Internationale/r Luftverkehrsassistent/in.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Verkehr, Logistik:
Ausbildung Internationale/r Luftverkehrsassistent/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Idealerweise einen Realschulabschluss

    • Gute Englischkenntnisse und vielleicht weitere Fremdsprachenkenntnisse

    • Geographische Grundkenntnisse

    • Ein gutes Allgemeinwissen & kaufmännisches Verständnis

    • Schnelles Tippen, um die Wartezeit der Passagiere auf ein Minimum zu beschränken

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Kommunikativ bist und freundlich auftrittst

    • Lust hast, fremde Kulturen kennenzulernen und nicht zwingend in deinem Heimatort bleiben willst

    • Flexibel und belastbar bist

    • Teamfähig bist

    • Organisiert arbeitest

  2. Deine Aufgaben: Den Weg in den Urlaub erleichtern & für reibungslose Abläufe sorgen.

    Berufsbild Internationale/r Luftverkehrsassistent/in

    Vorfreude liegt in der Luft, Urlauber wuseln aufgeregt durcheinander, wollen ihr Gepäck sicher verstaut wissen und den Check-In reibungslos hinter sich bringen. Und mittendrin stehst du: Mit einem Lächeln im Gesicht sorgst du am Flughafen dafür, dass der Urlaub ohne Probleme starten kann. Während deiner Ausbildung zum/zur Internationalen Luftverkehrsassistenten/in erwarten dich Aufgaben, bei denen du ganz nah an der reibungslosen Abwicklung des Flugverkehrs dran bist. Im Passagierservice betreust du Fluggäste, hilfst ihnen bei der Orientierung am Flughafen und Fragen weiter und bist am Check-In für die Ausstellung der Bordkarten verantwortlich. Dabei kann es schon mal hektisch zugehen und auch bei der Sitzplatzverteilung gilt es, Ruhe zu bewahren und so weit wie möglich die Wünsche der Passagiere zu erfüllen – zum Beispiel, wenn jemand Flugangst hat und daher nahe am Notausgang sitzen möchte. Deine Fremdsprachenkenntnisse wendest du an, wenn ausländische Passagiere ankommen und du ihnen dabei hilfst, sich zurechtzufinden.

    Neben der Betreuung der Fluggäste bist du bei deiner Ausbildung zum/zur Internationalen Luftverkehrsassistenten/in auch in der Gepäckabwicklung eingesetzt. Hier ist es wichtig, dass du konzentriert arbeitest – oder hättest du es gerne, wenn du in New York bist, dein Gepäck aber leider in Australien landet? Sollte doch etwas schiefgehen, kannst du im Falle von Schäden oder Verlust mit ungeduldigen Fluggästen rechnen – auch hier heißt es: Lächeln und hilfsbereit bleiben, um den Stress der Leute abzufangen.

    Bei der Beladung der Maschinen ist es wichtig, bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und sorgfältig zu arbeiten. Du willst noch näher ans Geschehen ran? Auch mit der Crew bist du in Kontakt, bereitest zum Beispiel den Wetterbericht und Flugrouten vor oder sorgst dafür, dass das Catering an Bord kommt.

    Ein weiterer Teil deiner Ausbildung zum/zur Internationalen Luftverkehrsassistenten/in spielt sich wiederum fernab vom direkten Flugverkehr und vielmehr im Büro ab: Im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich erstellst du zum Beispiel Dienstpläne, entwirfst Marketingmaßnahmen und arbeitest im Qualitätsmanagement mit.

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  4. Theorie lernen, Praxisluft schnuppern und Abheben.

    Internationale/r Luftverkehrsassistent/in Gehalt

    Die schulische Ausbildung zum/zur Internationalen Luftverkehrsassistenten/in dauert vier Semester, also zwei Jahre. Davon ist ein Semester Betriebspraktikum vorgesehen, der Rest der theoretischen und praktischen Ausbildung findet an der Berufsschule statt. Dabei werden sowohl Inhalte, die direkt mit den Aufgaben als Internationaler Luftverkehrsassistent zu tun haben, als auch Betriebswirtschaftslehre, allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Politik sowie Fremdsprachen unterrichtet. Der Unterricht in der Berufsschule ist sehr praxisnah, sodass du sehr gut auf deine Einsätze am Flughafen vorbereitet wirst.

    Im Betriebspraktikum bekommst du in einem Unternehmen der Luftfahrtbranche Einblicke in die Abläufe vor Ort und arbeitest selber dabei mit, Passagieren den Weg in den Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Ausbildung zum/zur Internationalen Luftverkehrsassistenten/in findet zur Zeit übrigens nur in Hessen statt – schließlich befindet sich Deutschlands größter Flughafen, an dem jährlich über 60 Millionen Passagiere ihre Reise starten, in Frankfurt. In der Ausbildung schnupperst du Praxisluft, die kaum aufregender, schneller und abwechslungsreicher sein könnte – nur Fliegen ist schöner! Übrigens: Die Luftfahrtbranche ist auf Wachstumskurs, sodass dich nach der Ausbildung vielversprechende Zukunftsaussichten erwarten. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch international, falls es dich in die große weite Welt zieht.

  5. „Bitte lächeln“: Urlaubsfeeling am Arbeitsplatz.

    Internationale/r Luftverkehrsassistent/in Bilder

    Flugzeuge starten und landen im Minutentakt, Passagiere rennen, um rechtzeitig am Check-in zu sein, Urlaubsstimmung liegt in der Luft, hier und da ziehen Passagiere in Flip Flops eine kleine Sandspur hinter sich her und der Duty-Free-Shop präsentiert verlockende Angebote – ein aufregenderes Arbeitsumfeld als die Flughäfen dieser Welt kann man sich kaum vorstellen. Du arbeitest während deiner Ausbildung zum/zur Internationalen Luftverkehrsassistenten/in inmitten dieser Vielfalt aus fremden Kulturen und verschiedenen Sprachen, aus Urlaubern auf dem Weg in die Erholung und konzentrierten Geschäftsleuten. Du bist die meiste Zeit von Menschen umgeben, es ist also wichtig, dass du gerne kommunizierst und ruhig bleibst, auch wenn es hektisch zugeht. Als Kontrast zum Treiben am Flughafen hast du die Ruhe im Büro, wenn du zum Beispiel neue Marketingstrategien entwirfst oder Abrechnungen machst.

    In Sachen Dresscode brauchst du dir keine Gedanken machen: Als Flughafenpersonal wirst du während deiner Ausbildung zum/zur Internationalen Luftverkehrsassistenten/in mit einer schicken Uniform ausgestattet. Ansonsten sollte dein Auftreten gepflegt sein; schließlich bist du ein vertrauensvoller Ansprechpartner für Fluggäste. Und das Wichtigste: Zeige den Leuten mit kompetenten Auskünften und einem Lächeln auf den Lippen, dass sie bei dir gut aufgehoben sind.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

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