Verkehr, Logistik

Industriekaufmann/frau

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Ausbildung Industriekaufmann/frau
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Industriekaufmann/frau Gehalt
  • Gehalt: 945 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Die Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/frau überzeugt durch eine sehr gute Bezahlung und ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld auch außerhalb deines Schreibtischs. Industriekaufmänner und -frauen finden Einsatz in nahezu allen Wirtschaftsbranchen und sind deshalb stets gefragt. Erfahre hier mehr über die Ausbildungsinhalte und den Arbeitsalltag.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise den Realschulabschluss oder einen höheren Abschluss wie das Abitur

  • Kenntnisse im Umgang mit gängigen Office-Programmen

  • Kaufmännisches Denken und wirtschaftliches Verständnis

  • Gute Noten in den Fächern Mathematik, Wirtschaft, Deutsch und Englisch

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kommunikations- und teamfähig bist

  • Kunden- und serviceorientiert denkst

  • Sorgfältig und organisiert arbeitest

  • Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen mitbringst

Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau: Zwischen Industrie, Produktion & Handel

Deine Aufgaben: Verhandeln, kalkulieren, rechnen

Berufsbild Industriekaufmann

Jeden Tag aufs Neue die gleichen monotonen Abläufe? Fehlanzeige! In deiner Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/frau lernst du alle Bereiche des Unternehmens von der Pike auf kennen. Dabei durchläufst du die verschiedensten kaufmännischen Abteilungen deines Ausbildungsbetriebes, um so die alle Tätigkeitsbereiche der Industriekaufleute kennenzulernen.

In deiner Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/frau bist du Bindeglied zwischen Produktion und Verwaltung und lernst deshalb die gesamten Produktionsprozesse der Produktpalette kennen und verstehen. So kennst du dich nicht nur im Betriebsbüro mit der Qualitätssicherung der Produkte aus, sondern weißt auch über die Logistikkette samt Transportträgern und -mittel Bescheid.

Im Einkauf wirst du dich eher mit der Bedarfsermittlung zur Disposition und Durchführung von Bestellungen auseinandersetzen. Hierbei bist du auch mal im Lager unterwegs und lernst Aufbau und Ablauf der betrieblichen Lagerwirtschaft kennen. Auch die Betreuung der Warenannahme und -lagerung kann in deinen Kompetenzbereich fallen.

Im Vertrieb erfährst du, wie du Aufträge annimmst, bearbeitest und nachbereitest. Ein wichtiger Bestandteil ist hier auch das Controlling, wo du die Kostenplanung samt -kontrolle übernimmst. Dazu kann es auch gehören, Preislisten zu erarbeiten oder mit Kunden zu verhandeln. Du erlebst also, was es heißt, kaufmännisch zu handeln. Keine leichte Aufgabe, die viel Kalkulations- und Rechenarbeit mit sich bringt. Treibt dir der Anblick einer Excel-Tabelle Angstschweiß auf die Stirn, ist der Beruf des/der Industriekaufmanns/frau deshalb eher nichts für dich.

Aber keine Sorge, du wirst auch nicht ausschließlich am Schreibtisch mit dem Taschenrechner arbeiten: Eine weitere Station im Rahmen deiner Ausbildung ist das Personalwesen, wo du den Bewerbungsprozess mal von der anderen Seite kennenlernst. Hier zählen die Ermittlung und Planung von Personalbedarf sowie das Mitwirken bei der Personalbeschaffung zu deinen Aufgaben. Personalrecruiting steht dabei im Vordergrund.

Wie lasse ich mögliche Kunden wissen, dass es mein Produkt gibt? Eine entscheidende Frage, die sich jedes Unternehmen stellt. Hier kommt die Marketing-Abteilung ins Spiel: Als Teil des Teams erlebst du hautnah was es bedeutet, an der Vermarktung von Produkten beteiligt zu sein. Du entscheidest mit, ob der TV- oder Radio-Spot, die Zeitungs- oder die Facebookanzeige den cleversten Weg darstellen, um eure Zielgruppe anzusprechen. Ein spannendes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet, denn hier erhältst du auch Einblick in die Produktpolitik und das Produktmanagement.

Theorie und Praxis kombiniert – so läuft deine Ausbildung ab

Industriekaufmann/frau Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/frau ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Dauer auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen. Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis des Ausbildungsbetriebes, zum anderen eine Genehmigung der Industrie- und Handelskammer. Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, dir werden neben den praktischen Inhalten im Unternehmen parallel theoretische Grundlagen an einer Berufsschule vermittelt. Nach der Hälfte der Ausbildung legst du eine Zwischenprüfung ab.

Anders als bei anderen Ausbildungsberufen, steht dir als Industriekaufmann/frau in spe nicht die freie Wahl einer bestimmten Fachrichtung offen. Je nach Branche kannst du dein Wissen aber in den Bereichen Vertrieb, Produktentwicklung, Lagerlogistik, Projektabrechnung oder Personalmarketing vertiefen.

Sollte dein Ausbildungsbetrieb Standorte im Ausland führen, besteht zusätzlich die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung in einem anderen Land zu absolvieren. Der große Vorteil dabei ist, neben der Vertiefung deiner Sprachkenntnisse, der Einblick in die Arbeitsabläufe anderer Standorte.

Großer Konzern oder kleines Unternehmen: Dein Arbeitsumfeld

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Als Industriekaufmann/frau steht dir die Möglichkeit offen, in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen tätig zu werden. Du interessierst dich für Autos? Große Autohersteller vergeben jährlich zahlreiche Ausbildungsplätze. Aber auch andere große technische Dienstleister oder Hersteller, zum Beispiel für Lebensmittel, suchen jedes Jahr interessierte Auszubildende. Du bist umweltbewusst und willst etwas gegen das Abschmelzen der Polkappen tun? Auch mittelständische Unternehmen, die sich zum Beispiel auf die Herstellung von Solarzellen spezialisiert haben, bilden Industriekaufmänner/frauen aus.

Die branchenübergreifenden Möglichkeiten sind vielfältig, dein Arbeitsplatz jedoch sieht meist ähnlich aus: Dein Schreibtisch steht in der Regel in einem (Großraum-)Büro, zeitweise wirst du aber auch in einem Lager oder einer Produktionshalle arbeiten.

Was das tägliche Arbeitsumfeld angeht, so sind die größeren und traditionsreicheren Unternehmen klassisch hierarchisiert – hier wird ein konventionelles Chef-Mitarbeiter-Verhältnis gepflegt. In kleineren Unternehmen hingegen kann es durchaus sein, dass der tägliche Umgang etwas familiärer abläuft.

Egal für welche Variante du dich letztendlich entscheidest – du legst stets ein gepflegtes Auftreten an den Tag. Dazu gehört auch die richtige Kleiderwahl: Du musst nicht jeden Tag mit Anzug erscheinen, zu leger darf es aber auch nicht sein. Ein guter Mittelweg ist der Griff zur sauberen Jeans kombiniert mit einem schlichten Hemd und einem Jackett – das gilt für Männer wie Frauen. Du wirst schnell feststellen, wie der Betrieb, in dem du deine Ausbildung machst, die Kleiderordnung handhabt. Daran kannst du dich orientieren.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Wie nennt man es, wenn ein Unternehmen an einem Markt alleiniger Anbieter für ein Produkt oder eine Dienstleistung ist?

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