Gehalt in der Ausbildung als Werkstoffprüfer/in

Was verdiene ich in der Ausbildung als Werkstoffprüfer/in?

Karriere-Level Gehalt
1. Ausbildungsjahr 887 €
2. Ausbildungsjahr 954 €
3. Ausbildungsjahr 1.024 €
4. Ausbildungsjahr 1.091 €
Einstiegsgehalt 2.737 €

In deiner Ausbildung als Werkstoffprüfer/in erhältst du während der gesamten vier Lehrjahre ein sehr gutes Gehalt. Im ersten Jahr liegt das durchschnittliche Gehalt bei 887 Euro im Monat.

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung erwartet dich bereits die erste Gehaltserhöhung. Du gehst mit etwas mehr Geld als zuvor nach Hause und kannst dich auf ein Ausbildungsgehalt in Höhe von 954 Euro im zweiten Lehrjahr einstellen. Sobald das dritte Jahr deiner Ausbildung anbricht, macht dein Ausbildungsgehalt erneut einen deutlichen Sprung nach vorn. Du steigerst dein monatliches Einkommen auf 1024 Euro. Das letzte und vierte Jahr deiner Ausbildung wird am besten vergütet. Zum Schluss deiner Ausbildung kannst du 1091 Euro verdienen.

Mit dem Ende deiner Ausbildung bist du bereit, im Job als Werkstoffprüfer/in zu arbeiten. Du kannst erneut einen deutlichen Anstieg deines Gehalts sehen und dich auf ein Einstiegsgehalt von 2737 Euro freuen.

Wie hoch ist das Gehalt im Vergleich zu anderen Ausbildungen?

Ausbildung Gehalt
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
606 €
Werkstoffprüfer/in
1.093 €
Konstruktionsmechaniker/in
1.111 €
Schiffsmechaniker/in
1.332 €
Technische/r Offiziersassistent/in Schiff
1.605 €

Deine Arbeit während der Lehrjahre wird nicht in jedem Beruf gleich gut bezahlt. In der Grafik findest du eine Übersicht über verschiedene Ausbildungsberufe und deren jeweiliges Gehalt. Als angehende/r Werkstoffprüfer/in kannst du verhältnismäßig gut verdienen. Während deiner Ausbildungsjahre erhältst du im Durchschnitt ein Gehalt in Höhe von 1093 Euro.

Bei einem Blick auf die Abbildung wirst du feststellen, dass es einige Jobs gibt, die in den Lehrjahren nicht so gut bezahlt werden. Ein Beispiel dafür ist der Ausbildungsberuf Metall- und Glockengießer/in. In dieser Ausbildung sind deine Verdienstmöglichkeiten um einiges schlechter als in der Ausbildung als Werkstoffprüfer/in. Natürlich gibt es auch einige Berufe, die in der Ausbildung etwas besser vergütet werden. Zu diesen besser bezahlten Berufen gehört beispielsweise die Ausbildung als Schiffsmechaniker/in. Der Gehaltsunterschied beträgt hier noch einmal über Zweihundert Euro.

Generell hängt die Höhe deines Ausbildungsgehalts ebenfalls davon ab, ob sich dein Ausbildungsbetrieb an eine Tarifbindung halten muss. Es kann also sein, dass ein Tarifvertrag greift und Einfluss auf dein monatliches Einkommen hat. Zudem kann in verschiedenen Branchen ein anderer Tarifvertrag gültig sein. Somit wird für deine Arbeit im Beruf Werkstoffprüfer/in in einigen Branchen ein besseres Gehalt gezahlt als in anderen.

Du willst schon in der Ausbildung mehr verdienen?
Dann könnte die Ausbildung als Konstruktionsmechaniker/in interessant für dich sein. Dort verdienst du durchschnittlich 1111 Euro im Monat. Oder du fängst als Schiffsmechaniker/in an und bekommst sogar 1332 Euro. Das höchste Gehalt gibt es mit 1605 Euro in der Ausbildung als Technische/r Offiziersassistent/in Schiff.

In welchem Bundesland verdiene ich wie viel?

Eine weitere Rolle bei der Höhe der Vergütung in der Ausbildung Werkstoffprüfer/in spielt der Standort deines Ausbildungsbetriebes. Nicht in jedem Bundesland wird das gleiche Gehalt in den Lehrjahren gezahlt.

