Metall, Maschinenbau

Technische/r Modellbauer/in

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Ausbildung Technische/r Modellbauer/in
Berufsbild Technischer Modellbauer
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Technische/r Modellbauer/in Gehalt
  • Gehalt: 971 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du hast schon als Kind gerne Modellflugzeuge gebaut und tüftelst auch heute noch gerne an komplexen Konstruktionen? Ob Häuser, Werkstücke oder Autokarosserien – in der Ausbildung zum/zur Technischen Modellbauer/in lässt du Ideen, die zuvor nur auf dem Papier existierten, reale Formen annehmen!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Physik

  • Handwerkliches Geschick

  • Spaß an Technik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Komplexe Zusammenhänge verstehst

  • Sorgfältig und exakt arbeitest

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

  • Gerne am Rechner und mit den Händen arbeitest

Ausbildung zum/zur Technischen Modellbauer/in: Mit komplexer Denk- und Handarbeit zum Prototypen

Deine Aufgaben: Vom Papier in die Realität

Berufsbild Technischer Modellbauer

Wenn Architekten, Designer oder Konstrukteure am Computer ein neues Bauwerk, Auto oder Gerät erschaffen, kann es nicht von jetzt auf gleich gebaut werden. Es braucht zunächst ein Modell, das das zukünftige Produkt plastisch darstellt und als Vorlage für die Produktion dient. In der Ausbildung zum/zur Technischen Modellbauer/in lernst du genau das! Je nach Schwerpunkt deines Ausbildungsbetriebes kannst du dich auf eine von drei Fachrichtungen spezialisieren: Anschauung, Gießerei oder Karosserie und Produktion.

In der Fachrichtung Anschauung baust du Miniatur-Modelle von Bauwerken oder Fahrzeugen sowie maßstabsgetreue Design-Modelle von Haushaltsgeräten oder Maschinen. Anhand einer technischen Zeichnung, die du am Computer in 3D visualisierst, kannst du die Maße aller Bauteile eines Hauses millimetergenau planen. Per Hand oder mit computergesteuerten Maschinen sägst, bohrst und schleifst du die Einzelteile aus Holz, Acryl, Pappe oder Aluminium zu. Diese lackierst und bemalst du und montierst sie auf einer Platte. So entsteht Stück für Stück ein Miniatur-Haus, das du durch Details wie Bäume oder Wege ergänzt.

Im Bereich Gießerei stellst du erstmals ein neues Werkstück her, das in Maschinen oder Flugzeugen eingebaut werden soll. Damit das Bauteil später wie am Fließband aus Metall gegossen werden kann, fertigst du ein Modell, das als Gießvorlage dient, sowie die Gussform aus Holz, Kunststoff oder Metall. Soll das Werkstück innen hohl sein, baust du auch sogenannte Kerne, um die das flüssige Metall herumfließen kann.

In der Fachrichtung Karosserie und Produktion dreht sich alles um die Autos von Morgen. Die von Designern gezeichneten Entwürfe fertigst du verkleinert oder in Originalgröße an, allerdings aus Holz oder Kunststoff mithilfe von Fräs- und Drehmaschinen oder 3D-Druckern. Diese dienen dann als Prototyp für die Serienproduktion.

Theorie und Praxis: Das 1x1 des Modellbaus

Technische/r Modellbauer/in Gehalt

Die duale Ausbildung zum/zur Technischen Modellbauer/in dauert mit dreieinhalb Jahren ein halbes Jahr länger als die meisten anderen Ausbildungsberufe. Dafür lernst du hier aber nicht nur handwerkliches Know-how, sondern auch den Umgang mit komplexen Computer-Programmen. In deinem Ausbildungsbetrieb bist du unter Anleitung von Anfang an mit eingebunden. Technische Grundlagen erwirbst du im Blockunterricht, der in regelmäßigen Abständen in der Berufsschule stattfindet.

Während der Ausbildung lernst du, zwei- und dreidimensionale Entwürfe mithilfe von sogenannten CAD-Programmen zu erstellen. CAD heißt Computer Aided Design, also das Entwerfen von detaillierten Modellen am Rechner. In der Lehrwerkstatt übst du das Bearbeiten von Holz, Kunststoff und Metall mit konventionellen Fräs- und Drehmaschinen, Bandsägen oder Schleifscheiben, aber auch mit computergesteuerten Anlagen, die du programmierst. Je nach Fachrichtung machst du dich mit den jeweiligen Fertigungsverfahren vertraut. Schon bald stellst du manuell und maschinell erste Modelle, Rohlinge und Prototypen her und weißt, wie man Oberflächen und Funktionen überprüft.

Hast du das Ausbildungszeugnis nach deiner Abschlussprüfung in der Tasche und ein paar Jahre Berufserfahrung in einem Ingenieur- oder Architekturbüro, einer Gießerei oder im Kraftfahrzeug- und Maschinenbau gesammelt, kannst du die Karriereleiter weiter nach oben klettern, indem du dich als Modellbauermeister/in weiterbildest. Oder du hängst noch ein Studium im Ingenieurwesen dran.

Dein Arbeitsumfeld: Vom Computer in die Werkstatt

Technische Modellbauerin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Technischen Modellbauer/in wird Vielseitigkeit gefordert. Hast du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und kannst auch mal um die Ecke denken, wird dir das Anfertigen von Konstruktionszeichnungen per Hand und am Computer nicht schwerfallen. Umso komplexer die Herausforderung ist, desto motivierter bist du? Du kannst es kaum erwarten, deine Skizzen mit den Händen in die Tat umzusetzen? Dann bist du hier richtig!

In der Werkstatt wird es laut und der Staub von Holz und Kunststoff liegt in der Luft. Mit Schutzkleidung ausgestattet bedienst du schwere Maschinen. Beim Lackieren und Verkleben von Kleinteilen brauchst du eine ruhige Hand und einen Hang zur Perfektion. Schließlich soll am Ende alles genau ineinandergreifen. Das von dir angefertigte Einzelstück muss den Anforderungen von Architekten und Designern exakt entsprechen, denn später soll es wichtigen Leuten präsentiert werden, die dem Bau des echten Hauses oder Fahrzeugs erst noch zustimmen müssen.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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