Metall, Maschinenbau

Werkstoffprüfer/in

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Ausbildung Werkstoffprüfer/in
Berufsbild Werkstoffprüfer
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Werkstoffprüfer/in Gehalt
  • Gehalt: 964 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Schrauben, Drähte, Blechteile – du bist dafür verantwortlich, dass die Welt um uns herum nicht auseinander bricht. Als Werkstoffprüfer/in sorgst du dafür, dass die Materialien, aus denen Flugzeuge, Autoteile und andere metallische Fabrikate hergestellt werden, in Ordnung sind und den Anforderungen entsprechen. Bist du dem gewachsen? Dann könnte dies die richtige Ausbildung für dich sein!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Realschulabschluss

  • Technisches Interesse und handwerkliche Fähigkeiten

  • Gute Noten in Mathe, Chemie und Physik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne mit den Händen arbeitest

  • Einen Sinn für Genauigkeit mitbringst

  • Gerne Verantwortung übernimmst

Ausbildung zum/zur Werkstoffprüfer/in: Kleine Teile, große Verantwortung

Deine Aufgaben: Testen, prüfen, kontrollieren

Berufsbild Werkstoffprüfer

In der Ausbildung zum Werkstoffprüfer/in kommst du immer da zum Einsatz, wo mit Stoffen industrielle Güter hergestellt werden, wie zum Beispiel im Flugzeugbau oder der Werkzeugherstellung. Du sorgst dafür, dass die eingesetzten Materialien für den Bereich geeignet sind, in dem sie benutzt werden sollen.

In der Ausbildung kannst du dich zwischen vier Fachrichtungen entscheiden:

  • Wärmebehandlungstechnik
  • Systemtechnik
  • Metalltechnik
  • Kunststofftechnik

Egal für welche Richtung du dich letztendlich entscheidest, in allen testest du die Qualität der verschiedenen Stoffe. Dazu entnimmst du zunächst Proben vom Material. Damit du mit diesen Proben etwas anfangen kannst, musst du sie präparieren – schleifen, feilen und ätzen machen beispielsweise Metall bereit für die weitere Untersuchung.

Nun geht es ab ins Labor – mit chemischen und physikalischen Versuchen, versuchst du nun die Eignung des Stoffes festzustellen. Schrauben, die in der Luft die Tragflächen eines Flugzeugs zusammenhalten sollen, müssen auch extremen Kräften standhalten. Um diese Eigenschaft zu untersuchen, führst du einen Belastungstest mit der Schraube durch. Du spannst die Schraube in eine Maschine, die mit übermenschlichen Kräften auf den Werkstoff wirkt. Du überwachst den Versuch genau und notierst, bei welcher Krafteinwirkung die Schraube letztlich reißt. Diesen Wert gleichst du dann mit den Normen und Vorgaben ab, die das Material mindestens erfüllen muss, um eingesetzt werden zu dürfen.

Neben der Belastungsfähigkeit testest du auch die Dichte, Härte oder Verformbarkeit der Stähle, Gusswerkstoffe oder Nichteisenmetalle wie Aluminium. Je nach Einsatzgebiet gelten unterschiedliche Kriterien für die Werkstoffe, welche du überprüfen musst.

Wenn du einen Fehler am Material feststellst, ist es wichtig herauszufinden, wo genau der Fehler liegt und wie man ihn beheben kann. Hast du die Ursache gefunden, ordnest du Nachbehandlungsmaßnahmen an, um das Problem zu beheben und den Werkstoff wieder einsatzfähig zu machen. Nur so kann garantiert werden, dass die Produktion reibungslos weitergehen kann und das fertige Produkt voll funktionsfähig ist.

Deine Ausbildung in Theorie und Praxis

Werkstoffprüfer/in Gehalt

Die dreieinhalbjährige Ausbildung zum/zur Werkstoffprüfer/in verläuft dual. Du lernst also sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Um die Ausbildung erfolgreich zu beenden, musst du eine Abschlussprüfung absolvieren, die aus zwei Teilen besteht: Den ersten Teil absolvierst du im zweiten Ausbildungsjahr in Form einer Arbeitsprobe, den zweiten Teil schließt du ganz am Ende mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab.

Im Betrieb lernst du alle Grundlagen die zum Prüfungsprozess eines Werkstoffes dazu gehören: Du erfährst, wie ein Prüfungsverfahren genau abläuft. Von der Probenentnahme bis zur Dokumentation werden dir alle wichtigen Schritte näher gebracht.

Auch das Fachwissen, welches du zur Interpretation der Ergebnisse benötigst, wird dir vermittelt: Wie lassen sich die einzelnen Werkstoffe unterscheiden und welche Eigenschaften haben sie? Welche Prüfungsmethoden sind für das vorliegende Material am besten geeignet?

Da es bei den Versuchen nicht ganz ungefährlich zugeht, lernst du auch, dich richtig zu schützen und die Arbeitsschutzmaßnahmen einzuhalten. Des Weiteren erfährst du, wie man Gefahrenstoffe richtig kennzeichnet und lagert, sodass Unfälle mit Chemikalien und anderen Stoffen vermieden werden. So wird die Umwelt ebenfalls geschont und nachhaltig behandelt. Nicht zuletzt ist es wichtig, die empfindlichen und teuren Messgeräte ordentlich zu pflegen, sodass sie noch lange einsatzfähig bleiben.

In der Berufsschule vertiefst du die Kenntnisse aus dem Betrieb. Du lernst die theoretischen Grundlagen, die zur Werkstoffprüfung notwendig sind. Auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Mathe stehen auf dem Stundenplan.

Um nach der Ausbildung in einer Führungsposition zu arbeiten, hast du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Industriemeister/in in der Fachrichtung Metall ablegen, oder dich zum/zur Techniker/in im Bereich Werkstofftechnik weiterbilden.

Auch ein Studium ist denkbar, zum Beispiel in der Fachrichtung Werkstofftechnik oder dem Studiengang Materialwissenschaft.

Dein Arbeitsumfeld: Im Labor zu Hause

Werkstoffprüferin Bilder

Als Werkstoffprüfer/in arbeitest du hauptsächlich in Prüflaboren, wo du deine Versuche durchführst. Aber auch in Hallen oder Büros kommst du zum Einsatz. In vielen Betrieben gehört dabei Schichtarbeit zum Beruf.

Bei den Versuchen arbeitest du mit verschiedenen physikalischen und chemischen Methoden. Du kommst auch mit Chemikalien in Kontakt – dabei musst du mit chemischen Dämpfen, Staub und Lärm umgehen können. Um dich zu schützen, trägst du manchmal Schutzkleidung, wie eine Schutzbrille oder Handschuhe.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Was versteht man unter Nitrieren?

  • Ein Verfahren zum Härten von Stahl mittels Stickstoff
  • Ein Verfahren zum Härten von Stahl mittels Kohlenstoffdioxid
  • Ein Verfahren zum Härten von Stahl mittels Helium

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