Verkehr, Logistik

Lagerlogistik, Fachkraft

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Ausbildung Lagerlogistik, Fachkraft
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Lagerlogistik, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: 596 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wenn der Paketbote klingelt und dir endlich die neuen Sneaker oder dein neues Smartphone überreicht, fühlt es sich immer ein bisschen wie Weihnachten an. Nur dass die Pakete nicht von fleißigen Elfen gepackt wurden, sondern von Fachkräften für Lagerlogistik! Willst du auch gern Weihnachtsmann/frau spielen? Hier erfährst du alles über die Ausbildung zum Logistik-Profi!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Hauptschul- oder Realschulabschluss

  • Dass du gut im Rechnen bist

  • Gerne planst und organisierst

  • Dass du körperliche Arbeit nicht scheust

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Körperlich fit bist

  • Logisch denken kannst

  • Auch bei Stress zuverlässig und organisiert arbeitest

  • Flexibel bist, was Arbeitszeit und -ort angeht

Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik: Die Welt mit Nachschub versorgen

Deine Aufgaben: Waren von A bis Z annehmen, lagern und versenden

Berufsbild Lagerlogistik, Fachkraft

Ob Schuhe, Süßigkeiten oder Flugzeugteile – In der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bist du dafür verantwortlich, neue Waren anzunehmen, einzulagern und zu verschicken. Dank digitaler Technik verlierst du in riesigen Lagerhallen nie den Überblick und weißt genau, in welchem Regal welches Produkt gelagert ist. Und egal wie schwer ein Flugzeug-Ersatzteil sein mag – mit Gabelstaplern oder Kränen verlädst du jedes Paket.

Aber wie sehen deine Aufgaben ganz genau aus? Kommt eine neue Ladung Schuhe vom Hersteller an, prüfst du zunächst, ob die Modelle und Menge im Container auch den Angaben auf den Begleitpapieren entsprechen. Auch Rücksendungen vom Kunden nimmst du an und kontrollierst den Zustand der Schuhe. Ist die Ware einwandfrei, bringst du die Schuhkartons mit dem Rollcontainer an die richtige Stelle im Lager und sortierst sie ein. Damit der Computer weiß, welche Schuhe wo gelagert sind, speicherst du Modell und Lagerfach in einem elektronischen Datenerfassungsgerät, das wie eine Art Smartphone funktioniert.

Geht eine Bestellung von einem Kunden oder einem Schuhgeschäft ein, bist du für die Kommissionierung zuständig. Das heißt, du suchst die Waren im Lager zusammen. Mithilfe des digitalen Assistenten findest du den Lagerort und scannst die entnommenen Kartons ein. Alles zusammen? Dann geht’s zur Verpackungsstation, wo du die Lieferung für den Versand vorbereitest: Karton auswählen, Liefer- und Versandschein ausdrucken, Ware aus dem Bestand ausbuchen. Alle Bestellungen des Tages lädst du mit dem Fahrer in den Lkw, der die Pakete direkt zum Empfänger bringt oder dem Paketdienst übergibt.

Theorie und Praxis: Dein Einstieg in die Lagerlogistik

Lagerlogistik, Fachkraft Gehalt

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik dauert insgesamt drei Jahre. Sie ist außerdem [dual](/tipps(duale-ausbildung) aufgebaut, das heißt du besuchst an ein bis zwei Tagen in der Woche oder im Block die Berufsschule und lernst das praktische Know-how im Ausbildungsbetrieb. Das können Industrie-, Handels- und Speditionsunternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen sein.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernst du die Basics: Wie werden Güter richtig transportiert und gelagert? Wie funktioniert die Kommissionierung mit Datenerfassungsgeräten? Was ist bei Verpackung und Versand zu beachten? Im Ausbildungsbetrieb wirst du mit den Besonderheiten der jeweiligen Waren vertraut gemacht. Werden zum Beispiel verderbliche Lebensmittel gelagert, musst du gewisse Vorschriften beachten.

Im dritten Lehrjahr vertiefst du dein Wissen und übernimmst mehr Verantwortung, zum Beispiel lernst du auch, neue Waren zu bestellen oder welche Zollbestimmungen beim Versand ins Ausland zu beachten sind. Die Abschlussprüfung besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil, in denen du die Industrie- und Handelskammer von deinem Können überzeugen musst.

Aber was kommt danach? Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du deine Aufstiegschancen erhöhen, indem du die Meisterprüfung ablegst oder studierst, zum Beispiel Logistik oder Supply-Chain-Management.

Dein Arbeitsumfeld: Immer in Bewegung

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In der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ist natürlich dein wichtigster Einsatzort die Lagerhalle. Je nach Ausbildungsbetrieb hast du hier mit Waren in Kisten, Containern oder Fässern zu tun. Du arbeitest mit Waagen oder Verpackungsmaschinen. Handelt es sich bei der Ware um verderbliche Lebensmittel, sorgst du für die richtige Lagerung und bist oft in Kühlräumen unterwegs. Es kann auch sein, dass dein Ausbildungsbetrieb mit gefährlichen Gütern wie Heizöl oder Gasflaschen handelt – aber keine Sorge, in der Ausbildung lernst du alles über den sicheren Umgang damit. Denn du trägst in deiner Ausbildung eine große Verantwortung für Mensch und Umwelt.

Zwar übernehmen Regalbediengeräte oder Förderbänder die schwerste Arbeit, aber auch Handarbeit ist gefragt, zum Beispiel wenn du Kisten aus der Ladezone ins Lager transportierst. Dabei trägst du natürlich Schutzkleidung, wie Sicherheitsschuhe oder Handschuhe. Und nicht nur deine Armkraft wird gefordert, sondern auch dein Kopf! Am Computer ermittelst du Verpackungskosten oder planst Auslieferungstouren. Kein Tag ist wie der andere und du wechselst ständig zwischen Arbeitsorten und Aufgaben.

Und wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus? Damit die Kunden ihre Bestellungen möglichst schnell erhalten, wird im Lager rund um die Uhr Ware angenommen und verschickt. Die Mitarbeiter arbeiten in Wechselschichten, das heißt, du kannst du auch nachts oder am Wochenende im Lager eingesetzt werden.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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