Technische/r Produktdesigner/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Technische/r Produktdesigner/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1101 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1017
  • 2. Lehrjahr: €1061
  • 3. Lehrjahr: €1152
  • 4. Lehrjahr: €1177
2.

Wie lange dauert die Technische/r Produktdesigner/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in?

  • In deiner Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in lernst du entweder, wie man Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge entwickelt oder wie man technische Produkte und das Design von Gebrauchsgegenständen angeht.
  • In der Ausbildung bist du sowohl in der Berufsschule als auch in Büroräumen, Werkstätten, Designlabors und technischen Versuchslaboratorien tätig.
  • Die Ausbildung gehört zu den Berufsbereichen Technik und Technologiefelder.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Technik/Werken und Physik haben.

5.

Passt der Beruf Technische/r Produktdesigner/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Technik

  • Sorgfalt

  • Kreativität

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Technik/Werken
  • Physik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Damit die einzelnen Bauteile von Kaffeemaschinen, Rasenmähern oder riesigen Produktionsanlagen in der Werkhalle maßgenau hergestellt und zusammengebaut werden, braucht es exakte technische Zeichnungen.

In der Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in lernst du, diese am Computer mithilfe von sogenannten CAD-Programmen zu erstellen. CAD heißt nichts anderes als Computer Aided Design, also das Entwerfen von detaillierten 3D-Modellen am Rechner.

Abhängig von deinem Ausbildungsbetrieb, spezialisierst du dich auf eine von zwei Fachrichtungen: Im Bereich Produktgestaltung und -konstruktion erstellst du Gebrauchsgegenstände, wie Möbel oder Autos. Bei der Maschinen- und Anlagenkonstruktion entwirfst du Bauteile für Werkzeugmaschinen.

Wie das geht? Zunächst erstellst du eine Skizze entsprechend den Ideen und Designvorgaben von Ingenieuren und Konstrukteuren. Stück für Stück entwickelst du dann das Design jedes einzelnen Bauteils – diese sollen aber nicht nur gut aussehen, sondern später auch in der Realität funktionieren.

Welche Werkstoffe werden eingesetzt? Wo wird geschweißt oder geklebt? Wie sind die Maße der Seiten, Flächen, Winkel? Du weißt, welche Materialien sich am besten eignen, bestimmst die Produktionstechniken und berechnest die Daten. Ob alles wie geschmiert läuft, findest du mithilfe von Simulationen und Tests heraus.

Das Modell verwandelst du schließlich in eine maßgetreue technische Zeichnung. Darin ist jedes Bauteil detailliert und mit der richtigen Bezeichnung sowie Bemaßung dargestellt, sodass die Mitarbeiter in der Produktion einen genauen Plan haben, wie sie das Produkt anzufertigen haben.

Dazu erstellst du auch Stücklisten und Schaltpläne. Das Ergebnis besprichst du dann mit den Kollegen aus Konstruktion und Produktion.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in dauert dreieinhalb Jahre und ist dual aufgebaut. Das Handwerkszeug lernst du in einem Ausbildungsbetrieb. Das können Industrieunternehmen sein, die Fahrzeuge, Möbel oder Maschinen herstellen, oder externe Konstruktionsbüros.

In regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

In der Ausbildung fängst du klein an. Du lernst zunächst, einfache Bauteile und Baugruppen mit CAD-Programmen darzustellen und Maße zu berechnen. Dabei helfen dir Tabellenbücher. Du erfährst, welche Baustoffe und Fertigungsverfahren es gibt und kannst sie selbst in der Werkstatt ausprobieren.

Schließlich sollst du ja wissen, wie die Montage von Bauteilen in der Realität funktioniert. Deine Modelle werden mit der Zeit immer komplexer. Schon bald kannst du die Funktionsweise der Produkte am Rechner simulieren und somit deine Konstruktion überprüfen und präsentieren.

Hast du dein Ausbildungszeugnis in der Tasche, lernst du auch im Job nie aus. Du kannst dich weiterbilden, zum Beispiel in Konstruktion oder Produktgestaltung. Oder du besuchst die Technikerschule. Willst du noch höher hinaus, hast du die Möglichkeit, Maschinenbau oder Produkt- und Industriedesign zu studieren.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in braucht es schon ein wenig Sitzfleisch, um Konstruktionsteile in aller Präzision am Bildschirm auszuarbeiten. Aber wenn du auch sonst ehrgeizig bist und deine Projekte von Anfang bis Ende durchziehst, wird dir das nicht schwer fallen.

Punktest du dazu noch mit kreativen Ideen, zeichnest gern und hast ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, bist du hier genau richtig!

Dein Arbeitsplatz ist das Büro, dein wichtigstes Werkzeug der Computer. Trotzdem bist du nicht von der Außenwelt abgeschottet. Denn damit aus der ersten Idee später ein funktionierendes Produkt wird, arbeitest du mit Fachkräften aus verschiedenen Abteilungen zusammen. Teamgeist ist demnach unerlässlich!

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