Provisionen und Prämien der Angestellten zu deinen Aufgaben.

    Neben dem finanziellen Aspekt nimmst du auch das Marketing deines Autohauses in die Hand. Du analysierst den aktuellen Markt und entwickelst passende Marketingstrategien, um den Absatz der Autos anzukurbeln. So planst du zum Beispiel besondere Verkaufsaktionen und Events oder schaltest Anzeigen und Werbespots. Auch die Gestaltung der Website deines Unternehmens inklusive der regelmäßigen Aktualisierung der Fahrzeugdaten sowie die Berücksichtigung der Datensicherheit fällt in deinen Aufgabenbereich.

    Wenn Kunden in dein Autohaus kommen und einen neuen Wagen kaufen möchten, übernimmst du die Beratung. Du kennst alle technischen Details der Kraftfahrzeuge und informierst die Interessenten zu den aktuellsten Neuerungen auf dem Fahrzeugmarkt. Je nachdem, ob dein Kunde besonderen Wert auf Sicherheit oder vielfältige Assistenz-Systeme legt, einen besonders schnellen Flitzer sucht oder sich für ein Elektroauto interessiert – du hast stets das passende Fahrzeugmodell parat.

    Hat der Interessent das Auge auf einen bestimmten Wagen geworfen, schlägst du ihm verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten oder Leasing vor. Wenn jemand einen Kreditvertrag wünscht, holst du die notwendigen Informationen des Kunden dafür ein und errechnest auf dieser Grundlage die Konditionen. Letztlich fertigst du auch die Verträge an, um das Geschäft abzuwickeln.

    Sollte einmal etwas nicht mit einem Fahrzeug stimmen, nimmst du Wartungs- und Reparaturaufträge entgegen und leitest sie an die entsprechende Werkstatt oder den Hersteller weiter. Gleichzeitig kümmerst du dich um die umweltgerechte Entsorgung von kaputten Komponenten und Fahrzeugen. Zudem unterstützt du den Kunden mit weiteren Services: Du bietest ihm bei Bedarf einen Ersatzwagen an und kümmerst dich um die Korrespondenz mit der Versicherung, sollte sich ein Unfall ereignet haben.

  3. Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
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  4. Deine Ausbildung in Theorie und Praxis.

    Automobilkaufmann/frau Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Automobilkaufmann/frau dauert drei Jahre und wird sowohl in der Berufsschule als auch in einem Ausbildungsbetrieb absolviert, verläuft also dual. Um die Ausbildung abzuschließen, musst du eine Zwischen- sowie eine Abschlussprüfung meistern.

    Im Ausbildungsbetrieb lernst du alle wichtigen Grundlagen, damit du später überzeugend und kompetent beim Verkauf der Kraftfahrzeuge auftreten kannst. Du durchläufst daher die wesentlichen Bereiche deines Ausbildungsbetriebs wie zum Beispiel die Werkstatt, den Kundendienst und Service oder die kaufmännische Steuerung und Kontrolle. Auf diese Weise verstehst du, in welchem Verhältnis Hersteller, Zulieferer, Werkstätten und Automobilhäuser zueinander stehen und weißt, an wen du dich bezüglich Ersatzteile und Beanstandungen wenden musst.

    In der Berufsschule stehen vor allem die betriebswirtschaftlichen Grundlagen auf dem Stundenplan. Du lernst den Unterschied zwischen Finanzierungs- und Leasingverträgen kennen, übst Teile- und Zubehöraufträge zu bearbeiten und entwickelst Marketingstrategien. Entscheidend ist auch das Wissen, welche Versicherungsangebote es gibt und wie man solche vermittelt. Nicht zuletzt erlernst du die Finanzbuchhaltung für dein Unternehmen abzuwickeln sowie Leistungen zu kalkulieren und abzurechnen.

    Wenn du später einmal in leitender Position arbeiten möchtest, gibt es verschiedene Wege, die du einschlagen kannst: Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit zur Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe. Außerdem kannst du mit einer Hochschulzugangsberechtigung später auch ein Studium absolvieren, zum Beispiel in dem Studienfach Automobilwirtschaft.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Büro und Verkauf.

    Automobilkaufmann/frau Bilder

    Als Automobilkaufmann/frau arbeitest du vorrangig bei Autohäusern, kannst aber auch bei Fahrzeugimporteuren oder Automobilherstellern anfangen. Egal wo, du verbringst auf jeden Fall viel Zeit im Büro an deinem Computer, zum Beispiel wenn du den Finanzierungsplan oder die Vertragsunterlagen für deine Kunden erstellst oder wenn du Ersatzteile bestellst. Auch der Einsatz im Kundenservice hinter dem Schalter ist möglich. Für die Verkaufsgespräche begibst du dich häufig in die Ausstellungs- und Verkaufsräume.

    Kundenkontakt ist in diesem Beruf unumgänglich. Ein professionelles Auftreten ist dabei besonders entscheidend, gepflegte Kleidung gehört ebenfalls dazu. Deine Arbeitszeiten richten sich nach den Öffnungszeiten deines Automobilhauses, Arbeit an Samstagen oder zu individuell vereinbarten Terminen mit deinen Kunden ist üblich.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Automobilkaufmann/frau.

    Ø 1. Jahr
    699€
    Ø 2. Jahr
    733€
    Ø 3. Jahr
    817€
  7. 197 Ausbildungsplätze für Automobilkaufmann/frau.

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