Fahrbetrieb, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
1016 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Fahrbetrieb, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Fahrbetrieb?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1016 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €968
  • 2. Lehrjahr: €1018
  • 3. Lehrjahr: €1064
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Fahrbetrieb Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Fahrbetrieb?

  • Als Fachkraft für Fahrbetrieb überwachst den Fahrbetrieb von der Leitzentrale aus, arbeitest aber auch mal im Servicecenter. Zu deinen Aufgaben gehört auch das Fahren von Bussen oder Bahnen mit allem, was dazugehört.
  • Dein Arbeitsplatz ist vielseitig und kann statt hinter dem Steuer auch im Büro oder in der Werkstatt sein.
  • Im Bereich Verkehr und Logistik gehört diese Ausbildung speziell in den Bereich Bahn.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Fahrbetrieb mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch, Mathe, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Fahrbetrieb zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Gute Reaktionsgeschwindigkeit

  • Stressresistenz

  • Kommunikationsfreudigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch
  • Mathe
  • Physik
  • Technik/Werken

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob überirdisch oder unterirdisch, ob Bus oder Bahn – in deiner Ausbildung zur Fachkraft für Fahrbetrieb bist du viel unterwegs.

Doch dein Arbeits- und Ausbildungsplatz ist nicht ausschließlich hinterm Steuer. Du arbeitest auch in der Leitzentrale oder im Servicezentrum deines Ausbildungsbetriebes.

In der Leitzentrale überwachst du beispielsweise den Fahrbetrieb, schickst Hilfe sowie Ersatzteile zu defekten Fahrzeugen, nimmst Verspätungen auf und weist auf unfallbedingte Umleitungen hin.

Im Servicebereich ist deine Aufgabe auch das Informieren über Fahrpläne und Strecken und der Fahrkartenverkauf in der Infostelle deines Verkehrsbetriebes.

Aber keine Sorge, genug Gas kannst du geben: In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Fahrbetrieb lernst du schnell das nötige Grundwissen, um hinterm Steuer Platz zu nehmen. Als Auszubildende/r hast du vielleicht noch keinen Führerschein – keine Sorge, du musst den Bus nicht schon fahren können, denn genau das wirst du in deiner Ausbildung lernen.

Was du hinterm Steuer machen wirst, weißt du von deinem täglichen Schulweg nur zu gut, schließlich beobachtest du Bus- und Bahnfahrer oft genug. Aber was passiert, bevor du dich hinters Lenkrad klemmst und unzählige Menschen von A nach B transportierst?

So sieht ein typischer Arbeitsablauf in deiner Ausbildung zur Fachkraft für Fahrbetrieb aus: Du betrittst das Gelände des Betriebs und gehst zu dem dir zugeteilten Bus. Diesen nimmst du von der Versorgungsstation, wo er seine Batterie aufgeladen hat. Du legst die Kasse samt Wechselgeld ein und schließt den Chip an.

Auf diesem sind deine Haltestellen samt Bandansagen gespeichert. Du prüfst den Bus auf Sauberkeit und kontrollierst Bereifung, Lichtmaschine, Tür-Automatik – und los geht es: Fahrtantritt bestätigen.

Damit aber noch nicht genug: Du lernst im Ausbildungsberuf Fachkraft für Fahrbetrieb auch, in Notsituationen die Unfallstellen korrekt abzusichern und im Falle des Falles erste Hilfe zu leisten. Nun hat dein Bus eventuell Schaden genommen und du musst diesen in die Werkstatt bringen.

Um dich mit dem Werkstattleiter optimal abzusprechen, wird dir deshalb auch Grundwissen in Sachen KFZ-Mechatronik vermittelt. So ist es dir auch möglich, kleinere Reparaturen allein durchzuführen.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Wenn du besonders gute Noten mitbringst, kannst du diese auch auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzen. Rein rechtlich ist kein besonderer Schulabschluss als Voraussetzung für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz definiert.

