Werksteinhersteller/in.

Ausbildungsgehalt:
948 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Werksteinhersteller/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Werksteinhersteller/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €948 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €816
  • 2. Lehrjahr: €941
  • 3. Lehrjahr: €1088
2.

Wie lange dauert die Werksteinhersteller/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Werksteinhersteller/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe und Naturwissenschaften haben.

4.

Passt der Beruf Werksteinhersteller/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Gute Noten in den Fächern Werken/Technik/Physik/Mathe

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Naturwissenschaften

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Nur die Harten komm’ in’ Garten: In deiner Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in setzt du für die Herstellung von Beton-, Verbundwerksteinen oder künstlichen Steinen Betonmischungen mit unterschiedlichen Zuschlagstoffen an, darunter zum Teil auch Recyclingmaterialien. Du füllst die angemischten Betonmassen in Schalungen und Formen, welche du selbst herstellst, und je nach Produkt mit Bewehrungen aus Stahl, Edelstahl oder Kunststoff versiehst.

Nachdem der Zement ausgehärtet ist, schälst du die Werksteine aus und behandelst die Oberflächen mechanisch durch Fräsen, Schleifen, Polieren, thermisch durch Flammstrahlen und Lasern oder auch chemisch durch Patinieren, Ätzen oder Lasieren. Im Anschluss montierst du die fertigen Werksteinbauteile vor Ort, bringst beispielsweise Fassadenplatten an, verlegst Bodenplatten und baust ganze Treppen ein.

Für Terrazzoöden – Terrazzo ist ein seit der Antike beliebter Bodenbelag – bereitest du den Untergrund vor, pumpst den zählflüssigen Werkstoff auf die Arbeitsfläche, glättest sie und behandelst die Oberfläche nach dem aushärten. Die Sanierung und Konservierung von Werksteinbauteilen kann ebenfalls in deinen Aufgabenbereich fallen.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in dauert in der Regel drei Jahre. Du kannst mit guten schulischen Leistungen oder entsprechenden Vorkenntnisse aber verkürzen. Die Ausbildung ist staatlich anerkannt und erfolgt dual - das bedeutet, dass du sowohl im Unternehmen als auch in der Berufsschule lernst.

Konkret lernst du im ersten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in, wie du einschalige Baukörper – also zum Beispiel Wände, die nur aus wenigen Schichten bestehen – herstellst. Du informierst dich zunächst über die Funktionen und verschaffst dir einen Überblick über künstliche Mauersteine hinsichtlich der unterschiedlichen Arten, ihrer Dichte sowie ihrer Druckfestigkeit. Im Anschluss planst du die Herstellung unter Beachtung relevanter Aspekte wie beispielsweise der Luft-, Schall-, und Wärmedämmung.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr lernst du, wie du die Herstellung von Stahlbetonfertigteilen planst und durchführst. Darüber hinaus wird dir gezeigt, wie du Werkbausteine, Spannbetonteile und Fertigteilkonstruktionen herstellst und wie du diese verlegst beziehungweise montierst.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in erfährst du, wie du Treppen fachgerecht herstellst und einbaust. Bei der Herstellung achtest du stets auf die baulichen Vorgaben und legst unter Berücksichtigung von Schrittmaß, Gehsicherheit und Bequemlichkeit die genauen Maße für die Treppe fest.

Mit dem Abschlusszeugnis in der Hand darfst du dich ausgelernte/r Werksteinhersteller/in nennen. Nun hast du verschiedene Möglichkeiten: Willst du selber Azubinen und Azubis auszubilden oder dich selbstständig machen, solltest du die Prüfung zum/zur Betonstein- und Terrazzoherstellermeister/in anstreben. Bist du mit Abschluss deiner Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in im Besitz der Hochschulreife, hast du zudem die Option, ein Studium zu absolvieren. Da bietet sich zum Beispiel der Bachelorstudiengang Baustoffingenieurwissenschaft an.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Werksteinhersteller/in findest du Beschäftigung in Betrieben der Werksteinherstellung, in Betonfertigteilwerken, bei Betonbauelementherstellern sowie in Ausbaubetrieben, die Terrazzofußböden verlegen. Du arbeitest in erster Linie in Werk- und Lagerhallen, darüber hinaus aber unter Umständen auch auf Baustellen.

Da es in deiner Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in oft schmutzig werden kann, trägst du Arbeitskleidung und zum Teil auch spezielle Schutzkleidung – beispielsweise dann, wenn du mit ätzenden Substanzen zu tun hast.

Es kann sein, dass du spezielle Bauteile auch in luftigen Höhen montieren musst. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn du keine Höhenangst hast. Selbstverständlich wirst du bei Arbeiten dieser Art stets hinreichend gesichert.

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