Investmentfondskaufmann/frau.

Ausbildungsgehalt:
1087 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Investmentfondskaufmann/frau
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Investmentfondskaufmann/frau?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1087 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1023
  • 2. Lehrjahr: €1090
  • 3. Lehrjahr: €1150
2.

Wie lange dauert die Investmentfondskaufmann/frau Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Investmentfondskaufmann/frau mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Wirtschaft, Deutsch und Englisch haben.

4.

Passt der Beruf Investmentfondskaufmann/frau zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Idealerweise die Hochschulreife

  • Großes wirtschaftliches Interesse und kaufmännisches Verständnis

  • Gute Noten in Englisch und Mathematik

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Wirtschaft
  • Deutsch
  • Englisch

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung {{zum/zur Investmentfondskaufmann/frau|zum Investmentfondskaufmann|zur Investmentfondskauffrau}} unterstützt du Fondsmanager beim Aufbau und der Verwaltung von Fonds. Ein Fonds kann man sich als großen Topf vorstellen, in welchen verschiedene Anleger Geld gelegt haben, das du beaufsichtigst. Du entscheidest, welche Wertpapiere, wie Aktien oder Anleihen, mit dem Geld gekauft werden. Hierfür musst du die Preise von Fonds berechnen und die Aktienmärkte analysieren. Welche Aktie wird bald steigen? Und welche Aktie wird bald sinken, weil das Unternehmen an Wert verliert? Wo lohnt es sich zu investieren?

Um diese Fragen zu beantworten, ist es wichtig, dass du dich immer über aktuelle Geschehnisse informierst. Du recherchierst Informationen und musst strategisch denken. Wird der Winter warm, wird weniger Öl für Heizungen gebraucht. Das könnte bedeuten, dass der Ölpreis sinkt. Wenn aber die Wirtschaft im Winter sehr viel leistet, braucht sie mehr Energie, und mehr Energie bedeutet, dass der Ölpreis steigt. Anhand dieser Annahmen versuchst du, die Märkte einzuschätzen und für deine Kunden sinnvolle Kaufentscheidungen für das Geld im Fondstopf zu treffen. Hast du für deine Kunden Kaufentscheidungen getroffen, übergibst du deine Ergebnisse an den Fondsmanager. Anschließend berechnest du die Steuern des Fonds und schreibst Berichte über die Entwicklung. Das hört sich alles ziemlich kompliziert an? Keine Sorge – mit deinem Lehrplan für die einzelnen Ausbildungsjahre wirst du auf all diese Aufgaben und Entscheidungen gründlich vorbereitet.

Ob eine Ausbildung als Investmentfondskaufmann/frau wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung {{zum/zur Investmentfondskaufmann/frau|zum Investmentfondskaufmann|zur Investmentfondskauffrau}} dauert mit einem mittleren Bildungsabschluss drei Jahre. Falls du Abitur hast, kann die Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzt werden. Die Ausbildung {{zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau|zum Investmentfondskaufmann|zur Investmentfondskauffrau}} findet dual in deinem Ausbildungsbetrieb und einer Berufsschule statt. Momentan bieten nur zwei Schulen deutschlandweit diese spezielle Ausbildung an, sodass dein Unterricht in der Berufsschule vorwiegend in Blöcken stattfindet.

In deinem ersten Ausbildungsjahr dreht sich alles um ausgegebene Wertpapiere privater inländischer Unternehmen, des Bundes und der Länder. Du lernst, welche Rechte und Pflichten mit den jeweiligen Wertpapieren verbunden sind und analysierst diese unter verschiedenen Aspekten, wie der Laufzeit, der Währung und der Erträge. Da du für deine Analyse auf Informationen angewiesen bist, musst du die Vertrauenswürdigkeit von Informationsquellen hinterfragen und diese beurteilen. Ebenso analysierst du externe Schnittstellen von Kapitalanlagegesellschaften zu Anleger und zur Depotbank und vergleichst den Informations-, Geld- und Wertefluss relevante Partner.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr steht die Börse im Mittelpunkt deiner Ausbildung. Wie funktioniert börsenmäßiges Marktgeschehen? Was sind die wirtschaftlichen Funktionen der Börse? Hierfür untersuchst du die Funktion der Marktteilnehmer und erklärst börsenmäßiges Handeln. In unterschiedlichen Marktsegmenten ist es deine Aufgabe, erste Kauf- und Vertragsaufträge abzuwickeln und Abrechnungen anzufertigen. Hierzu beobachtest du auch die Verzinsung und die Zinsausschüttung aus Sicht der Anleger. Was ist eine gute Strategie für Anleger? Wie kannst du deinen Kunden dahingehend beraten? Zur Beratung gehört auch das Wissen, was Geldmarktpapiere für Wertpapierfonds bedeuten und welche Chancen und Risiken Finanzinnovationen für die Anleger haben. Was sich jetzt noch alles sehr kompliziert anhört, wird dir nach deinem zweiten Ausbildungsjahr leicht über die Lippen gehen. Ebenso gehört das Bruttoinlandsprodukt zu den Themen, mit welchem du dich beschäftigst, um einen Überblick über die Entstehung, Verwendung und Bedeutung desselben für deine zukünftigen Kunden zu erhalten.

