Verkehr, Logistik

Fahrbetrieb, Fachkraft

Beruf merken
Ausbildung Fahrbetrieb, Fachkraft
Berufsbild Fahrbetrieb, Fachkraft
Emoji
Fahrbetrieb, Fachkraft Bilder
Fahrbetrieb, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: 919 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du bist viel unterwegs, kennst deine Stadt wie deine Westentasche und bist dazu Streitschlichter: Die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb könnte vielseitiger nicht sein. Du bist nämlich hier nicht nur für das Führen von Bus, Straßenbahn & Co. zuständig, sondern lenkst auch die Hintergrundprozesse mit.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Gute Noten in Mathe, Physik, Technik und Werken

  • Den Realschulabschluss, wobei rein rechtlich kein bestimmter Abschluss Voraussetzung ist

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Konzentriert arbeiten kannst

  • Auch in stressigen Situationen höflich bleibst

  • Du Menschen gern berätst und ihnen hilfst

Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb: Volle Fahrt voraus

Dein Arbeitsalltag: Fahren, beraten, kontrollieren

Berufsbild Fahrbetrieb, Fachkraft

Ob überirdisch oder unterirdisch, ob Bus oder Bahn – in deiner Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb bist du viel unterwegs. Doch dein Platz ist nicht ausschließlich hinterm Steuer: Du arbeitest auch in der Leitzentrale oder im Servicezentrum deines Ausbildungsbetriebes. In der Leitzentrale überwachst du beispielsweise den Fahrbetrieb, schickst Hilfe sowie Ersatzteile zu defekten Fahrzeugen, nimmst Verspätungen auf und weist auf unfallbedingte Umleitungen hin. Im Servicebereich bist du zum Beispiel bei der Infostelle deines Verkehrsbetriebes, wo du Kunden über Fahrpläne und Strecken informierst und Fahrkarten verkaufst.

Aber keine Sorge, genug Gas kannst du geben: In deiner Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb lernst du schnell das nötige Grundwissen, um hinterm Steuer Platz zu nehmen. Als angehende/r Auszubildende/r hast du vielleicht noch keinen Führerschein – keine Sorge, du musst den Bus nicht schon fahren können, denn genau das lernst du in deiner Ausbildung.

Was du hinterm Steuer machen wirst, weißt du von deinem täglichen Schulweg nur zu gut, schließlich beobachtest du Bus- und Bahnfahrer oft genug. Aber was passiert, bevor du dich hinters Lenkrad klemmst und unzählige Menschen von A nach B transportierst? So sieht ein typischer Arbeitsablauf in deiner Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb aus: Du bist auf dem Gelände deines Verkehrsbetriebes und gehst zu dem dir zugeteilten Bus. Diesen nimmst du von der Versorgungsstation, wo er seine Batterie aufgeladen hat. Du legst die Kasse samt Wechselgeld ein und schließt den Chip an. Auf diesem sind deine Haltestellen samt entsprechender Bandansagen gespeichert. Du prüfst den Bus auf Sauberkeit und kontrollierst Bereifung, Lichtmaschine, Tür-Automatik – und los geht es: Fahrtantritt bestätigen.

Damit aber noch nicht genug: Du lernst auch, in Notsituationen die Unfallstellen korrekt abzusichern und im Falle des Falles erste Hilfe zu leisten. Nun hat dein Bus eventuell Schaden genommen und du musst diesen in die Werkstatt bringen. Um dich mit dem Werkstattleiter optimal abzusprechen, wird dir deshalb auch Grundwissen in Sachen KFZ-Mechatronik vermittelt. So ist es dir auch möglich, kleinere Reparaturen allein durchzuführen.

Theorie & Praxis: Hier nimmst du das Ruder in die Hand

Fahrbetrieb, Fachkraft Gehalt

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Wenn du besonders gute Noten mitbringst, kannst du diese auch auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzen. Rein rechtlich ist hier kein besonderer Abschluss als Voraussetzung definiert. Die meisten Azubis haben aber einen Realschulabschluss. Die Ausbildung ist dual, du lernst also sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule.

