Wirtschaft, Verwaltung

Investmentfondskaufmann/frau

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Ausbildung Investmentfondskaufmann/frau
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Investmentfondskaufmann/frau Gehalt
  • Gehalt: 938 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Abitur / Fachabitur
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Dich interessiert, wie weltweite Kaufentscheidungen zusammenhängen? Du willst verstehen, warum neue Gesetze in Indien einen Einfluss auf die Wirtschaftsentwicklung in Europa haben? Du weißt, dass die Börse ein riesiger Markt ist, an dem Aktienkurse sinken und steigen – aber das reicht dir nicht? Vielmehr willst du wissen, wie weltweite Kaufentscheidungen sich verändern und wie mit Wertpapieren gehandelt wird? In deiner Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau arbeitest du hinter den Kulissen und gestaltest aktiv die Börse mit. Was dich alles noch in deiner Ausbildung erwartet, erfährst du hier.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise die Hochschulreife

  • Großes wirtschaftliches Interesse und kaufmännisches Verständnis

  • Gute Noten in Englisch und Mathematik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und verschwiegen arbeitest

  • Dich flexibel und lernbereit auf neue Situationen einstellen kannst

  • Gerne mit fremden Menschen kommunizierst und Sachverhalte verständlich erklären kannst

Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau: Die Börse fest im Blick

Deine Aufgaben: Aktienmärkte analysieren, Fonds berechnen, Kunden beraten

Berufsbild Investmentfondskaufmann

In deiner Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau unterstützt du Fondsmanager beim Aufbau und der Verwaltung von Fonds. Ein Fonds kann man sich als großen Topf vorstellen, in welchen verschiedene Anleger Geld gelegt haben, das du beaufsichtigst. Du entscheidest, welche Wertpapiere, wie Aktien oder Anleihen, mit dem Geld gekauft werden. Hierfür musst du die Preise von Fonds berechnen und die Aktienmärkte analysieren. Welche Aktie wird bald steigen? Und welche Aktie wird bald sinken, weil das Unternehmen an Wert verliert? Wo lohnt es sich zu investieren?

Um diese Fragen zu beantworten, ist es wichtig, dass du dich immer über aktuelle Geschehnisse informierst. Du recherchierst Informationen und musst strategisch denken. Wird der Winter warm, wird weniger Öl für Heizungen gebraucht. Das könnte bedeuten, dass der Ölpreis sinkt. Wenn aber die Wirtschaft im Winter sehr viel leistet, braucht sie mehr Energie, und mehr Energie bedeutet, dass der Ölpreis steigt. Anhand dieser Annahmen versuchst du, die Märkte einzuschätzen und für deine Kunden sinnvolle Kaufentscheidungen für das Geld im Fondstopf zu treffen. Hast du für deine Kunden Kaufentscheidungen getroffen, übergibst du deine Ergebnisse an den Fondsmanager. Anschließend berechnest du die Steuern des Fonds und schreibst Berichte über die Entwicklung. Das hört sich alles ziemlich kompliziert an? Keine Sorge – mit deinem Lehrplan für die einzelnen Ausbildungsjahre wirst du auf all diese Aufgaben und Entscheidungen gründlich vorbereitet.

In deiner Ausbildung die Spielregeln der Börse verstehen lernen

Investmentfondskaufmann/frau Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau dauert mit einem mittleren Bildungsabschluss drei Jahre. Falls du Abitur hast, kann die Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzt werden. Die Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau findet dual in deinem Ausbildungsbetrieb und einer Berufsschule statt. Momentan bieten nur zwei Schulen deutschlandweit diese spezielle Ausbildung an, sodass dein Unterricht in der Berufsschule vorwiegend in Blöcken stattfindet.

