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Wasserversorgungstechnik, Fachkraft

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Ausbildung Wasserversorgungstechnik, Fachkraft
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Wasserversorgungstechnik, Fachkraft Bilder
Wasserversorgungstechnik, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: 837 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wer macht eigentlich das Wasser in unseren Hahn? Bevor das klare Nass in Waschbecken und Badewannen sprudelt, passiert es unzählige Stationen. In der Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik bekommst du beigebracht, wie du für ausreichend Nachschub, hohe Qualität und einwandfreie Rohrleitungen sorgst – damit wir nicht auf dem Trockenen sitzen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Überwiegend einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Biologie, Physik und Chemie

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Im Notfall schnell reagieren kannst

  • Gerne drinnen sowie draußen arbeitest

  • Schwindelfrei bist

  • Gerne Verantwortung übernimmst

Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik: Werde Hüter/Hüterin des Trinkwassers

Deine Aufgaben: Vom Boden in den Wasserhahn

Berufsbild Wasserversorgungstechnik, Fachkraft

In der Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik lernst du alles rund um die Gewinnung, Aufbereitung und Weiterleitung von Trinkwasser. In kommunalen Versorgungsbetrieben, Wasserwerken oder bei Wasseraufbereitungsunternehmen sorgst du für reibungslos funktionierende technische Anlagen und verlegst Rohrleitungen. Denn in deiner Stadt muss allen Bewohnern zu jeder Zeit immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen – auch wenn in Werbepausen fast alle gleichzeitig auf die Toilettenspülung drücken.

Wusstest du, dass unser Trinkwasser aus Flüssen, Seen und dem Boden kommt? Damit es aber trinkbar wird, muss es aufbereitet werden. Du bist dafür zuständig, das Wasser in Vorlagebehälter zu pumpen, wo sich zunächst Sand und Schmutz absetzen. Dann lässt du es weiter durch Filter- und Entkeimungsanlagen fließen und setzt Chemikalien, wie Chlor oder Ozon zu, damit Bakterien und Keime absterben. Schließlich wird das aufbereitete Wasser in Hochbehältern gespeichert und ins Leitungsnetz eingespeist. Alle diese automatisierten Verfahren steuerst und überwachst du per Computer und an Steuerpulten. Aber hier ist deine Arbeit noch nicht getan!

Damit die Wasserqualität konstant hoch bleibt, misst du regelmäßig den PH-Wert und entnimmst Proben, die du im Labor mithilfe von Mikroskopen, Thermometern und chemischen Analyseverfahren auf Unreinheiten testest. Auch die technischen Anlagen kontrollierst du täglich. Dafür krabbelst du auch mal in Brunnenschächte und kletterst auf Wassertürme. Eine Pumpe streikt? Du findest den Fehler, reparierst die Anlage oder informierst bei komplizierten Störungen fachkundige Kollegen.

Der Weg von den Wasserbehältern in die Haushalte führt durch weit verzweigte Rohrsysteme, die von Rohrnetzbetrieben überwacht werden. Hier bist du für die Wartung und Erweiterung des Netzes verantwortlich. An der Hauptstraße gibt es einen Rohrbruch? Dann bist du sofort zur Stelle, sägst das kaputte Rohrstück aus und verlegst ein neues. Auch das Installieren von Wasseruhren, Hydranten, Pumpen und Filteranlagen gehört zu deinen Aufgaben.

Theorie und Praxis: So läuft deine Ausbildung flüssig

Wasserversorgungstechnik, Fachkraft Gehalt

Die Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik dauert drei Jahre und findet in einem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt, also dual. Auf dem Programm stehen unter anderem Biologie und Chemie, damit du die naturwissenschaftlichen Grundlagen lernst. Ökologische Kreislaufe, Umweltschutztechnik und die Unterscheidung von Mikroorganismen sind genauso wichtig wie der Umgang mit Chemikalien. Im Labor lernst du zum Beispiel, wie man Wasser auf seine Inhaltsstoffe misst und analysiert.

Im Ausbildungsbetrieb lernst du den Arbeitsalltag in einem Wasserwerk oder einer industriellen Aufbereitungsanlage kennen. Dort wendest du dein neu erworbenes Wissen in allen Einsatzgebieten praktisch an und wirst in die Laborarbeit sowie Maschinen- und Steuerungsstechnik eingewiesen. Du baust unter Anleitung erste Rohrleitungen, schließt elektrische Geräte an und steuerst schon ganze Anlagen selbständig. Gleichzeitig hast du immer die jeweiligen Sicherheits- und Hygienevorschriften im Hinterkopf.

Die schriftliche und praktische Abschlussprüfung schaffst du mit links. Hast du ein paar Jahre als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik gearbeitet, kannst du dich auch zum/zur Wassermeister/in oder als Techniker/in der Fachrichtung Umweltschutztechnik mit dem Schwerpunkt Wasserver- und -entsorgung fortbilden lassen. Ein noch breiteres Wissen eignest du dir mit einem Studium, zum Beispiel im Fach Versorgungstechnik an.

Dein Arbeitsumfeld: Draußen und drinnen im Einsatz

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In der Ausbildung durchläufst du alle möglichen Einsatzorte einer Fachkraft für Wasserversorgungstechnik: Wasserwerke, Brunnenanlagen, Schaltzentralen, Werkstätten und Labore. Du überwachst am Computer die Wasseraufbereitung, kontrollierst laute Pumpen oder reparierst bei Wind und Wetter Rohrleitungen. Bei der Arbeit in engen Schächten oder auf hohen Wassertürmen brauchst du Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Damit du vor Schmutz und Witterung geschützt bist, trägst du Schutzkleidung. Generell sind verschiedene Sicherheitsvorschriften und technische Regeln zu beachten. Zum Beispiel sind Atemschutzgeräte und Gummischürze im Umgang mit Chemikalien unerlässlich. Da du für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich bist, musst du schnell reagieren können, wenn Verunreinigungen oder Störungen auftreten. Schließlich geht es um die Gesundheit der Verbraucher. Bist du im Bereitschaftsdienst eingeteilt, kannst du auch nachts und am Wochenende im Einsatz sein, um im Notfall eingreifen zu können.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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