Metall, Maschinenbau

Duales Studium Verfahrenstechnik

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Duales Studium Verfahrenstechnik Gehalt
  • Gehalt: 864 Euro
  • Abschluss: Bachelor of Engineering
  • Arbeitsmarkt: sehr gut

Darum bist du hier richtig:

Keinen Schimmer was die Verfahrenstechnik macht? Dann schau mal in deinen Badezimmerschrank. Auf dem Esstisch oder in deinem Pullover – sie versteckt sich überall. Mit dem richtigen Technik-Verständnis und der nötigen Spürnase kannst du im dualen Studium Verfahrenstechnik alltägliche Produkte mit chemischen, biologischen und physikalischen Verfahren herstellen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • (Fach-)Abitur

  • Lust auf ein technisches Umfeld

  • Computerkenntnisse

Das brauchst du für die Uni:

  • Sehr gute Noten in Naturwissenschaften

  • Durchsetzungskraft

  • Organisationstalent

Duales Studium Verfahrenstechnik: Vom Rohstoff zum Produkt

Dein duales Studium Verfahrenstechnik: Da steckt viel drin

Berufsbild Duales Studium Verfahrenstechnik

Im dualen Studium Verfahrenstechnik kombinierst, formst und verarbeitest du den Grundstoff. Natürlich nicht den Grundstoff der Vorlesungsfolien, sondern Rohmaterialien und Werkstoffe. Diese werden dann zu fertigen Produkten hergestellt. Dafür brauchst du vor allem die Hilfe und das Wissen alter Schulfreunde. Ob Physik, Biologie oder Chemie: Die Naturwissenschaften begleiten dich von Anfang an. Danach führt der Weg ins Hochschullabor. Hier lernst du moderne Methoden der Verfahrenstechnik kennen und kannst an eigenen Projekten tüfteln. Du merkst: Das duale Studium bietet weit mehr als stumpfe Theorie. Da die aber Voraussetzung für die praktische Anwendung sind, kommen unter anderem diese Fächer auf dich zu:

  • Technische Thermodynamik: Physikalische Größen bilden den Grundpfeiler der Thermodynamik. System, Zustandsgröße, thermisches Gleichgewicht und Temperatur: Viele Vokabeln, die dir beispielsweise das Prinzip der Massen- und Energieerhaltung offenbaren. Dabei beobachtest du die Zustandsänderungen idealer Gase, vom Volumen bis zur Temperatur.

  • Elektrotechnik: Dieses Modul gibt dir einige Gesetze mit auf den Weg. Ob Gleichstromkreis, Wechselstromkreis oder Dreiphasen-Sinusstromkreis: Du lernst die Grundsätze, Regeln und Besonderheiten eines jeden. Außerdem katapultiert dich die Elektrotechnik in die Welt der magnetischen und elektrischen Felder.

  • Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung: Eine kostensparende und gewinnbringende Produktion gehört fest zum modernen Ingenieurwesen dazu. Deshalb arbeitest du im Rahmen dieses Moduls mit Investitionsrechnungen, behandelst die Kostenartenrechnung und triffst Einzel- und Wahlentscheidungen.

  • Grundlagen der Abfallaufbereitung: Wo der Gewinn eine Rolle spielt, sollte auch die Umwelt profitieren. Die gilt es zu schützen, immerhin hinterlassen Herstellung und Produktion oft einen Berg aus Gift- und Abfallstoffen. Deshalb lernst du nasschemische Behandlungen und Entwässerungsmöglichkeiten von Abfallstoffen kennen.

Da an der technischen Herstellung von Produkten unterschiedliche Fachleute beteiligt sind, zählt vor allem eins: deine Sozialkompetenz. Das sieht dein duales Studium genauso. So trainierst du deine Teamfähigkeit in Gruppenarbeiten, Projekten oder gemeinsamen Forschungsleistungen.

Auch für den internationalen Arbeitsmarkt bildet dich dein duales Studium Verfahrenstechnik aus. Denn Fakt ist: In den technischen Naturwissenschaften lernst du ein einheitliches, internationales Maßsystem, das dir globale Türen öffnet und den Weg ins Ausland freihält.

Nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern bekommst du dann einen Bachelor of Engineering. Dieser ermöglicht dir sowohl den qualifizierten Berufseinstieg als auch einen weiterführenden (dualen) Master. Letzterer bietet sich für Fächer wie Prozessverfahrenstechnik oder Bioverfahrenstechnik an – und dauert mindestens zwei Jahre.

