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Technischer Produktdesigner/in

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Ausbildung Technischer Produktdesigner/in
Berufsbild Technischer Produktdesigner
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Technische Produktdesignerin Bilder
Technischer Produktdesigner/in Gehalt
  • Gehalt: 975 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

IKEA-Baupläne kannst du auf einen Blick entschlüsseln und Photoshop kennst du schon in- und auswendig? Dann hält die Ausbildung zum/zur Technischen Produktdesigner/in garantiert die richtige Herausforderung für dich bereit. Denn hier erschaffst du mit komplexen 3D-Programmen Möbel, Autos oder ganze Maschinen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen guten Realschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe, Physik und Informatik

  • Interesse an Technik

  • Spaß am Zeichnen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne mit Computerprogrammen tüftelst

  • Sorgfältig arbeitest.

  • Kreative Ideen mitbringst

  • Teamarbeit magst

Ausbildung zum/zur Technischen Produktdesigner/in: Virtuelle 3D-Modelle in Perfektion

Deine Aufgaben: Von der Konstruktion zur technischen Zeichnung

Berufsbild Technischer Produktdesigner

Damit die einzelnen Bauteile von Kaffeemaschinen, Rasenmähern oder riesigen Produktionsanlagen in der Werkhalle maßgenau hergestellt und zusammengebaut werden, braucht es exakte technische Zeichnungen. In der Ausbildung zum/zur Technischen Produktdesigner/in lernst du, diese am Computer mithilfe von sogenannten CAD-Programmen zu erstellen. CAD heißt nichts anderes als Computer Aided Design, also das Entwerfen von detaillierten 3D-Modellen am Rechner.

Abhängig von deinem Ausbildungsbetrieb, spezialisierst du dich auf eine von zwei Fachrichtungen: Im Bereich Produktgestaltung und -konstruktion erstellst du Gebrauchsgegenstände, wie Möbel oder Autos. Bei der Maschinen- und Anlagenkonstruktion entwirfst du Bauteile für Werkzeugmaschinen.

Wie das geht? Zunächst erstellst du eine Skizze entsprechend den Ideen und Designvorgaben von Ingenieuren und Konstrukteuren. Stück für Stück entwickelst du dann das Design jedes einzelnen Bauteils – diese sollen aber nicht nur gut aussehen, sondern später auch in der Realität funktionieren. Welche Werkstoffe werden eingesetzt? Wo wird geschweißt oder geklebt? Wie sind die Maße der Seiten, Flächen, Winkel? Du weißt, welche Materialien sich am besten eignen, bestimmst die Produktionstechniken und berechnest die Daten. Ob alles wie geschmiert läuft, findest du mithilfe von Simulationen und Tests heraus.

Das Modell verwandelst du schließlich in eine maßgetreue technische Zeichnung. Darin ist jedes Bauteil detailliert und mit der richtigen Bezeichnung sowie Bemaßung dargestellt, sodass die Mitarbeiter in der Produktion einen genauen Plan haben, wie sie das Produkt anzufertigen haben. Dazu erstellst du auch Stücklisten und Schaltpläne. Das Ergebnis besprichst du dann mit den Kollegen aus Konstruktion und Produktion.

Theorie und Praxis: So ist deine Ausbildung designt

Technischer Produktdesigner/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Technischen Produktdesigner/in dauert dreieinhalb Jahre und ist dual aufgebaut. Das Handwerkszeug lernst du in einem Ausbildungsbetrieb. Das können Industrieunternehmen sein, die Fahrzeuge, Möbel oder Maschinen herstellen, oder externe Konstruktionsbüros. In regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

In der Ausbildung fängst du klein an. Du lernst zunächst, einfache Bauteile und Baugruppen mit CAD-Programmen darzustellen und Maße zu berechnen. Dabei helfen dir Tabellenbücher. Du erfährst, welche Baustoffe und Fertigungsverfahren es gibt, und kannst sie selbst in der Werkstatt ausprobieren. Schließlich sollst du ja wissen, wie die Montage von Bauteilen in der Realität funktioniert. Deine Modelle werden mit der Zeit immer komplexer. Schon bald kannst du die Funktionsweise der Produkte am Rechner simulieren und somit deine Konstruktion überprüfen und präsentieren.

Hast du dein Ausbildungszeugnis in der Tasche, lernst du auch im Job nie aus. Du kannst dich weiterbilden, zum Beispiel in Konstruktion oder Produktgestaltung. Oder du besuchst die Technikerschule. Willst du noch höher hinaus, hast du die Möglichkeit, Maschinenbau oder Produkt- und Industriedesign zu studieren.

Dein Arbeitsumfeld: Kreatives Teamwork

Technische Produktdesignerin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Technischen Produktdesigner/in braucht es schon ein wenig Sitzfleisch, um Konstruktionsteile in aller Präzision am Bildschirm auszuarbeiten. Aber wenn du auch sonst ehrgeizig bist und deine Projekte von Anfang bis Ende durchziehst, wird dir das nicht schwer fallen. Punktest du dazu noch mit kreativen Ideen, zeichnest gern und hast ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, bist du hier genau richtig!

Dein Arbeitsplatz ist das Büro, dein wichtigstes Werkzeug der Computer. Trotzdem bist du nicht von der Außenwelt abgeschottet. Denn damit aus der ersten Idee später ein funktionierendes Produkt wird, arbeitest du mit Fachkräften aus verschiedenen Abteilungen zusammen. Teamgeist ist demnach unerlässlich!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Wofür steht die Abkürzung CAD?

  • Computer Aided Design
  • Computer Answer Division
  • Control Adjustment Development

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