Immobilienassistent/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Dienstleistung, Service:
Ausbildung Immobilienassistent/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Immobilienassistent/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1060 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €950
  • 2. Lehrjahr: €1050
  • 3. Lehrjahr: €1180
2.

Wie lange dauert die Immobilienassistent/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Immobilienassistent/in?

  • In einer Ausbildung als Immobilienassistent/in unterstützt du Fachkräfte der Immobilienwirtschaft bei der Verwaltung, der Vermittlung, dem Erwerb oder Verkauf von Grundstücken, Wohnhäusern, Miet- und Eigentumswohnungen sowie Geschäftsräumen
  • Du arbeitest in der Wohnungs- und Immobilienbranche, z. B. in Immobilienmakler- und -verwaltungsbüros oder auch bei Wohnungsbau-, Immobilien- und Sanierungsgesellschaften.
  • Die Ausbildung als Immobilienassistent/in ist im Berufsfeld Dienstleistungen und Service mit Spezialisierung auf Immobilien angesiedelt.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Immobilienassistent/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Deutsch, Wirtschaft und Fremdsprachen haben.

5.

Passt der Beruf Immobilienassistent/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Einen Ausbildungsvertrag zum/zur Immobilienkaufmann/frau
  • Freude an Kundenkommunikation
  • Verhandlungsgeschick und Problemlösekompetenz

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Wirtschaft
  • Fremdsprachen

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Da es eine Menge Gebäude gibt, die teilweise Privatpersonen, teilweise öffentlichen Institutionen oder dem Staat gehören, braucht es Menschen, die sich um diese Gebäude kümmern. Genau diese Aufgabe übernimmst du in deiner Ausbildung als Immobilienassistent/in.

Diese gehört zu den sogenannten Abiturientenausbildungen, da man für die Zulassung eine Hochschulreife oder eine Fachhochschulreife benötigt. Zusätzlich ist die Ausbildung als Immobilienassistent/in eine doppelt qualifizierende Erstausbildung, da du sie als Weiterführung neben deiner Ausbildung als Immobilienkaufmann/frau machst. Das bedeutet zwar auch mehr Arbeitsaufwand, dafür hast du nach Beendigung deiner Ausbildung zwei statt nur einen Abschluss in der Tasche.

Die Schwerpunkte deiner Ausbildung liegen darin, Immobilien zu kaufen, verkaufen und verwalten. Dazu gehört vor allem, dass du viel mit Kunden arbeitest. Da deine Immobilien-Agentur verschiedene Gebäude anbietet, berätst du die Kunden ausführlich unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche, welche Wohnung zu ihnen passen könnte. Anschließend triffst du dich mit ihnen vor Ort, um die Wohnung zu besichtigen. Gefällt die Wohnung, ist es deine Aufgabe, den Kauf- oder Mietvertrag aufzusetzen und alles in die Wege zu leiten, damit die Wohnung an ihre neuen Besitzer übergeben wird.

Du bist außerdem dafür verantwortlich, dass die Mieter sich an den Mietvertrag halten und pünktlich ihre Miete bezahlen, gleichzeitig solltest du aber auch sofort reagieren, wenn es Probleme mit der Wohnung gibt. In deiner Ausbildung als Immobilienassistent/in musst du deswegen manchmal auch ein dickes Fell beweisen und ruhig bleiben können. Wenn die Heizung in der Wohnung nicht funktioniert oder Wasser von der Decke tropft, sind die Mieter verständlicherweise sehr ärgerlich und lassen ihre Wut an dir aus. Du bewahrst aber einen kühlen Kopf, versprichst deinen Mietern, dich sofort um das Problem zu kümmern, und rufst im nächsten Moment schon bei einer Hausmeisterfirma an.

Andere Immobilien müssen hingegen nur verwaltet werden. Dafür bist du mit verschiedenen Hausmeisterdiensten in Kontakt, holst Angebote ein und beauftragst Firmen, damit ein Dach neu gedeckt, eine Fenster ausgetauscht und ein Gartenzaun repariert werden. Oftmals müssen auch Angelegenheiten mit dem Grundbuchamt geklärt werden, und bevor deine Firma eine neue Immobilie erwirbt, muss diese bewertet und ihre mögliche Kosten und Leistungen durchkalkuliert werden.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Immobilienassistent/in ist eine anerkannte doppelt qualifizierende Erstausbildung, weil du einen Abschluss in zwei verschiedenen Ausbildungen erhältst. Das heißt, du absolvierst einerseits die Ausbildung als Immobilienkaufmann/frau und bildest dich gleichzeitig zum Immobilienassistenten weiter.

Die Ausbildung selbst als Immobilienassistent/in dauert zwei Jahre und findet dual statt. In der Berufsschule setzt du dich mit den theoretischen Kenntnissen des Immobilienmarktes auseinander. Praktische Erfahrung bekommst du dann in deinem Ausbildungsbetrieb, in welchen du deine Kollegen regelmäßig oder in Blöcken eingeteilt bei der täglichen Arbeit unterstützt. Zusätzlich besuchst du in bestimmten Abständen eine weitere Bildungseinrichtung, welche dich auf die Prüfung Immobilienassistent/in vorbereitet.

Möchtest du nach deiner Ausbildung oder ein paar Jahren Berufserfahrung deine Karrieremöglichkeiten ausbauen, kannst du dich zum/zur Betriebswirt/in für Immobilien weiter qualifizieren. Da du die allgemeine Hochschulreife besitzt, kannst du auch ein betriebswirtschaftliches Studium mit dem Schwerpunkt Immobilien oder Bau- und Immobilienmanagement aufnehmen. Auch kannst du dich als Immobilienmakler/in auf dem Markt selbstständig machen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Immobilienassistent/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Nach deiner Ausbildung als Immobilienassistent/in wirst du vor allem in einem Büro arbeiten. In Aktenschränken sind alle Unterlagen fein sortiert aufgereiht und über deinen Laptop regelst du per E-Mail-Verkehr mit Kunden wichtige Angelegenheiten. Auch ist dein Smartphone ist dein treuer Begleiter, mit dem du Kundentermine koordinierst und mit beauftragten Firmen in Kontakt stehst. Neben dem klassischen Maklerbüro kann dein Schreibtisch auch bei Kreditinstituten oder in Versicherungen mit eigener Immobilienabteilung stehen. Immer wieder heißt es aber, den bequemen Bürostuhl verlassen und mit den Dienstwagen auf Außentermine fahren.

Egal, ob du dich mit Kunden triffst oder eine Immobilie begutachtest, dein Auftreten sollte stets gepflegt sein. Begutachtest du entstehende Immobilien auf Baustellen, musst du zur Sicherheit einen Helm tragen und du solltest auf flache Schuhe achten, damit du nicht durch die Gegend stolperst.

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