Freie Ausbildungsplätze 2027

Beton- und Stahlbetonbauer/in

Infos zur Ausbildung
Ausbildung Beton- und Stahlbetonbauer/in, KI-generierter Inhalt
Ausbildungsgehalt: Durchschnittlich 1.271 €
Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Dauer: 3 Jahre

Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber

1. Wie viel verdient man in der Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich 1.271 € während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: 1.076 €
  • 2. Lehrjahr: 1.251 €
  • 3. Lehrjahr: 1.486 €

2. Wie lange dauert die Beton- und Stahlbetonbauer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3. Was macht man in der Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in?

  • In der Ausbildung Beton- und Stahlbetonbauer/in lernst du, Bauteile aus Beton und Stahlbeton sowie Schalungen und Bewehrungen herzustellen und diese zu montieren. Darüber hinaus sanierst du feuchte oder beschädigte Betonwände, -decken, -pfeiler oder -träger.
  • Du arbeitest während der Ausbildung häufig in Betrieben des Hoch- oder Fertigteilbaus, in Brücken- und Tunnelbauunternehmen oder in der Beton- und Betonfertigteilherstellung.
  • Die Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in gehört der Baubranche an.

4. Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken und Physik haben.

5. Passt der Beruf Beton- und Stahlbetonbauer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Fitness
  • Teamfähigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Physik

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Egal wo du eine Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf Beton- und Stahlbetonbauer/in aus?

Bevor Beton zum harten Stützwand eines Bauwerkes wird, ist er zunächst flüssig – nur so lässt er sich in Form bringen und nach Belieben bearbeiten. Um eine tragfähige Wand zu modellieren, wird eine spezielle Form benötigt, eine sogenannte Schalung, in die der Beton hinein gegossen wird. In der Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in stellst du diese Schalung aus Holz, Kunststoff oder Stahl nach den Vorgaben der Baupläne her. Die Schalungen müssen einerseits sehr stabil sein und Erschütterungen standhalten, auf der anderen Seite müssen sie jedoch auch nach dem Erhärten des Betons einfach wieder zu entfernen sein.

Auch das Anmischen des flüssigen Betons übernimmst du. Je nach Verwendungszweck berechnest du das Mischverhältnis von Wasser, Zement und dem Zusatzstoff wie Kies oder Sand. Du transportierst die benötigten Mengen des Rohstoffs zur Mischmaschine, füllst sie hinein und überwachst den Mischvorgang. Ist der Vorgang abgeschlossen, überprüfst du, ob der Beton die richtige Konsistenz hat und besserst notfalls nach.

Nun folgt das Betonieren. Du gehst sicher, dass die angefertigte Schalung sicher steht und füllst anschließend den flüssigen Beton hinein. Dabei unterstützen dich Fördermaschinen wie Krankübel oder Betonpumpen. Vorsichtig schichtest du das Gemisch gleichmäßig in die Schalung und verdichtest ihn stetig mit Rüttel- und Stampfmaschinen. Ist er in die Schalung hinein gefüllt, wird der Beton von dir geglättet.

Bei manchen Bauwerken muss der Stahl besonderer Belastung standhalten, zum Beispiel bei Brücken, Tunneln, Hallen oder Hochhäusern. Hier verstärkst du den Beton mit speziellen Stahleinlagen, Bewehrungen genannt. Um diese Bewehrungen herzustellen, biegst du den Stahl mit Handbiegemaschinen oder elektrischen Biegemaschinen in die gewünschte Form und verflechtest ihn anschließend mit Draht.

Auch bei der Sanierung alter Betonwände kommst du in der Ausbildung Beton- und Stahlbetonbauer/in zum Einsatz. Solche Schäden können durch mangelhafte Bauweise, Witterungseinflüsse oder das Alter eines Gebäudes entstehen. Du stellst das Ausmaß dieser Schäden fest, planst die Sanierung und überwachst diese. Dafür entrostest du zum Beispiel Bewehrungen, die mittlerweile frei liegen, oder trägst Korrosionsschutz auf den Beton auf.

Neben dem Neubau arbeitest du auch an bestehenden Bauwerken. Du prüfst Betonoberflächen auf Schäden und führst Instandhaltungs- oder Sanierungsarbeiten an Beton- und Stahlbetonbauteilen durch. Dabei führst du auch Maßnahmen für Energieeffizienz sowie Wärme-, Schall- und Brandschutz durch.

Ob eine Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Lina, 15

aus Hamburg

„Mir ist es nicht wichtig, direkt in Hamburg einen Ausbildungsplatz zu finden. Aber ich würde schon gern in der Region bleiben, um weiterhin Kontakt zu meinen Freunden und meiner Familie zu haben.“
Hier findest du einen Ausbildungsplatz in ganz Deutschland.

