Medientechnologe/technologin.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Medientechnologe/technologin
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Medientechnologe/technologin?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €981 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €930
  • 2. Lehrjahr: €981
  • 3. Lehrjahr: €1032
2.

Wie lange dauert die Medientechnologe/technologin Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Medientechnologe/technologin?

  • In der Ausbildung als Medientechnologe/technologin richtest du Druckmaschinen ein, bereitest Druckdaten auf und steuerst und überwachst den Druckprozess für die Produktion von Werbedrucksachen, Zeitungen, Magazinen, Büchern, Katalogen und anderen Printprodukten.
  • Während deiner Ausbildung bist du zum Beispiel in einer Druckerei angestellt und arbeitest überwiegend in großen Werkhallen an Druckmaschinen.
  • Die Ausbildung als Medientechnologe/technologin gehört zu den Bereichen Technik und Technologiefelder.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Medientechnologe/technologin mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Medientechnologe/technologin zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Spaß an Kundenkommunikation

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Auch wenn sich digitale Inhalte zunehmend durchsetzen und viele Unternehmen ihre Geschäfte auf diesem Weg abwickeln, gelten Printprodukte weiterhin als die Medien mit der professionellsten Wirkung. Verträge, Kataloge, Jahresabschlussberichte, aber auch Hochzeitsalben, Kunstbände oder Hochglanzmagazine – sowohl Privat- als auch Geschäftskunde setzen auf Drucke in hoher Qualität. Um die vielfältigen Wünsche der Kunden umzusetzen, werden Fachleute gebraucht, die sich mit Maschinen, Farben und Bedruckstoffen auskennen – hier kommt die Ausbildung als Medientechnologe/technologin ins Spiel!

Kommen Kunden mit ihren speziellen Wünschen für ihr Printprodukt zu dir, kann es nicht sofort mit dem Druck losgehen. Zunächst gilt es nämlich festzustellen, ob die Vorstellungen des Kunden überhaupt umsetzbar sind und sich im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten befinden. Auch die technischen Angaben kontrollierst du – eignet sich das Druckmaterial für die gewählte Veredlung, lässt sich die Farbwahl auf dem Druckstoff umsetzen? Die technischen Standards müssen erfüllt sein, damit der Druckvorgang reibungslos funktioniert.

Bevor du als Medientechnologe/technologin den Druckauftrag mit hoher Auflage durchführst, überprüfst du die getroffenen Einstellungen anhand eines Probedruckes, den auch der Auftraggeber noch einmal absegnet. Sind alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen, geht es an die Präparation der Druckmaschinen. Die Arbeiten, die dabei verrichtet werden, hängen von dem Druckverfahren ab, das du gemeinsam mit deinem Kunden gewählt hast. Handelt es sich um einen Digitaldruck, werden die Druckdateien von dir in das richtige Format gebracht, damit sie sich problemlos auf den Digitaldrucker übertragen lassen.

Beim Tiefdruck hingegen arbeitet man mit Walzen, in die das Druckbild eingraviert wird – bevor der Druck startet, kontrollierst du ihren Zustand, spannst sie in die Druckmaschine und stellst sicher, dass die Farbverteilung korrekt eingestellt ist.

Der Druckvorgang selbst läuft weitestgehend automatisch, dennoch bleibst du stets wachsam und sorgst dafür, dass beim Papiereinzug oder der Farbverteilung alles glatt läuft. Am Ende rundest du die Printprodukte durch die richtige Nachbehandlung ab. Du veredelst die Produkte zum Beispiel, indem du sie mit einem speziellen Lack einsprühst.

Ist der Druckauftrag vollständig bearbeitet, musst du dich noch um die Druckmaschinen kümmern – du kontrollierst, dass sie nach wie vor voll funktionstüchtig sind und reparierst kaputte Teile. Auch die Reinigung der Drucker ist wichtig, damit dein nächster Druckauftrag nicht durch übrig gebliebene Farbreste verunreinigt wird.

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Inhalte der Ausbildung.

Die dreijährige Ausbildung als Medientechnologe/technologin verläuft dual. Das bedeutet, dass du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule lernst. Um deine Ausbildung abzuschließen, legst du eine Zwischenprüfung und am Ende eine Gesellenprüfung ab, in der du dein Können unter Beweis stellst.

Im Betrieb lernst du alle wichtigen Schritte, die auf dem Weg zum perfekten Printprodukt geplant und durchgeführt werden müssen: Grundsätzlich erfährst du zunächst, wie man den Ablauf der Druckaufträge plant. Dabei ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass die vom Kunden vorgegebenen Dateien für das gewählte Druckverfahren geeignet sind. Diese musst du gegebenenfalls anpassen oder dem Kunden zu einem anderen Verfahren raten. Bevor es zum eigentlichen Druck geht, musst du zudem auch die richtigen Materialien wie Farben und Papiersorte auswählen und auf ihre Qualität hin prüfen.

Neben den Vorbereitungen erfährst du auch alles über die Druckmaschinen, mit denen du arbeiten wirst. Du lernst, wie die Drucker aufgebaut sind, wie man sie richtig steuert und reguliert und was zu tun ist, wenn einzelne Teile einmal defekt sein sollten. Auch die richtige Reinigung und Pflege wirst du üben.

Auch die verschiedenen Eigenschaften der Druckerfarben lernst du zu beurteilen und je nach Art des Auftrags auszuwählen. Je nach gewünschter Eigenschaft des Endprodukts wählst du Farben aus, die sehr scheuerfest sind oder jene, die besonders schnell trocknen. Du bringst die Kundenwünsche und die dafür nötigen Druckkosten in Einklang, ohne dabei die Qualität des Printprodukts außer Acht zu lassen.

Möchtest du nach deinem Abschlusszeugnis weiter die Karriereleiter empor klettern, stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen: Um später einmal in einer Führungsposition zu arbeiten, kannst du zum Beispiel die Prüfung zum/zur Druckermeister/in ablegen oder dich zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Printmedien weiterbilden. Auch ein Studium in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik oder Medienproduktion kann dir weitere Aufstiegschancen bieten.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Medientechnologe/technologin arbeitest du mit großen Druckmaschinen, die du mithilfe von Werkzeugen einrichtest und instand hältst. Um dich dabei zu schützen, trägst du Schutzkleidung wie Handschuhe, Arbeitskittel und Sicherheitsschuhe. Dabei kommst du auch mit Druckerfarben und Lösungsmitteln in Kontakt, welche Gerüche und Dämpfe absondern.

Auch der Kundenkontakt gehört zu deinem Beruf. Du berätst die Kunden zu ihren Wünschen und machst ihnen entsprechende Angebote. Die Daten, die du für den späteren Druck vorbereiten musst, bearbeitest du am Computer. Deine Arbeitszeiten richten sich nach der Auftragslage deiner Druckerei, auch Schichtarbeit ist möglich.

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