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Mikrotechnologe/in

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Mikrotechnologe/in Gehalt
  • Gehalt: 945 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Dich interessiert nicht nur, wie ein Handy funktioniert, sondern du willst wissen, wie ein kleines Gerät solch eine Speicherkapazität besitzen kann? Außerdem kannst du sehr genau arbeiten und hast ein gutes Fingerspitzengefühl. In der Ausbildung zum/zur Mikrotechnologe/in beschäftigst du dich mit den kleinen bis winzig kleinen Mikrochips, die oftmals das Herzstück einer riesigen Anlage oder Maschine bilden.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen guten Realschulabschluss oder Abitur

  • Gute Noten in Physik und Mathe

  • Gute Englisch-Kenntnisse

  • Technisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Geschicklichkeit mitbringst, gerade bei der Arbeit mit Mikrochips

  • Sorgfältig und präzise arbeitest

  • Interesse an technischer Entwicklung hast und gerne Neues lernt

Ausbildung zum/zur Mikrotechnologe/in: Profi in der Bearbeitung von Mikrochips

Deine Aufgaben: Ätzen, Beschichten und stetes Überwachen

Berufsbild Mikrotechnologe

Stell dir vor, dass der erste Computer so groß wie eine Turnhalle war und gerade einmal einfache Rechenaufgaben lösen konnte, während dein Handy heute viel mehr leistet und in deine Hosentasche passt! Diese rasante Entwicklung, dass technologische Geräte immer kleiner, aber dennoch leistungsstärker werden konnten, ist der Entwicklung von Mikrochips zu verdanken. Diese finden sich in Handys, in Laptops, in Hörgeräten und in Airbag-Sensoren und fassen die kompliziertesten Arbeitsabläufe und hohe Leistung auf wenige Millimeter zusammen. In deiner Ausbildung zum/zur Mikrotechnologe/in stehen genau diese kleinen Geräte im Mittelpunkt und du lernst, mikrotechnische Produkte, wie Computerchips oder Sensoren, anzufertigen.

Hierfür arbeitest du mit Maschinen und Anlagen, welche Mikrochips herstellen. Deine Aufgabe ist dabei, die benötigten Arbeitsstoffe bereitzustellen und Richtwerte, wie die Drehzahl, die Temperatur und die Druckwerte an den Anlagen einzustellen. Verrichtet die Maschine ihre Arbeit, überprüfst du die Ergebnisse und untersuchst sie auf Fehler. Oftmals werden Störungen gemeldet und die Produktion stoppt. Hier heißt es rasch eingreifen und den Fehler finden und beheben, da sonst wichtige Rohstoffe, wie Gold und Chrom, vergeudet werden. Auch müssen immer wieder Qualitätskontrollen durchgeführt werden, da schon kleinste Fehler auf den Mikrochips dazu führen können, dass ganze Anlagen nicht richtig funktionieren oder unbrauchbar werden.

Doch nicht nur das Überwachen und Bedienen von Maschinen steht auf deiner Agenda, sondern du fertigst Mikrochips auch per Hand an. Sorgfältiges Arbeiten, Fingerspitzengefühl und sehr gute Augen sind hier ein absolutes Muss! Ein Mikrochip besteht in den meisten Fällen aus einer Siliziumplatte, auch Wafer genannt. Bevor du diese bearbeiten kannst, musst du dich mit den Aufbauplänen auseinandersetzen oder du fertigst für ein neues Produkt eine eigene technische Zeichnung an. Für die Informationen, die auf dem Chip gespeichert werden sollen, ätzt du feine Löcher und Rillen in die Scheibe und bringst Metallkontakte an, an welche später die Verbindungsstellen angeschlossen werden. Anschließend „sputterst“ du den Mikrochip, das heißt, du trägst weitere Schichten auf, indem du die Ionen von Festkörpern wie Chrom und Gold zerstäubst. Damit diese Schichten später nicht beschädigt werden oder rosten, trägst du am Ende Fotolack auf und beschichtest die Materialoberfläche.

