Duales Studium Hebammenkunde.

Gehalt:
1085 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
variabel
Im Bereich Gesundheit:
Ausbildung Duales Studium Hebammenkunde
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • (Fach-) Abitur

    • Empathie

    • Kommunikationsfähigkeit

    Das brauchst du für die Uni:

    • Verantwortungsbewusstsein

    • Hohe Belastbarkeit

    • Mehrwöchiges Praktikum vor Studienbeginn

  2. Dein duales Studium Hebammenkunde: Schwangerschaft, Geburtshilfe, Wochenbett.

    Berufsbild Duales Studium Hebammenkunde

    Im dualen Studium Hebammenkunde machst du deinen Bachelor of Science in Midwifery. Du kannst dir vielleicht schon denken, was dich erwartet: Du lernst, wie du Schwangere, junge Mütter und deren Familien auf den Nachwuchs vorbereitest, begleitest und unterstützt.

    Da es dabei vor allem um Kommunikation geht, belegst du im Studium Module, die dir helfen, werdende Mütter kompetent zu beraten. Um dich auf den beruflichen Alltag in der Klinik oder auch in der Ambulanz vorzubereiten, stehen auch Gesundheitsökonomie, Recht und Qualitätsmanagement auf dem Stundenplan. Typische Kurse in deinem dualen Studium Hebammenkunde sind daher zum Beispiel:

    • Gesundheitssystem und Berufsrecht: Wie finanziert sich eigentlich das Gesundheitssystem und wie ist es organisiert? Und wie steht es eigentlich um das Hebammengesetz und die Mutterschaftsrichtlinien? Berufs-, Arbeits-, Haftungs- und Patientenrecht? All das kennst du bald wie im Schlaf.

    • Hebammenarbeit in der Familie: Hier beschäftigst du dich ausführlich mit der Familienarbeit. Du lernst, wie die Bindung zwischen Kind und Eltern aufgebaut ist, wie man Kindeswohlgefährdung schnell erkennt und was eigentlich ein/e Familienentbindungspfleger/hebamme macht.

    • Erwachsenenpädagogik: Da du dich viel mit den Schwangeren und ihren Familien beschäftigen wirst, ist es wichtig, Kenntnisse in der Erwachsenenpädagogik zu haben. Du lernst, wie du Erwachsene berätst, anleitest und sie am besten unterstützt.

    Du willst nach dem dualen Studium und mit ein paar Jahren Berufserfahrung in der Tasche noch weiter die medizinische Versorgung von Mutter und Kind erforschen? Dann kannst du mit einem Masterstudium in Hebammenwissenschaft dein Wissen ausbauen. Danach kannst du andere Hebammen lehren, in die Forschung gehen oder einen Kreißsaal leiten.

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  4. Vor der Geburt ist nach der Geburt: Die praktische Ausbildung neben dem Studium.

    Duales Studium Hebammenkunde Gehalt

    Das duale Studium Hebammenkunde kannst du ausbildungsintegriert oder berufsbegleitend studieren. Du kombinierst also Theorie mit Praxis: Während du an der Hochschule die theoretischen Inhalte büffelst, werden dir in Kliniken, Kranken- oder Geburtshäusern die praktischen Fähigkeiten beigebracht.

    Voraussetzung für das ausbildungsintegrierte Studium ist ein mehrwöchiges Praktikum mit entsprechendem Schwerpunkt. Danach absolvierst du dann neben dem Bachelor-Studium noch die staatlich anerkannte Ausbildung zum/zur Entbindungspfleger/Hebamme. Auf diese Weise hast du am Ende deiner achtsemestrigen Studienzeit gleich zwei Abschlüsse. Außerdem darfst du dich über das ausbildungsübliche Gehalt freuen.

    Ob sich Uni- und Praxisphasen semesterweise oder in Blockwochen abwechseln, hängt von der Hochschule sowie dem Bundesland ab. Dank der Leonardo da Vinci-Stiftung oder Auslands-BAföG ist es außerdem möglich, einige Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

    Wenn du die Ausbildung zum/zur Entbindungspfleger/Hebamme bereits abgeschlossen hast, dann kannst du das duale Studium Hebammenkunde auch berufsbegleitend studieren. Du absolvierst dann nur noch den Hochschulteil.

  5. So schaukelst du das Kind: Deine Perspektiven als Hebamme.

    Duales Studium Hebammenkunde Bilder

    Jede Frau wünscht sich, während und nach der Schwangerschaft individuell betreut zu werden. Doch vor allem auf dem Land gibt es zu wenige oder gar keine Hebammen und Entbindungspfleger. Diese Berufsgruppe wird also dringend gesucht, denn Kinder werden schließlich immer geboren.

    Hast du deine praktische Ausbildung in einem Krankenhaus oder Klinikum absolviert, stehen deine Übernahmechancen gut. Mit der Zusatzqualifikation zur „Familienhebamme/entbindungspfleger“ kannst du dir aber auch eine Anstellung beim Gesundheitsamt suchen. Dort unterstützt du Familien noch bis zu einem Jahr nach der Geburt.

    Du kannst aber auch (teilweise) freiberuflich als Entbindungspfleger/Hebamme unterwegs sein. Zwar kannst du deine Zeit dann selbst einteilen, da du jedoch viele Geburten allein betreust, musst du sehr oft auf Abruf arbeiten. Entspannter ist es da in einem Netzwerk, wie einem Geburtshaus oder einer Hebammenpraxis. Hier kannst du auch mal Urlaub machen, da andere Entbindungspfleger und Hebammen dich im Notfall vertreten können.

  6. Durchschnittsgehalt pro Studienjahr: Duales Studium Hebammenkunde.

    Ø 1. Jahr
    1.011€
    Ø 2. Jahr
    1.072€
    Ø 3. Jahr
    1.173€

Hast du das Zeug zum dualen Studium Hebammenkunde?
Mach den Test!

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