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Tourismuskaufmann/frau

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Ausbildung Tourismuskaufmann/frau
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Tourismuskaufmann/frau Gehalt
  • Gehalt: 667 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du liebst das Reisen und hast Interesse an fremden Kulturen? In der Ausbildung zum/zur Tourismuskaufmann/-frau setzt du dich mit Reisezielen aus aller Welt auseinander und vermittelst Kunden ihren Traumurlaub. Hier erfährst du alles über die Anforderungen, Ausbildungsinhalte und weiterführende Karrierechancen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise die Hochschulreife

  • Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick

  • Gute Noten in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch

  • Wirtschaftliches Denken

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kontaktbereitschaft mitbringst

  • Kommunikationsfähig und kundenorientiert bist

  • Sorgfältig und konzentriert arbeitest

  • Ein Organisationstalent bist

Ausbildung zum/zur Tourismuskaufmann/-frau: Wenn die Ferne ruft

Reisen vermitteln und Preise kalkulieren – deine Aufgaben

Berufsbild Tourismuskaufmann

Nach Marokko, Indonesien oder doch an die Costa Brava? Wer kennt es nicht – regelmäßig packt einen das Fernweh und oft stellt sich die Frage, wohin die Reise gehen soll. In deiner Ausbildung zum/zur Tourismuskaufmann/-frau bist du der/die kompetente Ansprechpartner/-in, wenn es um die Planung, Organisation und Vermittlung von Privat- und Geschäftsreisen geht.

Wo befindet sich die Porta Nigra, was ist der Torre de Belém und zu welcher Jahreszeit ist Tokio am schönsten? Fragen, auf die du eine Antwort weißt. Du kennst dich aus in der Welt und kannst deinen Kunden nicht nur bezüglich des richtigen Urlaubsziels Auskunft geben, sondern ihnen auch Reise- und Übernachtungsmöglichkeiten vermitteln. Hier ist dein kaufmännisches Können gefragt: Du kalkulierst Reisepreise und machst deinen Kunden Angebote. Haben sich diese für ein Reiseziel entschieden, ist es deine Aufgabe, Flüge, Hotelzimmer oder Mietautos zu reservieren und gegebenenfalls notwendige Reisedokumente zu beschaffen. Im Anschluss stellst du Rechnungen aus, überwachst alle Zahlungseingänge und bearbeitest Stornierungen und Reklamationen.

Theorie & Praxis: Der Aufbau deiner Ausbildung

Tourismuskaufmann/frau Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Tourismuskaufmann/-frau ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Dauer auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen. Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis des Ausbildungsbetriebes, zum anderen eine Genehmigung der Industrie- und Handelskammer. Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, dir werden neben den praktischen Inhalten im Unternehmen parallel theoretische Grundlagen an einer Berufsschule vermittelt.

In deinem ersten Ausbildungsjahr liegt für dich der Fokus darauf, dich mit deinem Ausbildungsbetrieb und dessen Bedeutung für die Tourismusbranche auseinanderzusetzen. Du verinnerlichst betriebliche Abläufe sowie die Werte, für die dein Unternehmen steht, und versuchst stets deine Rolle im Unternehmen selbstverantwortlich mitzugestalten. Darüber hinaus lernst du die Rahmenbedingungen touristischer Dienstleistungen kennen: Du machst dich mit wirtschaftlichen Grundlagen vertraut und verschaffst dir ferner einen Überblick über die beliebtesten Reiseziele sowie die geografischen, politischen und kulturellen Verhältnisse vor Ort.

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Tourismuskaufmann/-frau setzt du dich dich mit der Vermittlung von unterschiedlichen Reisen und Reisetypen auseinander. Darf es ein Tauchurlaub am Roten Meer oder vielleicht doch ein Winterurlaub in Tirol sein? Du lernst verschiedene Reiseziele nach Attraktivität zu unterscheiden und überprüfst sie im Hinblick auf ihre Eignung für deine Kunden. Außerdem reflektierst du deine direkten Kundengespräche und ziehst aus den gewonnen Erkenntnissen Konsequenzen für dein künftiges Handeln.

In deinem dritten und letzten Ausbildungsjahr liegt ein Hauptaugenmerk auf der Vertiefung von deinem betriebswirtschaftlichen Fachwissen. Du wirkst bei der Optimierung von Betriebsabläufen und der Weiterentwicklung des Unternehmens im Hinblick auf seine Positionierung am Markt unterstützend und gestaltend mit. So analysierst du Geschäftsprozesse beispielsweise unter den Gesichtspunkten Kundenorientierung und Qualität. Dazu ziehst du neben Statistiken und Kundenbefragungen ebenso Kennzahlen aus dem Rechnungswesen heran.

Drei Jahre und eine bestandene Abschlussprüfung später darfst du dich endlich Tourismuskaufmann/-frau nennen. Doch hier ist deine berufliche Reise noch lange nicht zu Ende: Nach zwei Jahren Berufserfahrung hast du beispielsweise die Möglichkeit, die Weiterbildung zum/zur Tourismusfachwirt/-in zu absolvieren. In der 18-monatigen Fortbildung vertiefst du dein betriebswirtschaftliches Fachwissen und qualifizierst dich so für Führungspositionen. Bist du im Besitz der Hochschulreife und hast Interesse an einem Studium, bietet sich der Bachelorstudiengang Tourismusmanagement an.

Zwischen Büro und Kundenschalter – dein Arbeitsumfeld

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Als Tourismuskaufmann/-frau findest du Anstellung bei klassischen Reiseveranstaltern sowie Geschäftsreisenservices. Unabhängig davon, für welche Option du dich entscheidest, findest du dich bei der Arbeit in erster Linie in einem Büro oder an einem Kundenschalter wieder. Du hast eine 40-Stunden-Woche mit regulären Arbeitszeiten, musst allerdings manchmal auch am Samstag den Laden am Laufen halten und Leute zu ihrem Traumurlaub verhelfen. Deine Arbeitskleidung ist von deinem Ausbildungsbetrieb und deinem Einsatzort abhängig. Arbeitest du beispielsweise an einem Kundenschalter am Flughafen, trägst du in der Regel die Uniform deines Arbeitgebers. Im Reisebüro reicht meist ein gepflegtes Auftreten.

Neben privaten Reisevergünstigungen bietet dir die Arbeit in der Tourismusbranche noch andere Vorzüge – große Reiseveranstalter bieten Auszubildenden Tourismuskaufleuten oft die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung im Ausland zu absolvieren.

Gehalt

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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