Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst).

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
9 Monate
Ausbildung Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst)
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst)?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1146 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1146
2.

Wie lange dauert die Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 9 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst)?

  • In einer Ausbildung als bist du für die Sicherheit und Ordnung in Justizgebäuden zuständig und übernimmst hier teilweise auch Verwaltungsaufgaben. Hier lernst du eine Menge über die Arbeitsweise der Justiz kennen, kümmerst dich um den Postverkehr und Aktentransport.
  • Im Zuge deiner Ausbildung kannst du bei Gerichten, bei Staatsanwaltschaften oder bei Justizvollzugsanstalten arbeiten.
  • Bei der Ausbildung handelt es sich um eine Beamtenausbildung im öffentlichen Dienst.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) zu mir?

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Deine Aufgaben als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) sind divers. Einerseits bewachst du Gefangene und transportierst sie von A nach B. Das kann zum Beispiel der Weg vom Gefängnis zur Gerichtsverhandlung oder zum Anwaltstermin sein. Dabei sorgst du vor allem für die Sicherheit aller Beteiligten. So kann es in bestimmten Situationen auch mal vorkommen, dass du Gefangenen Handfesseln anlegen musst – oder im absoluten Notfall sogar zur Waffe greifen musst.

Auf der anderen Seite wirst du im Pförtner- und Anmeldedienst gebraucht. Hier führst du Eingangskontrollen durch, koordinierst Besuchergruppen, erteilst Auskünfte und wickelst den Postverkehr ab. Auf deinem Schreibtisch landet also immer wieder auch etwas Papierkram, den du mit der nötigen Sorgfalt sortieren, überarbeiten, verschicken und transportieren musst.

Als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) im Außendienst übernimmst du meistens Dienstgänge für deinen Arbeitgeber. Dazu zählt unter anderem die Übermittlung von Schriftstücken oder Wertsachen an die zuständige Stelle. Dienstgänge umfassen auch Dienstfahren. Stichwort: Geldtransport. Hier kann es passieren, dass du das Fahrzeug selbst fahren musst – und dementsprechend einen Führerschein benötigst. Unabhängig jedoch davon, ob du im Außen- oder Innendienst arbeitest, hast du mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen Kontakt.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) reicht von der Theorie bis in die Praxis – und beträgt in der Regel sechs bis achtzehn Monate. Die exakte Ausbildungsdauer variiert von Bundesland zu Bundesland. Grundsätzlich absolvierst du als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) eine Beamtenausbildung, die auch Vorbereitungsdienst genannt wird. Solltest du vorab bereits eine Berufstätigkeit ausgeführt haben, die dir in deiner Ausbildung weiterhilft, kannst du die Ausbildungszeit unter Umständen auch verkürzen.

Im theoretischen Teil deiner Ausbildung als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) lernst du eine Menge zum Thema Recht. Speziell: Verfassungs-, Beamten- und Besoldungsrecht. Gleichzeitig setzt du dich mit dem Zustellungswesen auseinander. Darunter fallen sowohl Postsendungen als auch die gerichtliche Aktenordnung. Die Grundlagen der Ersten Hilfe gehören ebenfalls zu deinen theoretischen Ausbildungsinhalten.

In der Praxis lernst du die Gebäude der Gerichte und Staatsanwaltschaften persönlich kennen. Dabei machst du dich mit dem Aufgabenspektrum der einzelnen Dienstbereiche vertraut – vom Postverkehr bis zum Ordnungsdienst. Durch die Praxisphasen sammelst du im Ausbildungsbetrieb also wichtige Berufserfahrungen, die dir gegen Ende deiner Ausbildung gute Jobchancen versprechen. An dieser Stelle wartet schließlich auch eine Abschlussprüfung auf dich, die dich offiziell zum/zur Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) macht.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Ob im Büro, im Sitzungsaal, an der Pforte oder im Außendienst: Dein Arbeitsumfeld als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) wechselt immer wieder die Farbe. Monotones Arbeiten vor dem Computer bleibt dir auf lange Sicht also erspart. Das gilt natürlich auch für den Außendienst. Hier bewegst du dich umso mehr und erfüllst gleichzeitig verantwortungsvolle Aufgaben.

Grundsätzlich gehört Schichtdienst zu dem Beruf. Bedeutet: An manchen Wochenenden musst du arbeiten, hin und wieder übernimmst du im Betrieb die Nachtschicht. Ob morgens oder abends: Soziales Feingefühl brauchst im Job als Justizwachtmeister/in (Einfacher Dienst) durchgehend. Immerhin begleitest und bewachst du potentielle Kriminelle, die im Konflikt mit der Staatsanwaltschaft stehen.

Hitzige Situationen sind also keine Seltenheit – und erfordern trotz aller Emotionalität Dienst nach Vorschrift. So gibt es in deinem Job klare Regeln, die du in jedem Fall einhalten musst. Gerade bei Fragen wie: Wann darfst du zur Waffe greifen? Oder in welcher Situation gilt es, Zwang anzuwenden? Jene Vorschriften betreffen auch die Arbeit in Büroräumen sowie den Transport von Wertsachen oder Postsendungen.

Doch nicht nur die Waffe oder die Handschellen gehören zu deinen Arbeitsgegenständen. Auch die Technik ist deine rechte Hand. Zum Beispiel bedienst du Videokameras und Überwachungssysteme – dazu nutzt du klassische Soft- und Hardware wie Computer, Drucker und Telefon.

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