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Callcenteragent/in

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Callcenteragent/in Gehalt
  • Gehalt: kein Gehalt
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: variabel

Darum bist du hier richtig:

Bist du eine Quasselstrippe und ein guter Zuhörer? Wie wäre es dann mit einer Ausbildung, in der du jeden Tag Menschen beraten, befragen oder bei Problemen helfen kannst? Hier erfährst du mehr über deine Aufgaben, den Einstieg und das Arbeitsumfeld in der Ausbildung zum/zur Callcenteragenten/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Gute Noten in Deutsch

  • Eine deutliche Aussprache

  • Psychische Belastbarkeit

  • Spaß am Kommunizieren und Telefonieren

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Auch unter Stress konzentriert bist

  • Gut verhandeln und dich durchsetzen kannst

  • Gern am Computer arbeitest

  • Freundlich und hilfsbereit bist

Ausbildung zum/zur Callcenteragenten/in: Per Telefon Probleme lösen und neue Kunden gewinnen

Deine Aufgaben: Guter Service mit Sympathie und Argumenten

Berufsbild Callcenteragent

In der Ausbildung zum/zur Callcenteragenten/in lernst du, professionell zu telefonieren. Klingt komisch? Ist aber so! In Lehrgängen wird dir beigebracht, wie du Kunden von Unternehmen am besten bei ihren Problemen hilfst, Bestellungen entgegennimmst oder Produkte verkaufst. Denn dabei kommt es vor allem auf die richtige Technik an! Während der theoretischen Ausbildung kannst du auch ein Praktikum in einem Callcenter absolvieren, um das Gelernte gleich in die Tat umzusetzen.

Entscheidest du dich für eine Ausbildung zum/zur Callcenteragenten/in, wirst du darauf vorbereitet, im Auftrag einer Firma telefonische/r Ansprechpartner/in und Verkäufer/in zu sein. Ob Telekommunikation, Finanzen, Energieversorgung oder Handel – du kannst in den verschiedensten Branchen eingesetzt werden und deine Aufgaben sind genauso vielfältig.

Bist du im Inbound-Bereich eines Kundencenters tätig, nimmst du nur Anrufe von Kunden entgegen. Wie installiert man eine App auf dem Smartphone? Wann geht der nächste Zug nach Dubai? Warum ist die Telefonrechnung so hoch? Mithilfe von Computern und Kundendaten kannst zu jeder Frage eine Auskunft geben – oder weißt, an wen sich der Kunde richten muss. Natürlich wirst du von deinem Arbeitgeber in dem entsprechenden Thema geschult.

In einem Outbound-Callcenter rufst du die Kunden aktiv an – entweder, um sie zu neuen Produkten oder Dienstleistungen zu beraten, oder um sie zu überzeugen, trotz Kündigung weiterhin Kunde zu bleiben. Das ist nicht immer einfach, aber mit den richtigen Argumenten an der Hand und einem sympathischen Auftreten kannst du sie bestimmt umstimmen! Bist du gern mal neugierig? Das darfst du sein, wenn du Befragungen zur Meinungsforschung oder für Radio- und Fernsehsender durchführst.

Theorie und Praxis: Deine Karriere klingelt an

Callcenteragent/in Gehalt

Um eine Ausbildung zum/zur Callcenteragenten/in zu machen, bewirbst du dich bei einer Bildungseinrichtung, die diese Ausbildung anbietet. Dort besuchst du dann Lehrgänge – ob in Teil- oder Vollzeit, das entscheidest du! Aber schau genau hin, manche Anbieter verlangen dafür Lehrgangs- oder Prüfungsgebühren. Informiere dich am besten, ob du von deinem Jobcenter eine Förderung dafür bekommen kannst.

Du hast zu viel um die Ohren und kannst nicht vor Ort am Unterricht teilnehmen? Auch Fernunterricht ist möglich. Dann bekommst du die Lernmaterialien nach Hause geschickt und arbeitest sie dort alleine durch. Dafür musst du aber sehr motiviert und organisiert sein! Die Dauer deiner Ausbildung hängt davon ab, wie viel Zeit du investierst.

Aber was steht eigentlich auf dem Lehrplan? Du wirst in verschiedenen Bereichen intensiv geschult. Dazu gehören an oberster Stelle Rhetorik und Kommunikation – denn das sind deine Werkzeuge! Du lernst, Fragen richtig zu stellen, Gespräche professionell zu führen, Beschwerden entgegenzunehmen und kundenorientiert zu arbeiten. Du erwirbst Grundlagen des Marketings, lernst Verkaufstechniken und wie du effektiv mit dem Computer umgehst – denn oft ist Multitasking gefragt! Auch in rechtlichen Fragen, Datenschutz oder Zeitmanagement wirst du geschult. Dein Wissen wendest du gleichzeitig in Praxisübungen an und legst am Ende eine Prüfung ab.

Damit dir nach dem Abschluss der Einstieg in den Beruf leichter fällt, kannst du während der Ausbildung zum/zur Callcenteragenten/in auch ein oder mehrere Praktika in Callcentern absolvieren. Möchtest du nach ein paar Jahren Berufserfahrung den Aufstieg wagen, bietet sich eine Weiterbildung zum/zur Callcenterfachwirt/in an.

Dein Lern- und Arbeitsumfeld: Rund um die Uhr erreichbar

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Während deiner theoretischen Ausbildung zum/zur Callcenteragenten/in besuchst du täglich oder am Wochenende den Unterricht an deiner Bildungsstätte. Bist du für einen Fernlehrgang angemeldet, lernst du von zu Hause und musst nur ab und zu deine Schule zu festgelegten Terminen besuchen.

Absolvierst du nebenbei ein Praktikum, sammelst du wertvolle Erfahrungen in einem Callcenter. Gemeinsam mit deinen Kollegen sitzt du in einem Großraumbüro oder abgetrennt in einer Kabine, wo du mit Computer und Headset ausgestattet rund um die Uhr Telefonate führst. Da du mit dem Kunden sprichst und gleichzeitig mit Datenbanken und Bestellformularen jonglierst, ist Konzentration das A und O bei deiner Arbeit. Welche Kleidung du dabei trägst, ist dir überlassen – denn dein Gesprächspartner sieht dich ja nicht. Viel wichtiger ist eine angenehme und positive Stimme, mit der du ihn berätst.

Deine Arbeitszeiten können ganz unterschiedlich aussehen. Manche Kundencenter haben nur bestimmte Geschäftszeiten, zu denen du eingesetzt werden kannst. Bist du als Berater bei einer 24-Stunden-Hotline tätig, solltest du dich auf Schichtbetrieb einstellen, in dem du auch nachts und am Wochenende arbeitest – dafür hast du auch mal in der Woche frei!

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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