In deinem Ausbildungsbetrieb, was in der Regel Verkehrsbünde sind, findet ein Großteil deiner praktischen Ausbildung hinterm Steuer statt. So kann es schon mal sein, dass du rund 100 Stunden Fahrtzeit absolvieren musst, um den Bus auch wirklich fahren zu dürfen. Das klingt nach ziemlich viel, aber du hast auch viel Verantwortung für deine Passagiere. Hier steht Sicherheit an oberster Stelle. Außerdem lernst du in der Berufsschule einige theoretische Inhalte wie zum Beispiel die Grundlagen des Marketings, um den Verkauf zu fördern und neue Kunden zu gewinnen.

Du möchtest nicht ewig das Liniennetz rauf und runter fahren und jeden Baum auswendig kennen? Dann kannst du einige Weiterbildungen machen, um deine Karriere etwas voranzutreiben und dein Aufgabenfeld zu erweitern. Nach einigen Jahren Berufserfahrung kannst du beispielsweise deine/n Verkehrsmeister/in machen und zum Bindeglied zwischen den Fahrern und dem Management werden. Hier hast du mehr Aufsicht und bist für die Qualitätssicherung zuständig. Du kannst auch geprüfte/r Verkehrsfachwirt/in mit der Fachrichtung Personenverkehr werden. Hier ist dein Organisationstalent gefragt, denn du wirst Verkehrsdienstleistungen managen und zum Beispiel die zusätzlichen Einsatzfahrzeuge während des Oktoberfestes planen. Du hast die Hochschulreife? Vielleicht interessierst du dich fürs Verkehrsingenieurswesen oder Verkehrswirtschaft.

Vom Cockpit zum Serviceschalter – dein Arbeitsumfeld

Fahrbetrieb, Fachkraft Bilder

Deine Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb kannst du in Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs, also zum Beispiel bei kommunalen Verkehrsbetrieben, machen. In Bus und Bahn sitzt du dann hinterm Steuer und manövrierst das Fahrzeug sicher über die Straßen oder Gleise. Dabei besteht dein Arbeitsplatz aber nicht nur aus der Fahrerkabine: Du bist auch viel an Bahnhöfen und Bahnsteigen sowie im Büro der Leithalle, am Kundenschalter und in der Werkstatt.

Je nachdem, wo du eingesetzt bist, ändert sich auch deine Arbeitskleidung: Im Fahrzeug oder im Servicebereich wirst du wahrscheinlich Uniform tragen, in der Werkstatt dagegen eher einen Blaumann und in der Leitzentrale ein typisches Büro-Outfit – du siehst schon: Du brauchst einen großen Kleiderschrank.

Sicher ahnst du es bereits: Bus und Bahn fahren auch am Wochenende und häufig bis tief in den Abend oder sogar rund um die Uhr – so wirst du im Schichtdienst arbeiten und nicht selten auch durch die Nacht cruisen oder am Wochenende die Feierwütigen sicher nach Hause bringen. Dabei darfst du dich nicht allzu zu sehr von deinen Gästen ablenken lassen oder unfreundlich werden. Es wird immer jemanden geben, der die Tür noch für seinen Kumpel aufhalten möchte oder oder oder – doch in solchen Situationen bist du freundlich, aber bestimmt, denn schließlich schätzt du die Pünktlichkeit der Öffis ebenso wie deine Passagiere.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

  • 1
  • 2
  • 3

Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Bist du die geborene Fachkraft im Fahrbetrieb?

Mach den Test!

  • 1
  • 2
  • 3
  • Fertig

Wie viel Kilometer umfasst das deutsche Schienennetz?

  • 20.000 km
  • 40.000 km
  • 60.000 km

Doch nicht das Richtige?

Hier findest du ähnliche Ausbildungsberufe: