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Kaufmann/frau Einzelhandel

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Ausbildung Kaufmann/frau Einzelhandel
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Kaufmann/frau Einzelhandel Gehalt
  • Gehalt: 725 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Immer ein Lächeln im Gesicht, immer die Frage „Wie kann ich Ihnen weiterhelfen“ auf den Lippen, immer den Laden im Blick? Bei deiner Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/frau kannst du beweisen, dass du ein Verkaufstalent bist!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Kaufmännisches Interesse

  • Gute Noten in Mathe

  • Expertenwissen, Verkaufstalent und ein überzeugendes Auftreten

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Freundlich im Umgang mit Kunden bist

  • Dir Dinge gut merken kannst und dich schnell zurechtfindest im Warensortiment

  • Sorgfältig und organisiert arbeitest

  • Gerne auf den Beinen bist

Ausbildung zum/zur Einnzelhandelskaufmann/-kauffrau: Kunden zu einem glücklichen Einkaufserlebnis verhelfen

Deine Aufgaben: Du hast den Laden im Griff

Berufsbild Kaufmann Einzelhandel

„Entschuldigung, haben sie das zufällig noch auf Lager?“ – in deiner Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/-kauffrau bist du das fleißige Bienchen einer jeden Verkaufsfläche. Du sorgst dafür, dass sich alle Waren an ihrem Platz befinden und bist zudem der Ansprechpartner des Vertrauens: Im Gespräch mit deinen Kunden findest du zunächst heraus, wie er sich Form und Farbe seines Traumschuhs vorstellt.

Außerdem bewahrst du stets den Überblick über die Warensituation im Geschäft. Neigen sich Bestände dem Ende, liegt es in deiner Verantwortung Neuware aus dem Lager zu beschaffen oder gegebenenfalls nachzubestellen. Da niemand gern das letzte Hemd vom Wühltisch aus der hintersten Ladenecke kauft, ist bei der Gestaltung der Ladenfläche ebenfalls deine Expertise gefragt: Du beweist deinen Sinn für Stil und Ästhetik bei der ansprechenden Präsentation von Produkten und lebst so deine kreative Ader aus. Hierzu greifst du unter anderem auf erlerntes Wissen über verkaufsfördernde Maßnahmen zurück – je nachdem, wie du ein Produkt präsentierst, kann das die Entscheidung eines Kunden beeinflussen. Dabei versuchst du nicht, ihm das Teuerste aufzuschwatzen, sondern empfiehlst ihm ehrlich das Produkt, das deiner Meinung nach am passendsten ist. Je nachdem, wo du arbeitest, kannst du durch Freundlichkeit und Kompetenz deinen eigenen Kundenstamm aufbauen, der immer wiederkommt, allein weil er so gut beraten wurde. Du weißt über das Sortiment Bescheid und erkennst schon bei der Lieferung, wenn fehlerhafte Produkte dabei sind. Qualität ist dir wichtig, und genau das vermittelst du auch an die Kunden.

Der richtige Umgang mit Kunden und Waren: Einzelhandel in Theorie und Praxis

Kaufmann/frau Einzelhandel Gehalt

Die duale Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/-kauffrau macht dich in drei Jahren fit für jede Verkaufsfläche. Dual bedeutet, dass du an einem oder zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht an einer Berufsschule lernst und an den restlichen Arbeitstagen im Ausbildungsbetrieb praktisch tätig bist. Da viele Geschäfte samstags geöffnet haben, kommst du um Arbeit am Wochenende nicht drum herum.

In deinem ersten Ausbildungsjahr setzt du dich intensiv mit dem Ausbildungsbetrieb deiner Wahl auseinander. Du lernst das unternehmensspezifische Angebot kennen, machst dich mit allen Abläufen im Unternehmen vertraut und identifizierst dich mit der Firmenphilosophie. Kurzum: Du lernst deinen Ausbildungsbetrieb fachkundig zu repräsentieren. Sobald du gut über das Warenangebot deines Unternehmens Bescheid weißt, geht es ans Eingemachte – du erfährst unter anderem alles über das korrekte Führen von Verkaufsgesprächen mit Kunden. In der Berufsschule wirst du optimal auf die unterschiedlichsten Situationen vorbereitet. Egal, ob verwirrte spanische Touristin oder erzürnter Rentner – dir werden in Form von Rollenspielen die wichtigsten Kommunikations- und Verkaufstechniken näher gebracht, um immer optimal reagieren zu können. Dazu zählt übrigens nicht nur der freundliche Tonfall! Auch das sogenannte nonverbale Verhalten, also das, was du zum Beispiel durch deine Körperhaltung vermittelst, ist hier sehr wichtig.

