Fahrzeuglackierer/in.

Ausbildungsgehalt:
825 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Fahrzeuglackierer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fahrzeuglackierer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €825 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €685
  • 2. Lehrjahr: €849
  • 3. Lehrjahr: €941
2.

Wie lange dauert die Fahrzeuglackierer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fahrzeuglackierer/in?

  • Auszubildende als Fahrzeuglackierer/in arbeiten mit Lack und widmen sich vor allem der Reparatur und Werterhaltung und sind auch für Montage und Demontage von Fahrzeugen zuständig.
  • Deine duale Ausbildung findet in der Berufsschule und in der Werkstatt in deinem Ausbildungsbetrieb statt.
  • Die Ausbildung gehört zu den Berufsbereichen Technik, Technologiefelder und KFZ.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fahrzeuglackierer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Chemie und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Fahrzeuglackierer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Gutes technisches Verständnis

  • Auge-Hand-Koordination

  • Sorgfalt und Geschicklichkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Chemie
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung als Fahrzeuglackierer/in beschichtest du Fahrzeuge und Aufbauten unterschiedlicher Art mit Lacken und verzierst sie, falls vom Kunden gewünscht, mit Beschriftungen und Motiven. Du beurteilst Karosserie- und Lackschäden und bereitest Untergründe durch spezielle Arbeitstechniken, wie Schleifen und Grundieren, für die Lackierung vor.

Hast du deine Arbeitsfläche vorbereitet, trägst du mit Spritzgeräten die einzelnen Lackschichten auf. Wird von deinem Kunden ein bestimmtes Muster gefordert, arbeitest du mit Schablonen und Folien, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ferner gehören die Versiegelung von Hohlräumen und die Konservierung von Oberflächen mit besonderen Pflegemitteln zu deinen Aufgaben.

Darüber hinaus montierst und demontierst du in deiner Ausbildung als Fahrzeuglackierer/in Bauteile, misst ihre Funktion und setzt Fahrzeugverglasungen ein. Es kann außerdem vorkommen, dass du an automatisierten Lackierstraßen arbeitest, die du bedienst, überwachst, wartest und instand setzt.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Fahrzeuglackierer/in ist eine duale Ausbildung, die auf einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegt ist.

Stellst du dich in der Berufsschule besonders geschickt an, kannst du die Ausbildung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre verkürzen. Die Erlaubnis bekommst du von deinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb sowie der Industrie- und Handelskammer.

In deinem ersten Ausbildungsjahr befasst du dich unter anderem mit der Bearbeitung metallischer sowie nichtmetallischer Untergründe. Du wirst lernen, unter Berücksichtigung des Kundenauftrags sowie der betrieblichen Gegebenheiten, Untergründe für die spätere Lackierung vorzubereiten.

Darüber hinaus lernst du an deinem Ausbildungsplatz Oberflächen und Objekte herzustellen, indem du verschiedene Materialien klebst, montierst und verarbeitest.

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung als Fahrzeuglackierer/in erfährst du, wie du sogenannte Erstbeschichtungen durchführst. Auch hier beachtest du stets die Kundenwünsche und bestimmst anhand dieser das ideale Beschichtungssystem.

Da das Einatmen bestimmter Lacke gefährlich sein kann und Sicherheit nicht zu vernachlässigen ist, wendest du Bestimmungen zur Arbeitssicherheit und Unfallverhütung an, ebenfalls eine wichtige Aufgabe in deinem Beruf.

In deinem dritten und letzten Ausbildungsjahr lernst du, wie du Design- und Effektlackierungen durchführst. Hierzu erstellst du Muster mit unterschiedlichen Beschichtungsstoffen und Applikationstechniken. Die Ergebnisse präsentierst du deinen Kunden, die daraufhin entscheiden, was ihnen am meisten zusagt.

Hast du nach drei Jahren Arbeit im Ausbildungsbetrieb endlich die Abschlussprüfung geschafft und das Ausbildungszeugnis in der Hand, bist du am Ende deiner Ausbildung zum Fahrzeuglackierer/in angelangt.

Du fragst dich jetzt vielleicht, wie es dann mit deiner Karriere weitergeht. Eine beliebte Variante neben dem Arbeiten im Beruf ist zum Beispiel die Meisterprüfung. Mit ihr darfst du selbst Auszubildende ausbilden und generell mehr Verantwortung übernehmen, was sich natürlich auch in deinem Gehalt niederschlägt.

Hast du mit dem Abschluss deiner Ausbildung auch die Hochschulreife erlangt, kannst du natürlich auch ein Studium anstreben. Ein Studiengang, der dich interessieren könnte, ist beispielsweise Verfahrenstechnik.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung zum Fahrzeuglackierer/in findest du Beschäftigung in Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung, in Unternehmen des Fahrzeugbaus, deine Arbeitgeber können aber auch Werkslackierereien des Maschinen- und Anlagenbaus sein. Du arbeitest in erster Linie in Werkstätten beziehungsweise Werkhallen, in Lackier- und Trockenkabinen und in Lagerräumen.

Da du beim Lackieren mit giftigen Dämpfen in Kontakt kommst, ist es nötig, bei diesem Ausbildungsberuf spezielle Arbeitskleidung sowie eine Schutzmaske zu tragen – Sicherheit geht vor!

Du arbeitest in einer ganz normalen 40-Stunden-Woche mit regulären Arbeitszeiten unter der Woche.

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