Kosmetiker/in.

Ausbildungsgehalt:
744 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Kosmetiker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Kosmetiker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €744 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €641
  • 2. Lehrjahr: €735
  • 3. Lehrjahr: €858
2.

Wie lange dauert die Kosmetiker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Kosmetiker/in?

  • In einer Ausbildung als Kosmetiker/in berätst du Kunden zu Körper- und Schönheitspflege und führst entsprechende Behandlungen durch.
  • Dein Ausbildungsbetrieb kann ein Kosmetikstudio sein, aber auch ein Wellnesshotel, ein Sauna- Bäderbetrieb oder gar eine Hautarztpraxis.
  • Eine Ausbildung als Kosmetiker/ingehört zum Berufsfeld Dienstleistungen und Service im kosmetischen Bereich.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Kosmetiker/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch, Naturwissenschaften und Kunst haben.

5.

Passt der Beruf Kosmetiker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Dermatologie und Kosmetik

  • Grundkenntnisse in Biologie und Chemie

  • Keine Berührungsängste

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch
  • Naturwissenschaften
  • Kunst

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung als Kosmetiker/in geht es nicht nur um die Wahl des richtigen Make-ups und passender Nagellackfarben. Als Kosmetiker/in bist du Ansprechperson und Experte in allen Fragen rund um Schönheit und Hautgesundheit.

Gleichzeitig wollen sich deine Kunden bei dir wohl und entspannt fühlen – schließlich bietet eine Kosmetikbehandlung eine willkommene Abwechslung vom stressigen Alltag und Urlaub für den ganzen Körper.

Kein Tag in der Ausbildung als Kosmetiker/in ist wie der andere – je nachdem, was sich die Kunden von dir wünschen. Vielleicht eine klassische Gesichtsreinigung? Dann musst du zunächst mit der Lupenlampe herausfinden, welchen Hauttyp die Kunden haben.

Danach wählst du die passenden Produkte aus und machst beispielsweise ein Peeling mit anschließendem Dampfbad, damit du Pickel und Mitesser einfacher entfernen kannst. Zur Beruhigung trägst du eine Maske und eine Pflegecreme auf. Jetzt fehlt nur noch das Make-up und der Kunde wird beim Blick in den Spiegel garantiert strahlen!

Aber das ist nicht alles, was ein Kosmetiksalon kann! In der Ausbildung als Kosmetiker/in lernst du, eine Maniküre und Pediküre, also die Hand- und Fußpflege, durchzuführen. Dabei werden Nägel gekürzt und Hornhaut entfernt.

Du weißt, wie du deine Kunden mit einer Teil- oder Ganzkörpermassage verwöhnst. Mit Wachs, Pinzette oder Laser entfernst du störende Haare. Gegen Akne oder Orangenhaut gehst du mittels Ultraschall vor. Nebenbei ist auch dein Organisationstalent als Kosmetiker/in gefragt, wenn du Termine vereinbarst, Werkzeuge reinigst oder Produkte nachbestellst.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Kosmetiker/in macht dich in drei Jahren fit für den Beauty-Salon. Dual heißt, du lernst an einem oder zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht an der Berufsschule und bist an den restlichen Arbeitstagen im Ausbildungsbetrieb praktisch tätig.

Zwar kannst du dich mit allen Schulabschlüssen bewerben, Betriebe stellen aber meistens Schüler ein, die die mindestens die mittlere Reife, also einen Realschulabschluss, haben.

Im ersten und zweiten Lehrjahr deiner Ausbildung als Kosmetiker/in lernst du, wie du Kunden optimal betreust, verschiedene Hauttypen richtig beurteilst und reinigst. Du darfst auch schon Hände und Füße massieren, pflegen und gestalten.

Apparate und Instrumente kannst du bedienen und die verschiedenen Kosmetikprodukte auseinanderhalten. Nach einer Zwischenprüfung entscheidest du dich, in welchen Wahlfächern du dein Know-how vertiefen möchtest.

Ob Nagelmodellage, Make-up oder permanente Haarentfernung – im dritten Lehrjahr darfst du aus den verschiedensten Bereichen wählen.

Beim Gedanken an die Abschlussprüfung ergrauen dir bereits die ersten Haare? Keine Sorge, du erfährst genau, worauf es ankommt:

Im praktischen Teil führst du beispielsweise eine Gesichtsbehandlung durch. Im schriftlichen Teil ist dein Wissen zu den Themen kosmetische Behandlung, Verkauf und Warenwirtschaft sowie Wirtschafts- und Sozialkunde gefragt.

Eine Ausbildung als Kosmetiker/in kannst du auch rein schulisch absolvieren. Hier hast du lediglich Unterricht an einer Berufsschule und bist nicht nebenbei in einem Ausbildungsbetrieb tätig. Die schulische Ausbildung als Kosmetiker/in dauert zwei Jahre und du erhältst in der Regel kein Ausbildungsgehalt.

Geschafft! Doch als ausgelernte/r Kosmetiker/in stehen dir jetzt nicht nur die Türen von Kosmetikstudios offen. Auch in Wellnesshotels, Bädern oder bei Hautärzten wird dein Können gebraucht.

Aber du lernst nie aus: Durch Weiterbildungen und Fachzeitschriften kannst du dich nebenbei immer auf den neuesten Stand bringen. Du willst höher hinaus? Dann mach dich selbständig, lege die Prüfung als Kosmetikmeister/in ab oder studiere Maskenbild, falls du Abitur hast.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Kosmetiker/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Kosmetiker/in sind die Behandlungsräume einer Praxis dein Reich. Diese sind so eingerichtet, dass sich deine Kunden wohlfühlen und relaxen können. Deshalb ist es hier auch oft sehr warm.

Als Dienstleister liest du alle Wünsche von den Augen ab und gehst geduldig auf Fragen und Probleme ein. Dabei bist du zurückhaltend, kannst aber auch mal ein Pläuschchen halten, wenn jemand in Plauderlaune sind.

Auch wenn es als Kosmetiker/in manchmal unangenehm sein kann – bei der Behandlung vom Gesicht, den Händen oder bei der Fußpflege darfst du keine Berührungsängste zeigen. Enger Körperkontakt ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung für Kosmetik. Auch längeres Stehen oder gebücktes Arbeiten lassen sich durch deine täglichen Aufgaben nicht ganz vermeiden.

Da du in der Kosmetik täglich mit verschiedenen Menschen in Berührung kommst, ist eine Schutzkleidung bei diesem Beruf unerlässlich. Das kann ein einheitlicher, vom Ausbildungsbetrieb zur Verfügung gestellter Kittel sein oder du wirst gebeten, täglich weiße und saubere Kleidung zu tragen.

Stell dich auch darauf ein, bei bestimmten Behandlungen – zum Beispiel am Fuß – Einweghandschuhe zu tragen. Der häufige Umgang mit Wasser, Kosmetik und Chemikalien ist notwendig, aber nicht immer besonders schonend für deine Haut.

Deine Arbeitszeiten als Kosmetiker/in entsprechen den Öffnungszeiten deines Ausbildungsbetriebes. Stelle dich also auch auf Samstagsarbeit ein. In seltenen Fällen machst du auch Hausbesuche und kannst bis in die Abendstunden beim Kunden vor Ort im Einsatz sein.

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