Zum Mikrochip-Experten in Theorie und Praxis

Mikrotechnologe/in Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Mikrotechnologe/in findet dual statt und dauert drei Jahre. Das heißt, du bist abwechselnd in der Berufsfachschule und arbeitest nebenbei schon in deinem Ausbildungsbetrieb mit. In deiner Ausbildung findet meist nach der Hälfte eine Zwischen- und am Ende eine Abschlussprüfung statt, in welcher dein Wissen schriftlich, aber auch in praktischen Aufgaben getestet wird.

Möchtest du dich nach deiner Ausbildung zum/zur Mikrotechnologe/in noch weiterbilden, kannst du in Teilzeit innerhalb von zweieinhalb Jahren die Weiterbildung zum/zur technischen Fachwirt/in abschließen. Damit nimmst du Aufgaben im mittleren Führungsbereich ein und planst und organisierst den kaufmännischen Produktbereich in deinem Unternehmen.

Hast du die Hochschulreife kannst du nach deiner Ausbildung zum/zur Mikrotechnologe/in auch ein Mikrotechnik-Studium absolvieren. Dieses ist sinnvoll, wenn du als Montageleiter/in arbeiten möchtest oder dich vielleicht als Vertriebsberater/in später selbstständig machen willst.

Da viele Mikrochips mittlerweile in China oder Indien hergestellt werden, hast du nach deiner Ausbildung die Möglichkeit, auch im Ausland zu arbeiten. Hast du dich in deinem Unternehmen zum/zur Industriemeister/in qualifiziert, kannst du zum Beispiel dabei helfen, im Ausland neue Produktionsstätten aufzubauen oder die Mitarbeiter vor Ort in neue Handlungsschritte einzuweisen und auszubilden.

Deine Arbeitsumfeld – klinisch rein

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Schon in deiner Ausbildung zum/zur Mikrotechnologe/in bist du vor allem in Werkstätten und Werkhallen unterwegs, denn dort stehen die Maschinen und Anlagen, die du bedienst. Aber auch in Labors von Unternehmen bist du zu finden, um neue technologische Anwendungen auszuprobieren und bestehende Eigenschaften weiterzuentwickeln. Du siehst, dass du in deiner Ausbildung nicht nur mit der bestehenden Technik arbeitest, sondern auch selbst dafür sorgst, dass diese durch deine Ideen immer weiterentwickelt und verbessert werden. Interessierst du dich für Autos oder Flugzeuge, kannst du nach deiner Ausbildung in Unternehmen, welche elektronische Bauteile oder elektrische Ausrüstungen für Fahrzeuge herstellen, arbeiten. Aber auch Unternehmen, die Computerchips oder elektromedizinische Geräte produzieren, sowie Forschungsgesellschaften suchen jedes Jahr Auszubildende für ihre Produktion.

Da Mikrochips unglaublich empfindlich auf alle Arten von Dreck reagieren, und dazu gehören schon die kleinsten Staubkörnchen, solltest du sehr ordentlich sein und dich an bestehende Hygienevorschriften halten. Oftmals musst du in der Arbeit im Labor deswegen Schutzkleidung tragen. Diese besteht meist aus einem weißen Komplettanzug mit Handschuhen, Schutzbrille und Mundschutz, welcher an einen Astronautenanzug erinnert. Mit der ganzen Technik um dich herum, ist es also auch nicht schwer vorstellbar, dass du dich auf einer Raumstation befindest, aber nur so kannst du dafür sorgen, dass deine Umgebung staubfrei bleibt. Hast du den Schutzanzug aus, weil du im Büro Bestellungen vorbereitest, kannst du ganz bequem in Jeans und Hemd oder Bluse arbeiten.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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  • Ein Raum, der absolut klinisch sauber ist
  • Ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen so gering wie nötig ist
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