Präzisionswerkzeugmechaniker/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Präzisionswerkzeugmechaniker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Präzisionswerkzeugmechaniker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €756 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €671
  • 2. Lehrjahr: €723
  • 3. Lehrjahr: €789
  • 4. Lehrjahr: €841
2.

Wie lange dauert die Präzisionswerkzeugmechaniker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Präzisionswerkzeugmechaniker/in?

  • Deine Aufgabe ist das Herstellen von Werkzeugen zum Schneiden oder Zerspanen. Du wirst mit einem Ausbildungsplatz als Präzisionswerkzeugmechaniker/in ebenfalls lernen, wie du kaputte Werkzeuge erkennst und sie reparierst.
  • Dein Arbeitsplatz ist die Werkstatt deines Arbeitgebers: im Betrieb arbeitest du oft mit Maschinen, du kannst aber auch händische Arbeit erledigen.
  • Als Präzisionswerkzeugmechaniker/in machst du eine Ausbildung im Handwerk.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Präzisionswerkzeugmechaniker/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe und Physik haben.

5.

Passt der Beruf Präzisionswerkzeugmechaniker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis

  • Handwerkliches Geschick

  • Sorgfalt und Genauigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Physik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ein Koch ohne Messer, ein Rasenmäher ohne Schneidspindel, ein Schlittschuh ohne Kufen? Unmöglich! Denn ohne scharfe Klingen wären Mensch und Maschine oftmals völlig aufgeschmissen. Zum Glück gibt es Profis, die manuelle und maschinelle Präzisionswerkzeuge fertigen und reparieren können.

Das Handwerk erlernst du in der Ausbildung als Präzisionswerkzeugmechaniker/in. Je nach Ausbildungsbetrieb spezialisierst du dich auf einen Schwerpunkt. Du hast die Wahl zwischen Schneidwerkzeugen und Zerspanwerkzeugen.

Entscheidest du dich für die Ausbildung mit Schwerpunkt Schneidwerkzeuge, stellst du Scheren für Frisöre und Schneider, oder Messer für Köche und Chirurgen her – also Werkzeuge, die mit der Hand benutzt werden. Dafür verwendest du zum Beispiel die Technik des Freiformschmiedens an.

Dabei erhitzt du ein Stück Stahl und bringst es mit dem Hammer in die richtige Form. Damit die Klinge aushärtet, lässt du sie glühen und schnell wieder abkühlen. Dann geht es ans sorgfältige Schleifen und Polieren per Hand.

Aber auch Schneidemaschinen, wie Rasenmäher oder Kettensägen machst du wieder einsatzbereit, indem du sie reinigst, Schneidelemente und Motoren austauschst oder defekte Teile reparierst.

Im Schwerpunkt Zerspanwerkzeuge können die Dimensionen schon etwas größer sein. Denn du fertigst zum Beispiel riesige Sägeblätter oder scharfe Bohrer für industrielle Maschinen an, die in der Landwirtschaft oder in der Lebensmittelproduktion gebraucht werden.

Dafür spannst du ein Metallstück in hand- oder computergesteuerte Schleifmaschinen ein, die du programmierst und bedienst. Hast du den richtigen Schleifwinkel eingestellt? Den Vorgang überwachst du mit scharfem Blick.

Und auch stumpfe Schlittschuhe oder Sägeketten bekommen von dir einen neuen Schliff. In diesen Bereich musst du oft mit großen Maschinen arbeiten, im Ausbildungsberuf Präzisionswerkzeugmechaniker/in – Zerspanwerkzeuge musst du auch lernen, wie du diese fachgerecht bedienst und Abweichungen in der Funktion feststellst.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Arbeit als Präzisionswerkzeugmechaniker/in erfordert viel handwerkliches Know-how, deswegen dauert die Ausbildung für diesen Beruf dreieinhalb Jahre und ist als duale Ausbildung aufgebaut.

