Industrietechnologe/technologin.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Technik, Technologiefelder:
Ausbildung Industrietechnologe/technologin
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Industrietechnologe/technologin?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €0 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €0
  • 2. Lehrjahr: €0
2.

Wie lange dauert die Industrietechnologe/technologin Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Industrietechnologe/technologin?

  • In einer Ausbildung als Industrietechnologe/technologin lernst du, technische Konzepte zu entwerfen, Anlagen und Systeme zu entwickeln und projektieren und diese auch in Betrieb zu nehmen.
  • In deiner Ausbildung kannst du in Unternehmen der Fertigung und Prozesstechnik, im Maschinen- oder Fahrzeugbaus, aber auch in der Elektroindustrie oder bei Softwareanbietern arbeiten.
  • Die Ausbildung als Industrietechnologe/technologin gehört zu den Bereichen Technik und Technologiefelder.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Industrietechnologe/technologin mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Informatik, Physik, Mathe, Technik/Werken und Englisch haben.

5.

Passt der Beruf Industrietechnologe/technologin zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis
  • Analytische Fähigkeiten
  • Freude an Kundenkommunikation

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Informatik
  • Physik
  • Mathe
  • Technik/Werken
  • Englisch

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Die Industrie setzt heute flächendeckend auf Automatisierungstechnik. Diese kommt in ganz unterschiedlichen Bereichen vor – die Automobilindustrie arbeitet mit automatischen Fertigungsstraßen, die Stahlindustrie steuert ihre Anlagen teils elektronisch und auch Kraftwerke wären ohne vernetzte Steuerungssysteme nicht denkbar.

Möchte ein Kunde zum Beispiel ein neues Produkt auf den Markt bringen, muss er eine ganz neue Fertigungsanlage aufbauen. In der Ausbildung als Industrietechnologe/technologin hilfst du dem Unternehmen dabei, die einzelnen Produktionsstationen zu einer sinnvollen Gesamtanlage zu vernetzen. Du berätst die Kunden, welche Software sie am besten für seine Produktion einsetzt und welche Maschinen in sein Fertigungskonzept passen.

In Teamarbeit mit Ingenieuren/innen und Informatikern/innen erstellst du für deinen Auftraggeber ein Konzept, in dem alle technischen Details der neuen Industrieanlage berücksichtigt werden. In einem Automobilunternehmen werden zum Beispiel alle Produktionsschritte durch eine spezielle elektronische Steuerungseinrichtung automatisch betrieben. Mithilfe leistungsfähiger Übertragungsmedien verbindest du alle Komponenten sinnvoll mit der Steuerungseinrichtung.

Es gibt zwei zentrale Aufgabenbereiche, die du als Industrietechnologe/technologin abdeckst: In Unternehmen der Fertigung werden vor allem die verschiedenen Abläufe wie Gießen, Kleben, Pressen oder Schleifen automatisiert. In manchen Unternehmen liegt der Fokus mehr auf der Prozesstechnik, also auf Mess- und Regulierungstechnik oder der Stromversorgung.

Haben du und dein Team die neue Anlage deines Auftraggebers bis ins Detail geplant und umgesetzt, führst du die Anlagendokumentation aus: Du zeichnest alle Anlagenkomponenten auf und verzeichnest ihre Eigen- und Besonderheiten während des täglichen Betriebs.

Anschließend geht es ab zu deinem Kunden – vor Ort nehmt ihr die neue Anlage in Betrieb. Mit großem Sachverstand weist du den zukünftigen Anwender in die Abläufe und Bedienweise der neuen Industrieanlage ein. Sollte es einmal Probleme mit einer Einrichtung geben, übernimmst du den Kundendienst und wartest die Anlage. Auch die regelmäßige Instandhaltung ist Teil des Services.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Industrietechnologe/technologin dauert zwei Jahre und wird an speziellen Berufsfachschulen absolviert. Am Ende deiner Ausbildungszeit musst du eine theoretische sowie praktische Abschlussprüfung ablegen.

Die Berufsfachschule bereitet dich auf die komplizierten technischen Herausforderungen vor, die zur Arbeit als Industrietechnologe/technologin dazugehören.

Zunächst erhältst du eine Einführung in die komplexen Grundlagen, die Systemen und technischen Anlagen zugrunde liegen: Mathematik, Elektro-, Digital- und Mikrosystemtechnik müssen von dir gelernt werden.

Ist die Basis zum Verständnis technischer Vorgänge gelegt, kann es an die Software gehen. Du lernst, wie man Software funktional und objektorientiert entwickelt. Algorithmen und Datenstrukturen stellen für dich schon bald keine böhmischen Dörfer mehr dar. Essentiell für die komplizierte Software sind Programmiersprachen wie C, C++ und Java, welche du am Ende deiner Ausbildung fließend beherrschen wirst.

Um die einzelnen Komponenten später in Einklang bringen zu können, lernst du außerdem alles über Netzwerke und relationale Datenbanken – wie beeinflussen sich die einzelnen Komponenten untereinander, wie werden sinnvolle Verbindungen hergestellt?

Nicht zuletzt stehen Steuerungs- und Regeltechnik sowie die digitale Signalverarbeitung auf dem Stundenplan, damit du in deinem Job als Industrietechnologe/technologin auch mit der Hardware entsprechend umgehen kannst.

Möchtest du später einmal in einer Führungsposition arbeiten, hast du verschiedene Möglichkeiten, um beruflich voran zu kommen: Du kannst dich zum Beispiel als Softwareentwickler/in zertifizieren lassen oder die Prüfung zur EDV-Fachkraft ablegen. Auch ein Studium ist denkbar, zum Beispiel in den Bereichen Technische Informatik oder Softwaretechnik.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Industrietechnologe/technologin verbringst du sehr viel Zeit am Computer und planst die Software- und Hardwarelösungen für deine Kunden. Auch ein Außendienst bei dem Auftraggeber vor Ort ist möglich. Du musst dich flexibel den unterschiedlichen Arbeitsumgebungen anpassen können und dabei stets service- und kundenorientiert bleiben.

Deine Arbeitszeiten richten sich nach den Bürozeiten des Unternehmens, für das du arbeitest. Wenn es um den Kundendienst geht, kann auch Schichtdienst und Rufbereitschaft zu deinem Arbeitsalltag gehören. Deine Arbeitskleidung ist ordentlich und sowohl für Büro als auch den Kontakt mit Kunden geeignet.

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