Produktion, Fertigung

Bogenmacher/in

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Bogenmacher/in Gehalt
  • Gehalt: 466 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Die Ausbildung zum/zur Bogenmacher/in besticht durch seine Einzigartigkeit und der Möglichkeit, einem traditionsreichen Handwerk nachzugehen. Ist Musik deine große Leidenschaft und bist du zudem handwerklich geschickt, solltest du einen Blick riskieren!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Gute Noten in den Fächern Mathe/Physik/Werken/Technik

  • Handwerkliches Geschick

  • Ein gutes Gehör

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig arbeitest

  • Sinn für Ästhetik mitbringst

  • Kunden- und serviceorientiert bist

Ausbildung zum/zur Bogenmacher/in: Den Bogen raushaben

Bögen bauen & verzieren – deine Aufgaben

Berufsbild Bogenmacher

In deiner Ausbildung zum/zur Bogenmacher/in fertigst du hochwertige Bögen für Streichinstrumente wie Violinen, Violen, Celli oder Bässe. Die Vorgaben, nach denen du die Bögen fertigst, liest du dazu aus technischen Zeichnungen ab. Bevor du mit dem Bau beginnst, wählst du geeignete Hölzer und Werkstoffe aus und bearbeitest sie.

Mit Hilfe von speziellen Werkzeugen und Maschinen fertigst du in deiner Ausbildung zum/zur Bogenmacher/in händisch die einzelnen Bestandteile des Bogens – die sogenannten Bogenstangen, Bogenfrösche und Bogenbeinchen. Durch Verleimen, Schrauben oder Löten verbindest du die Einzelteile und bearbeitest daraufhin die Bogenoberfläche durch Beizen, Glätten, Lackieren oder Polieren. Falls erwünscht, bringst du darüber hinaus kleinere Verzierungen an. Zu guter Letzt bespannst du die Bögen mit Rosshaar, bringst Daumenleder an und überprüfst das fertige Produkt auf seinen Klang. Ferner berätst du Neukunden bei ihrer Wahl und reparierst beschädigte Bögen.

Theorie & Praxis – der Aufbau deiner Ausbildung

Bogenmacher/in Gehalt

Die duale Ausbildung zum/zur Bogenmacher/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, dessen Dauer auf drei Jahre ausgelegt ist. Konntest du in der Schule mit besonders guten Noten glänzen und ist dein Ausbildungsbetrieb damit einverstanden, kannst du deine Ausbildung auf zweieinhalb oder zwei Jahre verkürzen.

In deiner Ausbildung zum/zur Bogenmacher/in befasst du dich sowohl mit theoretischen als auch praktischen Inhalten. Du lernst unter anderem die wichtigsten Hand- und Messwerkzeuge, den technischen Aufbau von Streich- und Zupfinstrumenten sowie spezifische Einzelheiten zum Bau des Korpus eines Instruments kennen. Dieser nimmt in deinem Handwerk eine besonders tragende Rolle ein, da er maßgeblich für den späteren Klang verantwortlich ist und durch verschiedene Elemente, wie die Wahl des Holzes, die Größe oder Verzierungen – beispielsweise Schalllöcher – beeinflusst wird.

Darüber hinaus befasst du dich mit vielen theoretischen Inhalten, die zum Teil nicht direkt in dein Handwerk einfließen, aber dennoch einen hohen Stellenwert in deiner zukünftigen Profession haben. Du behandelst verschiedene künstlerisch-musische Epochen – wie beispielsweise die Klassik, Romantik oder die Musik des 20. Jahrhunderts – und wirst zudem in Kunstgeschichte unterrichtet, wo du vom Klassizismus bis zur Gegenwart viele interessante kulturelle Strömungen kennenlernst.

Nach drei Jahren hast du endlich das Ausbildungszeugnis in der Tasche und fragst dich vielleicht, wie es weitergeht. Keine Bange, es gibt einige Optionen. Eine sehr beliebte Möglichkeit, die du nach ein paar Jahren Erfahrung im Beruf angehen kannst, ist die Meisterprüfung. Mit ihr erklimmst du die Karriereleiter deutlich schneller und du hast zudem die Befugnis, selbst Azubinen und Azubis auszubilden. Falls du Lust und Motivation mitbringst, um ein Studium anzufangen, würde sich zum Beispiel der Bachelorstudiengang Musikinstrumentenbau anbieten.

Zwischen Werkstatt & Verkaufsgespräch – dein Arbeitsumfeld

Bogenmacherin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Bogenmacher/in findest du Beschäftigung in Betrieben des Bogenmacher-Handwerks und bei Geigenbauern. Du arbeitest in erster Linie in Werkstätten und darüber hinaus auch in Verkaufsräumen, wo du potenziellen Kunden tatkräftig mit deiner Expertise zur Seite stehst.

Da es sich beim Beruf des Bogenmachers beziehungsweise der Bogenmacherin um ein Handwerk handelt und du mit Werkzeugen und unterschiedlichen Arbeitsmaterialien hantierst, trägst du bei der Arbeit robuste Kleidung wie beispielsweise eine Handwerkerschürze.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Bist du der/die geborene Bogenmacher/in?

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Wie wird bei Streichinstrumenten das Griffende des Bogens genannt?

  • Bogenfrosch
  • Bogenbeinchen
  • Bogenkopf

Doch nicht das Richtige?

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