In deinem ersten Ausbildungsjahr dreht sich alles um ausgegebene Wertpapiere privater inländischer Unternehmen, des Bundes und der Länder. Du lernst, welche Rechte und Pflichten mit den jeweiligen Wertpapieren verbunden sind und analysierst diese unter verschiedenen Aspekten, wie der Laufzeit, der Währung und der Erträge. Da du für deine Analyse auf Informationen angewiesen bist, musst du die Vertrauenswürdigkeit von Informationsquellen hinterfragen und diese beurteilen. Ebenso analysierst du externe Schnittstellen von Kapitalanlagegesellschaften zu Anleger und zur Depotbank und vergleichst den Informations-, Geld- und Wertefluss relevante Partner.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr steht die Börse im Mittelpunkt deiner Ausbildung. Wie funktioniert börsenmäßiges Marktgeschehen? Was sind die wirtschaftlichen Funktionen der Börse? Hierfür untersuchst du die Funktion der Marktteilnehmer und erklärst börsenmäßiges Handeln. In unterschiedlichen Marktsegmenten ist es deine Aufgabe, erste Kauf- und Vertragsaufträge abzuwickeln und Abrechnungen anzufertigen. Hierzu beobachtest du auch die Verzinsung und die Zinsausschüttung aus Sicht der Anleger. Was ist eine gute Strategie für Anleger? Wie kannst du deinen Kunden dahingehend beraten? Zur Beratung gehört auch das Wissen, was Geldmarktpapiere für Wertpapierfonds bedeuten und welche Chancen und Risiken Finanzinnovationen für die Anleger haben. Was sich jetzt noch alles sehr kompliziert anhört, wird dir nach deinem zweiten Ausbildungsjahr leicht über die Lippen gehen. Ebenso gehört das Bruttoinlandsprodukt zu den Themen, mit welchem du dich beschäftigst, um einen Überblick über die Entstehung, Verwendung und Bedeutung desselben für deine zukünftigen Kunden zu erhalten.

Der Fokus in deinem dritten Ausbildungsjahr wird nun noch einmal größer und du wirfst einen Blick auf die Wirtschaftspolitik. Wichtig ist, dass du verstehst, welche Ziele, Möglichkeiten und Grenzen es bei dieser gibt. Auch untersuchst du die Frage, wie die Wirtschaftspolitik das Sparverhalten und die Strategie von Anlegern beeinflusst. Du siehst, Wirtschaft und Politik haben einen großen Einfluss auf die Stimmung der Sparer und entscheiden maßgebliche Entwicklungen mit. Nur wenn du verstehst, wie die einzelnen Faktoren zusammenhängen, kannst du selbst Wirkungsanalysen aufstellen und verschiedene Lösungsansätze miteinander vergleichen. Auch die Geldpolitik im System der Europäischen Zentralbank spielt in deinem dritten Ausbildungsjahr eine große Rolle, ebenso wie du dir erste Einblicke in rechtliche Rahmenbedingungen in das Fondsgeschäft und den Anlegerschutz verschaffst. Welche Möglichkeiten gibt es, einen Fonds zu bilden? Und was muss man bei der Zusammenlegung einzelner Fonds beachten?

Nach deiner Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau kannst du dich zum/zur Investmentfachwirt/in weiterbilden oder ein Studium zum/zur Sparkassenfachwirt/in oder Betriebswirt aufnehmen. Damit hast du die Möglichkeit eine Karriere als Fondsmanager/in an der deutschen Börse oder im Ausland anstreben.

Am Computer in die unendlichen Weiten der Börse abtauchen

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Dein Computer ist dein Arbeitsplatz, denn durch ihn behältst du immer die Börse im Blick. Verschiedene Programme zeigen dir die Entwicklung der Börse an und rechnen Kursverläufe und neue Werte in Sekundenschnelle aus. Oftmals sitzt du in Großraumbüros von Banken, Sparkassen oder Versicherungsgesellschaften und beobachtest mit deinen Kollegen den Weltmarkt. Wichtig für deinen täglichen Arbeitsalltag ist auch, dass du immer auf dem aktuellen Nachrichtenstand bist. Dafür liest du morgens die Zeitung nicht am Küchentisch, sondern im Büro, und hast auf deinem Smartphone aktuelle Newsfeeds geschalten. Damit bist du immer informiert, wenn irgendwo eine Naturkatastrophe passiert, Wahlen sich entscheiden oder Unternehmen insolvent gehen, denn das alles hat einen Einfluss auf die Börse und deine Arbeit.

Da du deine Kunden berätst und Kompetenz ausstrahlen musst, ist es wichtig, dass du einen gepflegten und seriösen Eindruck machst. Vom Kleidungsstil ist deswegen Business-Chic Pflicht. Für Männer bedeutet das Anzug mit Hemd und Krawatte tragen, Frauen greifen auf Bluse und Rock oder Hosenanzug zurück. Das ist zwar nicht die bequemste Kleidung, aber jeder wird dich gleich viel wichtiger wahrnehmen. Auf Kundenterminen stehen oft Geschäftsessen in gehobenen Restaurant an, so dass gute Tischmanieren einfach dazu gehören. Dass das Besteck von außen nach innen gebraucht wird, kannst du dir vielleicht noch denken, wenn du aber nicht weißt, wie man einen Hummer anständig isst, hole dir einfach noch eine kurze You-Tube-Erklärstunde.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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