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Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaften

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Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaften Gehalt
  • Gehalt: variabel
  • Abschluss: Bachelor of Science
  • Arbeitsmarkt: variabel

Darum bist du hier richtig:

Fußballprofis brauchen sie. Gleiches gilt für hängende Kinderschultern und schiefe Wirbelsäulen. Unkonzentrierte Jugendliche kommen nicht drum herum – und Schlaganfallopfer sowieso nicht. Im dualen Studium Angewandte Therapiewissenschaften lernst du die entsprechenden Methoden und Techniken, die für viele Menschen goldwert sind. Dafür solltest du selbst topfit sein und Menschenkontakt begrüßen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • (Fach-)Abitur

  • Gesundheitsbewusstsein

  • Einfühlungsvermögen

Das brauchst du für die Uni:

  • Stressresistenz

  • Interesse an Psychologie

  • Eigenständigkeit

Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaften: Ohne Blessuren zum Bachelor

Dein duales Studium Angewandte Therapiewissenschaften: Die therapeutische Triangel

Berufsbild Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaften

Das duale Studium Therapiewissenschaften vereint Gesundheits- und Therapiewissenschaften mit der Betriebswirtschaftslehre. Du gehst medizinische Grundlagen durch, eignest dir fachspezifische Heilmethoden an und lernst das Ganze zu vermarkten. Dabei bilden drei therapeutische Bereiche die Wirbelsäule deines Studiums: Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Ergotherapeutische Methoden und Behandlungsverfahren dienen dazu, physisch kranke Menschen wieder auf die Beine zu bringen, sie handlungsfähig zu machen. Ergänzend behandelt die Logopädie Sprach- und Schluckstörungen. In jedem Fall nimmst du den menschlichen Körper unter die anatomische Lupe und greifst in der Physiotherapie tief in die Bewegungslehre. Doch das ist nicht alles. Hier ein Ausschnitt deines Stundenplans:

  • Gesundheitspsychologie: Ob betriebliche Gesundheitsförderung oder direkte Behandlungsmaßnahmen psychischer Erkrankungen: Du entwickelst (präventive) Gesundheitskonzepte und sammelst wichtige Kernkompetenzen – zum Beispiel im Stressmanagement.

  • Qualitätsmanagement: Du lernst Prozesse zu beschreiben und zu optimieren. Dabei klärst du zunächst den Qualitätsbegriff, um anschließend Normen und Verbesserungsmaßnahmen zu definieren. Wichtig: die Kunden- bzw. Patientenzufriedenheit. Sie bildet die Basis vieler Aktivitäten im Qualitätsmanagement.

  • Gesundheitsförderung und Prävention: Gesundheitliche Vorsorge rückt immer mehr in den Blickpunkt der Arbeitswelt. Ein gesunder Alltag und Lebensstil stehen hier also im Vordergrund. Sei es gesunde Ernährung oder ausreichend Bewegung: Das Modul zeigt dir spannende Förderungsmaßnahmen und macht dich fit.

  • Ethik im Gesundheitswesen: Wie sind ökonomische Entscheidungen im Gesundheitswesen zu bewerten? Stehen Wirtschaftlichkeit und Ethik zwangsläufig im Konflikt und was ist moralisch korrekt? Dieses Fach beantwortet solche Fragen und lädt zur Diskussionsrunde ein.

Neben dem Fachwissen aus therapiewissenschaftlichen Modulen zählt auch deine Sozialkompetenz. Denn im Rahmen deiner Berufslaufbahn berätst du Patienten, leitest sie an und gibst Wissen weiter. Gefragt ist also deine Kommunikationsfähigkeit. Die trainierst du in simulierten Beratungssituationen und Fallbeispielen.

Und harte Arbeit zahlt sich aus: Die Belohnung für das Büffeln und Pauken ist der Bachelor of Science, den du nach einer Regelstudienzeit von sieben Semestern eintütest. Damit kannst du entweder direkt in das Berufsleben starten oder deine Studienzeit um mindestens zwei Jahre verlängern – Stichwort Master. Dieser bietet sich für Fächer wie Gesundheits- und Pflegepädagogik an, ermöglicht dir aber auch einen weiterführenden Weg in den klassischen Therapiewissenschaften.

Praxis im dualen Studium: Teil zwei der Behandlung

Duales Studium Angewandte Therapiewissenschaften Gehalt

Aktives Handeln statt Langeweile, Praxis statt stumpfer Theorie: Das duale Studium Angewandte Therapiewissenschaften bringt Bewegung in deinen Alltag. So trittst du in die Arbeitswelt ein und sammelst wertvolle Berufserfahrungen. Dafür bieten sich dir zwei Studienmodelle – die ausbildungs- und praxisintegrierende Variante.