In der Grafik kannst du sehen, wie hoch dein monatliches Einkommen in den verschiedenen Bundesländern ist. Du kannst feststellen, dass sich teilweise sehr große Gehaltsunterschiede ergeben und du in einigen Teilen Deutschlands um mehrere hundert Euro besser verdienen kannst als in anderen.

Am geringsten wird die Ausbildung als Werkstoffprüfer/in in den nördlichen und östlichen Bundesländern bezahlt. Die schlechtesten Verdienstmöglichkeiten beim Arbeiten als Werkstoffprüfer/in hast du in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Das durchschnittliche Gehalt während der Lehrjahre im Beruf Werkstoffprüfer/in fällt in anderen Bundesländern hingegen deutlich besser aus. Am besten wird deine Arbeit während der Ausbildung in Hessen und Baden-Württemberg bezahlt.

Bundesland Gehalt
Baden-Württemberg 1.115 €
Bayern 1.082 €
Berlin 973 €
Brandenburg 820 €
Bremen 995 €
Hamburg 1.093 €
Hessen 1.148 €
Mecklenburg-Vorpommern 787 €
Niedersachsen 951 €
Nordrhein-Westfalen 1.038 €
Rheinland-Pfalz 1.016 €
Saarland 984 €
Sachsen 831 €
Sachsen-Anhalt 809 €
Schleswig-Holstein 907 €
Thüringen 842 €

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Egal wo du eine Ausbildung als Werkstoffprüfer/in anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

    Brutto oder Netto? Das bleibt übrig von deinem Ausbildungsgehalt.

    Beachte auch, dass Auszubildende wie die meisten Arbeitnehmer Steuern zahlen müssen. Diese werden dir von deinem Bruttogehalt abgezogen und ergeben das Nettogehalt. Das ist das Geld, das dir schließlich auf dein Konto überwiesen wird:

    Brutto 887 €
    Netto 711 €
    Rentenversicherung 82 €
    Krankenversicherung 68 €
    Pflegeversicherung 13 €
    Arbeitslosenversicherung 10 €
    Das Nettogehalt wurde in diesem Beispiel für das Abrechnungsjahr 2020 mit der Steuerklasse 1, Alter 18 Jahre, gesetzlich pflichtversichert berechnet.

    Werkstoffprüfer/in: Wie viel verdiene ich nach der Ausbildung?

    Nachdem du die vier Ausbildungsjahre erfolgreich abgeschlossen hast, kannst du beginnen, im Job Werkstoffprüfer/in zu arbeiten. Auf dich wartet ein gutes Einstiegsgehalt von bis zu 1091 Euro. Ähnlich wie bei der Höhe deines Ausbildungsgehalts, kann dein erstes Gehalt im Beruf Werkstoffprüfer/in aufgrund verschiedener Faktoren etwas schwanken. Es kann beispielsweise erneut der Standort vom Unternehmen, dessen Größe und der geltende Tarifvertrag eine Rolle spielen.

    Mit steigender Berufserfahrung kannst du dein Gehalt zudem stetig aufbessern. Nach einigen Jahren im Job sind bereits bis zu 989 Euro pro Monat für dich drin. Außerdem hast du mehrere Perspektiven, um dich im Beruf weiterzuentwickeln und dein Gehalt noch einmal zu steigern. Du kannst beispielsweise ein Studium oder eine Weiterbildung absolvieren.

    Ob eine Ausbildung als Werkstoffprüfer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

    Werkstoffprüfer/in: Folgende Weiterbildungs- und Aufstiegschancen hast du.

    Berufsbezeichnung Art der Weiterbildung
    Industriemeister/in – Kunststoff und Kautschuk Meisterweiterbildung
    Industriemeister/in – Metall Meisterweiterbildung
    Techniker/in – Werkstofftechnik Technikerweiterbildung
    Techniker/in – Kunststoff- und Kautschuktechnik Technikerweiterbildung
    Techniker/in – Physiktechnik Technikerweiterbildung
    Technische/r Fachwirt/in Kaufmännische Weiterbildung
    Güte-, Materialprüfer/in/Qualitätsfachmann/-frau Andere Weiterbildung
    Ausbilder/in – Anerkannte Ausbildungsberufe Andere Weiterbildung
    Physikingenieurwesen (grundständig) Studienfach
    Wirtschaftsingenieurwesen (grundständig) Studienfach
    Werkstoffwissenschaft, -technik (grundständig) Studienfach
    Kunststofftechnik (grundständig) Studienfach
    Materialwissenschaft (grundständig) Studienfach
    Angewandte Naturwissenschaften (grundständig) Studienfach
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