Die meisten Auszubildenden haben aber einen Realschulabschluss. Die Ausbildung ist als duale Ausbildung aufgebaut, du wirst also sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule lernen, was dazugehört.

Am Ende der Berufsausbildung steht im dritten Ausbildungsjahr die Abschlussprüfung. Hast du diese bestanden, kannst du einen Job als Fachkraft für Fahrbetrieb annehmen.

In deinem Ausbildungsbetrieb, was in der Regel Verkehrsverbünde sind, findet ein Großteil deiner praktischen Ausbildung als {{field.inline:_title}} hinterm Steuer statt. So kann es schon mal sein, dass du rund 100 Stunden Fahrtzeit absolvieren musst, um den Bus auch wirklich fahren zu dürfen.

Das klingt nach ziemlich viel, aber du hast bei deiner Arbeit auch viel Verantwortung für deine Passagiere. Außerdem lernst du in der Berufsschule ab dem ersten Ausbildungsjahr viele theoretische Inhalte wie zum Beispiel den Umgang mit Kunden oder kostenbewusstes Handeln.

Du möchtest nicht ewig das Liniennetz rauf und runter fahren und jeden Baum auswendig kennen? Dann kannst du einige Weiterbildungen machen, um deine Karriere etwas voranzutreiben und dein Aufgabenfeld zu erweitern.

Nach einigen Jahren Berufserfahrung als Fachkraft für Fahrbetrieb kannst du beispielsweise die Meisterprüfung als Verkehrsmeister/in machen und zum Bindeglied zwischen den Fahrern und dem Management werden. Hier hast du mehr Aufsicht und bist für die Qualitätssicherung zuständig.

Du hast die Hochschulreife? Vielleicht interessierst du dich für ein Studium, zum Beispiel Verkehrsingenieurwesen oder Verkehrswirtschaft und willst danach einen noch verantwortungsvolleren Job ergreifen?

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Fachkraft für Fahrbetrieb bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Deine Ausbildung zur Fachkraft für Fahrbetrieb kannst du in Betrieben des öffentlichen Personennahverkehrs, also zum Beispiel bei kommunalen Verkehrsbetrieben, machen. In Bus und Bahn sitzt du dann hinterm Steuer und manövrierst das Fahrzeug sicher über die Straßen oder Gleise.

Dabei besteht dein Arbeitsplatz aber nicht nur aus der Fahrerkabine: Du wirst auch an Bahnhöfen und Bahnsteigen sowie im Büro der Leithalle, am Kundenschalter und in der Werkstatt arbeiten – also überall dort, wo dein Arbeitgeber dich braucht.

Je nachdem, wo du eingesetzt bist, ändert sich mit der Tätigkeit auch deine Arbeitskleidung: Im Fahrzeug oder im Servicebereich wirst du wahrscheinlich Uniform tragen, in der Werkstatt dagegen eher einen Blaumann und in der Leitzentrale ein typisches Büro-Outfit – du siehst schon: Mit einem Ausbildungsplatz als Fachkraft für Fahrbetrieb brauchst du einen großen Kleiderschrank.

Sicher ahnst du es bereits: Bus und Bahn fahren auch am Wochenende und häufig bis tief in den Abend oder sogar rund um die Uhr – im Job als Fachkraft für Fahrbetrieb wirst du also im Schichtdienst arbeiten und nicht selten auch durch die Nacht oder am Wochenende dafür sorgen, dass alle Fahrgäste sicher nach Hause kommen.

Dabei darfst du dich bei der Arbeit nicht allzu zu sehr von deinen Passagieren ablenken lassen oder unfreundlich werden.

Es wird immer jemanden geben, der die Tür noch für seinen Kumpel aufhalten möchte – doch in solchen Situationen bist du freundlich, aber bestimmt, denn schließlich schätzt du die Pünktlichkeit der Öffis ebenso wie deine Passagiere. Passt das alles zu dir, ist der Ausbildungsberuf Fachkraft für Fahrbetrieb wie für dich gemacht!

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