Die praxisintegrierte Variante ergänzt dein Studium um Langzeitpraktika, die dich in den Praxiseinheiten in ein Partnerunternehmen deiner Hochschule integrieren und deine volle Mitarbeit erfordern.

Möchtest du lieber eine Ausbildung während deines Studiums absolvieren? In Rekordtempo einen Doppelabschluss einsacken? Dann entscheide dich für die ausbildungsintegrierende Studienvariante. Hier unterschreibst du einen Ausbildungsvertrag, der parallel zu deinem Studium läuft und dich entweder im dreimonatigen Block oder innerhalb der Arbeitswoche in die Praxis befördert. Dabei kannst du dein Studium mit einer der folgenden Berufsausbildungen kombinieren:

  • Physiotherapeut/in: Wenn sich Menschen verletzen, krankheitsbedingt ausfallen oder körperlich eingeschränkt sind, kommst du zum Einsatz. Gemeinsam mit den Patienten betreibst du Muskeltraining und kontrollierst die korrekte Ausführung der Übungen. Außerdem findest du beim Massieren die betroffenen Schwachpunkte und kannst Abhilfe durch Elektro- und Wärmetherapien leisten.

  • Ergotherapeut/in: Von Heranwachsenden bis zu Senioren: Deine Patienten haben keine Altersgrenze und leiden in der Regel an den Nachwirkungen schwerwiegender Krankheiten. So gehört es zu deinen Aufgaben, ihnen bei grundlegenden Tätigkeiten unter die Arme zu greifen und durch gezielte Therapiemaßnahmen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen.

  • Logopäde/in: Du behandelst Sprachstörungen bei Menschen, die stottern oder lispeln. Dabei wendest du logopädische Verfahren an und sorgst für eine reibungslose Kommunikation. Grundsätzlich bist du Ansprechpartner/in für alle Fragen rund um die Rehabilitation und Behandlungsmöglichkeiten.

Deine berufliche Zukunft: Der sichere Schritt zum Erfolg

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Nach dem dualen Studium Angewandte Therapiewissenschaften kannst du deine helfende Hand ausstrecken. Ob in Rehabilitationskliniken, Krankenhäusern, Kureinrichtungen oder im betrieblichen Gesundheitswesen: Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten ist enorm. Auch für das öffentliche Gesundheitswesen, seien es Krankenkassen oder Ministerien, bist du qualifiziert und geeignet.

In der Regel arbeitest du aber direkt am Patienten. Du führst Therapiemaßnahmen durch, beobachtest den Behandlungsverlauf und bietest eine individuelle Beratung. Natürlich funktioniert das auch auf freiberuflicher Basis. Immerhin hast du die nötigen Fähigkeiten für eine erfolgreiche Selbstständigkeit in deinem dualen Studium schon unter Beweis stellen können.

Gehalt

Dein Gehalt im dualen Studium

Leider gibt es zu diesem dualen Studium keine durchschnittlichen Gehaltsangaben. Die Vergütung variiert hier von Betrieb zu Betrieb. Außerdem können äußere Faktoren, wie zum Beispiel die Unternehmensgröße, der Standort – ländlich oder städtisch, West- oder Ost-Deutschland – sowie die Branchenzugehörigkeit Einfluss auf deine Vergütung haben. Hier erkundigst du dich am besten direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.

Deine nächsten Schritte

Duales Studium finden

Die Schule hast du geschafft und nun möchtest du dein duales Studium beginnen. Dafür heißt es aber zunächst: dualen Studienplatz finden! Dabei suchst du nach einem passenden Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Dein Ausbildungsbetrieb arbeitet oftmals mit einer Hochschule zusammen und wird dich entsprechend vermitteln.

Zur Dualen Studienplatz-Suche

Duales Studium starten

Glückwunsch: Du hast es geschafft. Nun liegen spannende Jahre vor dir, in denen du fleißig studierst und dein theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden darfst. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Start deines dualen Studiums.

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Bewerbung schicken

Wer dual studieren möchte, muss nicht nur mit besonders guten Noten glänzen, sondern sein Engagement und seinen Ehrgeiz auch in der Bewerbung zeigen. Damit es mit dem dualen Studienplatz auch sicher hinhaut, hilft dir AZUBI.DE.

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Hast du das Zeug zum dualen Studium Angewandte Therapiewissenschaften?

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Wie wurde die Physiotherapie bis 1994 noch genannt?

  • Physikalische Therapie
  • Krankengymnastik
  • Gumminastik

Doch nicht das Richtige?

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