Aber diese Zeit wird wie im Flug vergehen, denn du darfst im Ausbildungsbetrieb schon ab dem ersten Ausbildungsjahr an unter Anleitung praktisch mitarbeiten. In regelmäßigen Abständen besuchst du zusätzlich die Berufsschule.

Am Ende der Ausbildung steht eine Abschlussprüfung, dann darfst du im Beruf arbeiten.

Bis Sommer 2018 hieß diese Ausbildung übrigens „Schneidwerkzeugmechaniker/in“. Der Ausbildungsberuf wird in den beiden Fachrichtungen „Schneidwerkzeuge“ und „Zerspanwerkzeuge“ angeboten. Außerdem können Auszubildende die Zusatzqualifikation „Messer schmieden“ erwerben. Dieser Schwerpunkt wird am Ende der Berufsausbildung gesondert geprüft.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Präzisionswerkzeugmechaniker/in ist mindestens ein Hauptschulabschluss nötig. Auszubildende haben oft aber auch einen Realschulabschluss oder sogar Abitur, wenn sie einen Ausbildungsplatz zur/zum Präzisionswerkzeugmechaniker/in anstreben.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernst du die Grundfertigkeiten des Handwerks. Dazu zählt das Lesen und Erstellen von technischen Zeichnungen, Drehen und Fräsen sowie Montieren und Demontieren von Schneidwerkzeugen.

Denn Messer oder Sägen bestehen nicht nur aus scharfen Klingen, sondern auch aus Holzgriffen, die du fertigst und anfügst. Die jeweiligen Maschinen bedienst du per Hand oder per Computer. Auch mit Elektrotechnik machst du dich vertraut.

Nach einer Zwischenprüfung vertiefst du im dritten und vierten Lehrjahr dein Wissen in einem Schwerpunkt. Das heißt, du spezialisierst dich auf die jeweiligen Techniken und Maschinen und stellst damit manuelle oder maschinelle Schneidwerkzeuge her.

In der abschließenden Gesellenprüfung schneidest du garantiert gut ab, wenn du dich bei den anzufertigenden Arbeitsproben und schriftlich zu lösenden Aufgaben richtig reinkniest.

Nach deiner Ausbildung werden deine Fähigkeiten im Job in Betrieben des Maschinen- und Werkzeugbaus, in der Herstellung von Schneidwerkzeugen oder in Messerschleifereien gebraucht.

Willst du eine Weiterbildung machen, kannst du die Meisterprüfung ablegen oder sogar ein Studium anschließen, zum Beispiel im Fach Produktionstechnik.

Oder du machst dich selbständig und schleifst die schärfsten Messer in deiner Stadt!

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während deiner Ausbildung als Präzisionswerkzeugmechaniker/in trifft man dich hauptsächlich in der Werkstatt an. Hier bedienst du Dreh-, Fräs- oder Schleifmaschinen und hast das handwerkliche Geschick fürs Schmieden und Polieren per Hand.

Maschinenlärm, Rauch und Metallstaub brauchen dich nicht zu stören, denn du trägst bei deiner Tätigkeit für jeden Arbeitsschritt passende Schutzkleidung, wie zum Beispiel Gehörschutz, Handschuhe und Schutzbrille. Beim Schmieden mit dem Hammer sind Lederschürzen üblich und vor dem Heizofen kommst du auch mal ins Schwitzen.

Für gute Klingen verarbeitest du hochwertigen Stahl, deshalb ist im Beruf als Präzisionswerkzeugmechaniker/in Sorgfalt und Präzision gefragt! Ob maschinell oder per Hand gefertigt – für schnittige Messer brauchst du eine ruhige Hand und ein gutes Auge.

Und wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus? In manchen Betrieben ist Schichtarbeit üblich, das heißt du bist in diesem Job schon sehr früh oder bis spät am Werk. Aber nach getaner Arbeit kannst du stolz auf dich sein: Denn du machst die Welt jeden Tag ein bisschen schärfer!

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