Wasserversorgungstechnik, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
1036 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Wasserversorgungstechnik, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1036 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €959
  • 2. Lehrjahr: €1039
  • 3. Lehrjahr: €1111
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Wasserversorgungstechnik Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik?

  • In der Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik geht es um die Gewinnung, Aufbereitung und Weiterleitung von Trinkwasser. Du bedienst und überwachst Maschinen und Anlagen, die Wasser fördern, aufbereiten oder weiterleiten. Zudem reparierst und verlegst du auch Rohrleitungen.

  • Du arbeitest in Wasserwerken, Brunnenanlagen, Schaltzentralen, Werkstätten und Laboren. In engen Schächten oder auf hohen Wassertürmen brauchst du dabei Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

  • Die Ausbildung gehört zum Berufsbereich Technik und Technologiefelder.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Wasserversorgungstechnik zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Schnelle Reaktionsgeschwindigkeit

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik lernst du alles rund um die Gewinnung, Aufbereitung und Weiterleitung von Trinkwasser. Bei Arbeitgebern wie kommunalen Versorgungsbetrieben, Wasserwerken oder Wasseraufbereitungsunternehmen sorgst du für reibungslos funktionierende technische Anlagen und verlegst Rohrleitungen.

Denn in deiner Stadt muss allen Bewohnern zu jeder Zeit immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen – auch wenn in Werbepausen fast alle gleichzeitig auf die Toilettenspülung drücken.

Wusstest du, dass unser Trinkwasser aus Flüssen, Seen und dem Boden kommt? Damit es aber trinkbar wird, muss es aufbereitet werden. Du bist dafür zuständig, das Wasser in Vorlagebehälter zu pumpen, wo sich zunächst Sand und Schmutz absetzen.

Dann lässt du es weiter durch Filter- und Entkeimungsanlagen fließen und setzt Chemikalien, wie Chlor oder Ozon zu, damit Bakterien und Keime absterben. Schließlich wird das aufbereitete Wasser in Hochbehältern gespeichert und ins Leitungsnetz eingespeist.

Alle diese automatisierten Verfahren steuerst und überwachst du im Betrieb per Computer und an Steuerpulten. Aber hier ist deine Arbeit noch nicht getan!

Damit die Wasserqualität konstant hoch bleibt, misst du regelmäßig den PH-Wert und entnimmst Proben, die du im Labor mithilfe von Mikroskopen, Thermometern und chemischen Analyseverfahren auf Unreinheiten testest.

Auch die technischen Anlagen kontrollierst du täglich. Dafür krabbelst du auch mal in Brunnenschächte und kletterst auf Wassertürme. Eine Pumpe streikt? Du findest den Fehler, reparierst die Anlage oder informierst bei komplizierten Störungen fachkundige Kollegen.

Der Weg von den Wasserbehältern in die Haushalte führt durch weit verzweigte Rohrsysteme, die von Rohrnetzbetrieben überwacht werden. Hier bist du für die Wartung und Erweiterung des Netzes verantwortlich.

An der Hauptstraße gibt es einen Rohrbruch? Dann bist du sofort zur Stelle, sägst das kaputte Rohrstück aus und verlegst ein neues. Auch das Installieren von Wasseruhren, Hydranten, Pumpen und Filteranlagen gehört zu deinen Aufgaben in diesem Ausbildungsberuf.

Ob eine Ausbildung als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die Berufsausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik dauert drei Jahre und findet an deinem Ausbildungsplatz und in der Berufsschule statt, also als duale Ausbildung. Auf dem Programm stehen unter anderem Biologie und Chemie, damit du die naturwissenschaftlichen Grundlagen lernst.

Ökologische Kreisläufe, Umweltschutztechnik und die Unterscheidung von Mikroorganismen sind genauso wichtig wie der Umgang mit Chemikalien. Im Labor lernen Auszubildende zum Beispiel, wie man Wasser auf seine Inhaltsstoffe misst und analysiert.

Im Ausbildungsbetrieb lernst du den Arbeitsalltag in einem Wasserwerk oder einer industriellen Aufbereitungsanlage kennen. Dort wendest du dein neu erworbenes Wissen in allen Einsatzgebieten praktisch an und wirst in die Laborarbeit sowie Maschinen- und Steuerungsstechnik eingewiesen.

Du baust unter Anleitung erste Rohrleitungen, schließt elektrische Geräte an und steuerst schon ganze Anlagen selbständig. Gleichzeitig hast du immer die jeweiligen Sicherheits- und Hygienevorschriften im Hinterkopf.

Nach den drei Ausbildungsjahren schaffst du die schriftliche und praktische Abschlussprüfung mit links.

Hast du ein paar Jahre als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik gearbeitet, kannst du dich auch mit einer Weiterbildung zum/zur Wassermeister/in oder als Techniker/in der Fachrichtung Umweltschutztechnik mit dem Schwerpunkt Wasserver- und -entsorgung fortbilden lassen.

Ein noch breiteres Wissen eignest du dir mit einem Studium an, zum Beispiel im Fach Versorgungstechnik.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung durchläufst du alle möglichen Einsatzorte einer Fachkraft für Wasserversorgungstechnik: Wasserwerke, Brunnenanlagen, Schaltzentralen, Werkstätten und Labore.

Du überwachst am Computer die Wasseraufbereitung, kontrollierst laute Pumpen oder reparierst bei Wind und Wetter Rohrleitungen. Bei der Arbeit in engen Schächten oder auf hohen Wassertürmen brauchst du Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Damit du vor Schmutz und Witterung geschützt bist, trägst du Schutzkleidung bei deiner Tätigkeit. Generell sind verschiedene Sicherheitsvorschriften und technische Regeln zu beachten.

Zum Beispiel sind Atemschutzgeräte und Gummischürze im Umgang mit Chemikalien unerlässlich. Da du für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich bist, musst du schnell reagieren können, wenn Verunreinigungen oder Störungen auftreten. Schließlich hängt die Gesundheit der Verbraucher von deinem Job ab.

Bist du im Bereitschaftsdienst eingeteilt, kannst du auch nachts und am Wochenende arbeiten müssen, um im Notfall zur Stelle zu sein.

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