Inhalte der Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in

Die Ausbildung als Stahl- und Betonbauer/in dauert drei Jahre und verläuft dual, du verbringst die Zeit also im Betrieb, in der Berufsschule und in überbetrieblichen Lehrgängen. Unter bestimmten Umständen kannst du die Ausbildungsdauer auch verkürzen.

In deinem Ausbildungsbetrieb wirst du ganz grundsätzlich erst einmal in die Arbeit auf einer Baustelle eingeführt. Du lernst, welche Geräte, Werkzeuge und Maschinen es gibt und wie man diese richtig einsetzt. Du führst Messungen durch und prüfst Untergründe. Zudem skizzierst und liest du Bau- und Verlegepläne und erfährst, was es zu beachten gibt. Wie man seine Arbeit richtig strukturiert und plant, ist ebenfalls Teil der Ausbildung.

Im Ausbildungsbetrieb lernst du, Baustellen einzurichten, Arbeitsabläufe zu planen und Baupläne sowie technische Zeichnungen zu lesen. Dabei achtest du auf Arbeitssicherheit, Umweltschutz und die Qualität deiner Arbeit.

Du wirst außerdem an alle Arbeitsschritte heran geführt, die zur Herstellung von Betonbauteilen nötig sind. Du lernst, Schalungen und Bewehrungen für Fundamente, Wände, Decken und andere Betonbauteile herzustellen. Außerdem förderst, verarbeitest und verdichtest du Beton, bearbeitest Betonoberflächen und montierst Fertigteile. Auch das Prüfen, Instandsetzen und Sanieren von Beton- und Stahlbetonbauteilen gehört zur Ausbildung.

Außerdem lernst du, Energieeffizienz sowie Wärme-, Schall- und Brandschutz bei Bauarbeiten zu berücksichtigen. Du wählst Baustoffe aus, nutzt sie fachgerecht und kontrollierst die Qualität deiner Arbeit.

In der Berufsschule vertiefst du deine Kenntnisse aus dem Betrieb und lernst alles, was man zu Beton wissen muss. Außerdem sind auch allgemeinbildende Fächer Teil deines Stundenplans.

Die Gesellenprüfung ist deine Abschlussprüfung und besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil legst du im zweiten Ausbildungsjahr ab, den zweiten Teil am Ende der Ausbildung. Beide Teile zählen für deine Abschlussnote.

Wenn du die Ausbildung nach zwei Jahren beenden möchtest, kannst du den Abschluss als Hochbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonbauarbeiten erwerben. Möchtest du Beton- und Stahlbetonbauer/in werden, setzt du deine Ausbildung im dritten Jahr fort und legst am Ende den zweiten Teil deiner Gesellenprüfung ab.

Möchtest du nach deiner Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in weiter Karriere machen, hast du verschiedene Möglichkeiten: Du kannst zum Beispiel die Prüfung als Polierer/in im Bereich Hochbau ablegen oder dich zum/zur Techniker/in im Bereich Bautechnik mit dem Schwerpunkt Betonbau weiterbilden. Mit der Hochschulreife steht dir auch ein Studium im Fachbereich Bauingenieurwesen oder Baustoffingenieurwissenschaft offen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Sandra, 15

aus München

„Nach meinem Realschulabschluss will ich erstmal ein Freiwilliges Soziales Jahr machen. Danach entscheide ich mich dann, welche Ausbildung es sein wird.“
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Top Ausbildungsbetriebe

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Beton- und Stahlbetonbauer/in bist du in erster Linie auf Baustellen beschäftigt. Beim Bau entsteht viel Staub, Dämpfe und Lärm. Außerdem bist du den aktuellen Wetterverhältnissen ausgeliefert und musst manchmal in großen Höhen arbeiten.

Damit du dich bei der schweren Arbeit nicht verletzt, trägst du spezielle Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe, Handschuhe und Schutzhelm. Du musst körperlich fit sein, da du manchmal Bauteile mit der Hand fertigst und teilweise schwere Bauteile tragen und stemmen musst. Besonders auf Großbaustellen kann es zudem zu Schichtarbeit kommen.

Neben der Sicherheit spielt auch ein sorgfältiger Umgang mit Materialien eine wichtige Rolle. Gerade bei Sanierungen achtest du darauf, Baustoffe fachgerecht einzusetzen und Abfälle möglichst umweltschonend zu entsorgen.

Melanie, 18

aus Köln

„Ich fange demnächst eine Ausbildung als Pflegefachfrau an, das plane ich schon lange. Ich kann aber auch verstehen, wenn man noch nicht so genau weiß, was man machen will.“
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