Lebensmitteltechnik, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Lebensmitteltechnik, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €701 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €585
  • 2. Lehrjahr: €691
  • 3. Lehrjahr: €829
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Lebensmitteltechnik Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik?

  • In einer Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik lernst du, industriell gefertigte Nahrungsmittel und Getränke nach vorgegebenen Rezepturen und Prozessabläufen herzustellen.
  • Betriebe, bei denen du dich zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik ausbilden lässt, kommen zum Beispiel aus der Fisch- und Fleisch- oder Obst- und Gemüseverarbeitung. Darüber hinaus kannst du bei industriellen Großbäckereien, Molkereibetrieben und in der industriellen Herstellung von Zuckerwaren oder Babynahrung arbeiten.
  • Die Ausbildung zählt zu den Berufsfeldern Naturwissenschaften und Labor.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Naturwissenschaften und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Lebensmitteltechnik zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis
  • Genauigkeit
  • Interesse an der Lebensmittelindustrie

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

84 Prozent der Deutschen greifen gern auf die Fabrik-Mahlzeit im Supermarkt zurück. Es soll schnell, günstig und lecker sein. Aber hast du dir schonmal Gedanken gemacht, wie die geliebte Fertig-Lasagne eigentlich produziert wird? In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik erfährst du alles über die Herstellung von industriell hergestellten Nahrungsmitteln wie Fertiggerichten, Konserven und Backwaren.

Bevor du in die knusprige Pizza beißen, eine Gulaschsuppe schlürfen oder die Fischstäbchen goldgelb anbraten kannst, steht ihnen ein langer Weg bevor. Bei diesen Produktionsketten hältst du dich genau an die vorgegebenen Abläufe und Vorschriften – vor allem in Sachen Hygiene, denn die ist im Umgang mit Lebensmitteln ein Muss.

In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik prüfst du zunächst die Rohware, wenn sie angeliefert wird: Ist alles dabei, was du bestellt hast? Und entspricht die Ware den Qualitätsvorschriften? Haben Fisch, Obst und Co. deiner harten Prüfung standgehalten, können sie in der Produktionshalle weiterverarbeitet werden. Hier steuerst du die Maschinen und überwachst den gesamten Fertigungsprozess. Dabei weichst du nicht von der Rezeptur ab und prüfst die Zwischenprodukte stets auf ihre Qualität.

Jedes Produkt soll sich in Form, Qualität und Geschmack gleichen, denn das erwarten die Kunden. Solltest du bei der Kontrolle Abweichungen feststellen, sortierst du die Mangelware gleich aus. Bist du zufrieden, dann geht es weiter zur Konservierung: Speisen und Getränke können durch sterilisieren, pasteurisieren, dämpfen oder schockfrosten haltbar gemacht werden. Danach werden die Produkte verpackt und gelagert. Schlussendlich können sie verladen und in die Supermärkte geliefert werden.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik dauert in der Regel drei Jahre. Es handelt sich dabei um eine duale Ausbildung, das heißt, du bekommst das nötige Wissen in der Berufsschule und im Betrieb vermittelt. Rein rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, doch die meisten Azubis haben einen Realschulabschluss. Wenn Mathe, Chemie und Biologie in der Schule voll dein Ding waren, dann hast du auch mit einem Hauptschulabschluss gute Chancen.

In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik stehen verschiedene Inhalte auf dem Lehrplan: Du lernst beispielsweise im ersten und zweiten Lehrjahr, wie man Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe sowie Halbfabrikate und Fertigprodukte für die Fertigung vorbereitet. Auch Qualitätskontrolle und Lagerung gehören in deinen Aufgabenbereich. Du erfährst außerdem, wie du Produktionsprozesse steuerst und kontrollierst und die Produktionsanlagen ordnungsgemäß reinigst.

In der Berufsschule stehen besondere Lebensmittelgruppen auf dem Lehrplan – wie zum Beispiel die Herstellung vitamin- und mineralstoffreicher Lebensmittel. Schon mal überlegt, wie Fertiggerichte entwickelt werden? Im dritten Jahr erhältst du einen Einblick in die Produktentwicklung, lernst hier entsprechend zu planen und deine Ergebnisse gekonnt zu präsentieren.

Nach deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik kannst du in verschieden Bereichen Arbeit finden: Zum Beispiel in Betrieben der Fisch-, Fleisch- oder Obst- und Gemüseverarbeitung, in industriellen Großbäckereien, Molkereibetrieben und in der industriellen Herstellung von zum Beispiel Zuckerwaren oder Babynahrung.

Damit du auf deinem Gebiet auf dem Laufenden bleibst, kannst du Fortbildungen besuchen. Die Themen reichen von Lebensmittelrecht bis hin zur Lebensmittelhygiene. Eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder ein Studium in Lebensmitteltechnologie sind weitere Optionen für dich.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik werden Produktionshallen zu deinem zweiten Zuhause. Hier ist dein Arbeitsplatz mal heiß nahe der Backöfen oder eisig kalt in den Kühl- und Lagerräumen. Außerdem solltest du nicht geruchsempfindlich sein, denn in den verschiedenen Räumen – von Teig- bis Fischabteilung – riecht es nicht immer nur appetitlich. Die teil- oder vollautomatisierten Maschinen, die auch mal lauter sein können, bedienst du von Steuerpulten. Zwischendurch machst du Qualitätskontrollen, indem du die Ware testest. Bei Störungen oder Mängel greifst du dann blitzschnell ein.

Damit die Produkte im perfekten Zustand die Hallen verlassen, steht Hygiene an oberster Stelle. Daher trägst du berufstypische Arbeitskleidung: Arbeitskittel, Handschuhe, Kopfbedeckung und Mundschutz. Da die Maschinen meist Tag und Nacht laufen, wirst du sowohl in deiner Ausbildung als auch später im Beruf in Schichtarbeit eingeteilt. So kann es sein, dass du auch mal nachts oder am Wochenende arbeitest, wofür du natürlich zu anderen Zeiten frei bekommst.

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