Praxis im dualen Studium Verfahrenstechnik: Der zweite Bauteil deines Studiums

Duales Studium Verfahrenstechnik Gehalt

Theoretisch Werkstoffe und Rohmaterialien verarbeiten? Moderne Automatisierungssysteme nur auf dem Papier zum Laufen bringen? Klingt etwas gegenstandslos. Deshalb wirft dich dein duales Studium Verfahrenstechnik direkt in die Industrie. Dadurch sammelst du wertvolle Praxiserfahrungen und kannst sogar parallel zum Studium eine Berufsausbildung absolvieren.

Diese ausbildungsintegrierende Studienvariante stellt dir damit gleich zwei Zeugnisse aus. Sowohl den Bachelor als auch ein Ausbildungszeugnis. Dabei ist die Anzahl an kombinierbaren Ausbildungen hoch. Hier ein Überblick:

  • Verfahrensmechaniker/in: Diese Ausbildung ist eine top Ergänzung zum Studium. Du stellst Bauteile für unterschiedliche Branchen her, bereitest die Produktion vor und überwachst den gesamten Ablauf.

  • Konstruktionsmechaniker/in: Hier geht es um Metallbaukonstruktionen. Dabei montierst du Einzelteile, greifst dir das Schweißgerät und wartest Anlagen.

  • Industriemechaniker/in: Ob einrichten, reparieren oder prüfen: Deine Arbeitsgeräte sind Maschinen und Produktionsanlagen. Außerdem bist du Ansprechpartner bei Fragen rund um die Bedienung und Handhabung.

  • Mechatroniker/in: Auch hier nimmst du Anlagen in Betrieb und programmierst die zugehörige Software. Aus Einzelteilen bastelst du mechatronische Systeme und reparierst sie bei Bedarf.

Spezialisierst du dich in deinem dualen Studium eher auf die chemischen Verfahrenstechnik, kannst du auch eine Ausbildung zum/zur Chemielaborant/in absolvieren.

In jedem Fall bekommst du ein monatliches Ausbildungsgehalt, stehst also finanziell gut da. Auch eventuell anfallende Studiengebühren trägt in der Regel dein Arbeitgeber.

Alternative bietet die praxisintegrierende Studienvariante. Im Rahmen angesetzter Langzeitpraktika schnupperst du Betriebsluft und lernst das Arbeitsleben kennen. Dabei entlohnt dich nicht nur ein variables Gehalt: Nach erfolgreicher Praxiszeit hast du auch gute Übernahmechancen.

Deine berufliche Zukunft: Die Qual der Wahl

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Nach dem dualen Studium Verfahrenstechnik stehst du vor einer gewaltigen Auswahl an Einsatzorten. Ob Energie-, Chemie-, Nahrungsmittel-, oder Pharmaindustrie: Mit deinem Wissen aus Studium und Beruf optimierst du Verfahrenstechniken aus unterschiedlichsten Branchen. Auch im Maschinenbau und in der Textilindustrie findest du spannende Einsatzmöglichkeiten und kannst die Produktionstechnik voranbringen.

Eher neugierig und entdeckungslustig? Dann starte deine Karriere in der Forschung und mach dich auf die Suche nach innovativen Verfahrenstechniken.

Apropos Karriere: Grundsätzlich bist du nach deinem dualen Studium eine top Nachwuchskraft, die Führungspositionen anvisieren kann. Den nötigen Durchsetzungswillen hast du mit der Doppelbelastung ja schon unter Beweis stellen können.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Duales Studium finden

Die Schule hast du geschafft und nun möchtest du dein duales Studium beginnen. Dafür heißt es aber zunächst: dualen Studienplatz finden! Dabei suchst du nach einem passenden Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Dein Ausbildungsbetrieb arbeitet oftmals mit einer Hochschule zusammen und wird dich entsprechend vermitteln.

Zur Dualen Studienplatz-Suche

Duales Studium starten

Glückwunsch: Du hast es geschafft. Nun liegen spannende Jahre vor dir, in denen du fleißig studierst und dein theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden darfst. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Start deines dualen Studiums.

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Wer dual studieren möchte, muss nicht nur mit besonders guten Noten glänzen, sondern sein Engagement und seinen Ehrgeiz auch in der Bewerbung zeigen. Damit es mit dem dualen Studienplatz auch sicher hinhaut, hilft dir AZUBI.DE.

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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Mit welchem Verfahren kann man die Stoffzusammensetzung ändern?

  • Zerkleinern
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  • Polymerisation

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