Der Fokus in deinem dritten Ausbildungsjahr wird nun noch einmal größer und du wirfst einen Blick auf die Wirtschaftspolitik. Wichtig ist, dass du verstehst, welche Ziele, Möglichkeiten und Grenzen es bei dieser gibt. Auch untersuchst du die Frage, wie die Wirtschaftspolitik das Sparverhalten und die Strategie von Anlegern beeinflusst. Du siehst, Wirtschaft und Politik haben einen großen Einfluss auf die Stimmung der Sparer und entscheiden maßgebliche Entwicklungen mit. Nur wenn du verstehst, wie die einzelnen Faktoren zusammenhängen, kannst du selbst Wirkungsanalysen aufstellen und verschiedene Lösungsansätze miteinander vergleichen. Auch die Geldpolitik im System der Europäischen Zentralbank spielt in deinem dritten Ausbildungsjahr eine große Rolle, ebenso wie du dir erste Einblicke in rechtliche Rahmenbedingungen in das Fondsgeschäft und den Anlegerschutz verschaffst. Welche Möglichkeiten gibt es, einen Fonds zu bilden? Und was muss man bei der Zusammenlegung einzelner Fonds beachten?

Nach deiner Ausbildung {{zum/zur Investmentfondskaufmann/frau|zum Investmentfondskaufmann|zur Investmentfondskauffrau}} kannst du dich {{zum/zur Investmentfachwirt/in|zum Investmentfachwirt|zur Investmentfachwirtin}} weiterbilden oder ein Studium {{zum/zur Sparkassenfachwirt/in|zum Sparkassenfachwirt|zur Sparkassenfachwirtin}} oder Betriebswirt aufnehmen. Damit hast du die Möglichkeit eine Karriere als {{Fondsmanager/in|Fondsmanager|Fondsmanagerin}} an der deutschen Börse oder im Ausland anstreben.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Dein Computer ist dein Arbeitsplatz, denn durch ihn behältst du immer die Börse im Blick. Verschiedene Programme zeigen dir die Entwicklung der Börse an und rechnen Kursverläufe und neue Werte in Sekundenschnelle aus. Oftmals sitzt du in Großraumbüros von Banken, Sparkassen oder Versicherungsgesellschaften und beobachtest mit deinen Kollegen den Weltmarkt. Wichtig für deinen täglichen Arbeitsalltag ist auch, dass du immer auf dem aktuellen Nachrichtenstand bist. Dafür liest du morgens die Zeitung nicht am Küchentisch, sondern im Büro, und hast auf deinem Smartphone aktuelle Newsfeeds geschalten. Damit bist du immer informiert, wenn irgendwo eine Naturkatastrophe passiert, Wahlen sich entscheiden oder Unternehmen insolvent gehen, denn das alles hat einen Einfluss auf die Börse und deine Arbeit.

Da du deine Kunden berätst und Kompetenz ausstrahlen musst, ist es wichtig, dass du einen gepflegten und seriösen Eindruck machst. Vom Kleidungsstil ist deswegen Business-Chic Pflicht. Für Männer bedeutet das Anzug mit Hemd und Krawatte tragen, Frauen greifen auf Bluse und Rock oder Hosenanzug zurück. Das ist zwar nicht die bequemste Kleidung, aber jeder wird dich gleich viel wichtiger wahrnehmen. Auf Kundenterminen stehen oft Geschäftsessen in gehobenen Restaurant an, so dass gute Tischmanieren einfach dazu gehören. Dass das Besteck von außen nach innen gebraucht wird, kannst du dir vielleicht noch denken, wenn du aber nicht weißt, wie man einen Hummer anständig isst, hole dir einfach noch eine kurze You-Tube-Erklärstunde.

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