Betriebsassistent/in Handwerk.

Gehalt:
variabel
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Wirtschaft, Verwaltung:
Ausbildung Betriebsassistent/in Handwerk
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Einen sehr guter Realschulabschluss oder Abitur beziehungsweise Fachabitur

    • Einen Ausbildungsvertrag in einem handwerklichen Beruf

    • Gute Noten in Mathe und Deutsch

    • Kaufmännisches Interesse

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Gerne mit Menschen kommunizierst

    • Lösungsorientiert arbeitest

    • Gut organisieren kannst

    • Verhandeln und verkaufen kannst

  2. Deine Aufgaben: Solides Handwerk braucht gute Kopfarbeit.

    Berufsbild Betriebsassistent/in Handwerk

    Entscheidest du dich für eine handwerkliche Ausbildung, zum Beispiel im Bereich Feinmechanik oder Fahrzeugbau, kannst du schon parallel dazu eine betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation erwerben. So hast du am Ende den Gesellenbrief in der Tasche und die Voraussetzung, kaufmännische Führungsaufgaben im Handwerksbetrieb zu übernehmen. Damit legst du so früh wie möglich die Weichen für die spätere Meisterprüfung.

    Mit der Ausbildung zum/zur Betriebsassistenten/in im Handwerk bist du gut gewappnet, um an der Schnittstelle zwischen Werkstatt und Büro zu arbeiten. Vom Einkauf des Materials über Kundenberatung bis zur Buchführung – die Aufgaben sind vielfältig und verantwortungsvoll.

    In deinem Handwerksbetrieb hast du den Überblick über den Lagerbestand. Ist ein Posten fast leer, bestellst du in Absprache mit den Kollegen aus der Werkstatt Nachschub beim Lieferanten. Treffen neue Materialien ein, überprüfst du sie auf Vollständigkeit und Qualität. Gleichzeitig hast du die Auftragslage im Blick und bist Ansprechpartner/in für Kunden. Damit ein Auftrag erfolgreich durchgeführt wird, braucht es nämlich nicht nur gute Handarbeit, sondern auch eine transparente Kommunikation – im Verkaufsgespräch, bei Terminabsprachen oder Verhandlungen mit Lieferanten.

    Du kümmerst dich ebenfalls um die Buchführung des Unternehmens. Das heißt, du schreibst und prüfst Rechnungen, tätigst Überweisungen und hast den Überblick über Einnahmen und Ausgaben. Den Einsatz des Personals planst du, koordinierst Kundendiensteinsätze und Termine. Doch wenn Not am Mann ist, packst du auch selbst mit an.

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  4. Theorie und Praxis: Weiterbildung in der Ausbildung.

    Betriebsassistent/in Handwerk Gehalt

    Entscheidest du dich für eine Ausbildung zum/zur Betriebsassistenten/in im Handwerk, erwirbst du zusätzlich zu deiner dualen Ausbildung eine integrierte Zusatzqualifikation. Das heißt, du lernst das klassische Handwerk in einem Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule, besuchst aber zusätzlich zwei bis drei Jahre lang einmal die Woche oder im Blockformat einen Kurs in einer Bildungseinrichtung des Handwerks. Dieser Lehrgang wird nicht in allen Bundesländern angeboten, deshalb solltest du dich vorher genau informieren.

    Während des Lehrgangs lernst du die betriebswirtschaftlichen Grundlagen: Rechnungswesen und Controlling, Personalwesen und Organisation sowie Marketing Finanzierung stehen auf dem Programm. Aber auch in rechtlichen und steuerlichen Belangen wirst du fit gemacht. Dazu hast du Unterricht in Wirtschaftsenglisch und Verkaufstechnik. Neben der Gesellenprüfung schließt du deine Ausbildung mit der Prüfung zur Qualifikation Betriebsassistent/in im Handwerk ab.

    Strebst du nach ein paar Jahren Berufserfahrung eine Meisterausbildung an, hast du den Vorteil, dass du die betriebswirtschaftlichen Inhalte schon drauf hast und ein Teil der Ausbildung für dich wegfällt. Mit dem Meistertitel bist du gewappnet für die Gründung eines eigenen Unternehmens.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Zwischen Büro und Werkstatt.

    Betriebsassistent/in Handwerk Bilder

    Als Betriebsassistent/in im Handwerk ist der Computer dein wichtigstes Werkzeug. Damit arbeitest du Angebote aus oder erstellst Rechnungen und Dienstpläne. Im Büro hast du Ruhe und kannst dich auf Zahlen und Daten konzentrieren. Zwischendurch besprichst du dich aber auch mit Kollegen in der Werkstatt oder besuchst Kunden vor Ort.

    Verhandlungsgeschick und Verkaufstalent sind wichtige Fähigkeiten, die du mitbringen solltest. Da du aber auch handwerkliches Know-how hast, weißt du im Kundengespräch genau, wovon du sprichst und kannst Kunden komplexe technische Sachverhalte verständlich erklären. Bist du flexibel und kommunikativ, löst du Probleme schnell und zuverlässig.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider gibt es zu dieser Ausbildung keine durchschnittlichen Gehaltsangaben. Die Vergütung variiert hier von Betrieb zu Betrieb. Außerdem können äußere Faktoren, wie zum Beispiel die Unternehmensgröße, der Standort – ländlich oder städtisch, West- oder Ost-Deutschland – sowie die Branchenzugehörigkeit Einfluss auf deine Ausbildungsvergütung haben. Hier erkundigst du dich am besten direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.

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