Bist du ein echtes Verkaufstalent und bringst die Waren schneller an den Mann als warme Semmeln, wird der Bestand bald knapp werden. In deinem zweiten Ausbildungsjahr zum/zur Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel lernst du alles über das Bestellen, Annehmen, Lagern und Pflegen von Neuwaren. Wo früher noch mühselig das Telefonbuch gewälzt wurde, geht im digitalen Zeitalter auch in der Warenbeschaffung nichts mehr ohne Computer: Dies erleichtert dir die Arbeit enorm, denn du kannst so viel bequemer Warenanbieter, Konditionen und Preise vergleichen. Wurde sich für einen Zulieferer entschieden, nimmst du im Anschluss die Ware eigenständig entgegen, gleichst die gelieferten Produkte mit der Bestellung ab und sorgst danach für eine fachgerechte Lagerung.

In deinem dritten und letzten Ausbildungsjahr wirst du zum echten Einzelhandelsprofi. Du hast den vollen Überblick über alle Prozesse, die in deinem Ausbildungsbetrieb vor sich gehen und handelst stets unter der Berücksichtigung unternehmerischer Gesichtspunkte. Du hast Verbesserungsvorschläge für Arbeitsabläufe oder neue Ideen für die Zukunft deines Unternehmens? Perfekt! Du hast die Möglichkeit aktiv bei der Gestaltung deines Betriebes mitzuwirken und zuvor erlernte Führungskompetenzen anzuwenden.

Mit dem erfolgreichen Abschlusszeugnis und der richtige Portion Ehrgeiz hast du die Chance erst zum/zur Abteilungsleiter/in und später zum/zur Leiter/in einer ganzen Verkaufsfiliale aufzusteigen. Kann es für dich mit dem erklimmen der Karriereleiter nicht schnell genug gehen, solltest du über eine Weiterbildung zum/zur Handelsfach- oder Handelsbetriebswirt/in nachdenken. Du lernst in Voll- oder Teilzeit wichtige betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die dich für Führungspositionen im Betrieb qualifizieren. Willst du besonders hoch hinaus und besitzt zudem neben dem Ausbildungsabschluss auch die Hochschulreife, bietet sich ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Handel an, um dich deinen Zielen näherzubringen.

Dein Arbeitsumfeld: Zwischen Ladentisch und Lager

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Dein tägliches Arbeitsumfeld ist stark von dem Betrieb, in dem du deine Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/-kauffrau absolvierst, abhängig. Da Einzelhandelskaufleute überall da gefragt sind, wo Waren über den Ladentisch gehen, sind deine möglichen Arbeitsplätze vielfältig. Ist Mode deine große Leidenschaft, könnte dich die Tätigkeit in einem Bekleidungsgeschäft interessieren. Bist du der ausgewiesene Heimwerkerkönig? Auch Baumärkte bieten regelmäßig Ausbildungsplätze an. Du siehst also, dass die Art deines Ausbildungsbetriebes die Art der Waren, mit denen du letztendlich zu tun hast, bestimmt. Wie du dir denken kannst, hat dies auch großen Einfluss auf deine tägliche Arbeit – schließlich musst du als Experte immer bestens über die angebotenen Produkte Bescheid wissen. Bei der Arbeit findest du dich hauptsächlich auf Verkaufsflächen oder Lagerräumen- und Kühlräumen wieder.

Deine Arbeitskleidung richtet sich ebenfalls nach deinem Arbeitgeber. Viele Unternehmen im Mode-Einzelhandel fordern beispielsweise von ihren Mitarbeitern, dass sie bei der Arbeit nur Kleidung aus der eigenen Kollektion tragen. Da dies natürlich auch eine Kostenfrage ist, gibt es meist Mitarbeiterrabatte. Dein Umfeld ist nicht nur durch Unmengen von Waren geprägt, sondern auch vom Kundenkontakt – du hast den ganzen Tag Menschen um dich herum, die auf dich als Experte zählen und sich über ein Lächeln auch beim größten Einkaufsstress freuen. Und auch dein Arbeitsalltag wird viel schöner, wenn du dich nach dem Motto „Lächle, und die Welt lächelt zurück“ durch den Laden bewegst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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