Notarfachangestellte/r.

Ausbildungsgehalt:
821 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Notarfachangestellte/r

Voraussetzungen.

Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

  • Einen guten Realschulabschluss oder die Hochschulreife

  • Ein Händchen für Organisation

  • Eine sorgfältige Arbeitsweise

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Geheimnisse für dich behalten kannst

  • Dich für die Bedürfnisse anderer interessierst

  • Die Fähigkeit hast, dich gut auszudrücken

Deine Aufgaben: Schreiben, sortieren und kommunizieren.

Berufsbild Notarfachangestellte/r

Als Organisationstalent sitzt du als Notarfachangestellte/r gerne am Schreibtisch. Das ist gut, denn das wirst du auch während deines beruflichen Alltags in der Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten. Klingt langweilig, wird aber total interessant sein, weil du bei deiner Arbeit immer wieder mit anderen Menschen zu tun hast und wechselnde Aufträge der sogenannten Mandanten oder für den Notar betreust. In deinem Beruf wird es deine Aufgabe sein, die Beurkundung von Rechtsgeschäften vorzubereiten und zu begleiten, die der Notar dann vollzieht. Du beschäftigst dich unter anderem mit folgenden Bereichen:

  • Haus- und Wohnungskauf
  • Ehevertrag
  • Vorsorgevollmacht
  • Testament

Im ersten Schritt nimmst du in deinem Beruf Beurkundungsaufträge entgegen und holst Informationen ein. Dazu stellst du Kontakt zu Gerichten und Behörden her.

Generell übernimmst du nach deiner Ausbildung große Teile des schriftlichen Austauschs zwischen Mandant, Gericht, Behörde und Bank – weshalb auch dein Talent für eine gute Ausdrucksweise so von Bedeutung ist. In deiner Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten wirst du viel mit Schriftstücken wie Erbscheinanträgen, Vollmachten, Unterschriftbeglaubigungen und eidesstattlichen Versicherungen zu tun haben. Du darfst sogar selbstständig Urkundenentwürfe für den Notar vorbereiten.

Des Weiteren gibt es aber auch Bürotätigkeiten in deinem Beruf, in denen du organisieren musst: einen Termin beim Notar vergeben, Besprechungen vorbereiten, wenn Besuch für den Notar angekündigt ist, Akten führen, Dokumente versiegeln, Korrespondenz bearbeiten, Gebühren berechnen, Rechnungen stellen und Zahlungseingänge überwachen sowie verbuchen.

Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
Betriebswirt/in
14 freie Ausbildungsplätze
Kaufmann/frau im Einzelhandel
10115 freie Ausbildungsplätze
Steuerfachangestellte/r
287 freie Ausbildungsplätze
Industriekaufmann/frau
377 freie Ausbildungsplätze
Kaufmann/frau für Büromanagement
996 freie Ausbildungsplätze
Servicefachkraft Dialogmarketing
17 freie Ausbildungsplätze

Deine Ausbildung in Theorie und Praxis.

Notarfachangestellte/r Gehalt

Die Dauer deiner Ausbildung als Notarfachangestellte/r ist geregelt und beläuft sich auf drei Jahre. Durchgeführt wird diese dual. Das bedeutet, dass du in einer Berufsschule die Theorie lernst und in an deinem Ausbildungsplatz schon richtig mitarbeiten darfst. Am Anfang erhältst du von deinen Kollegen eine Einführung, damit du mit der Vorgehensweise im Unternehmen vertraut bist. Kommst du mit einer Aufgabe beim Arbeiten nicht weiter oder hast Fragen, bist du definitiv nicht alleine.

In der Berufsschule lernst du die verschiedenen Bereiche im Detail kennen, in denen es zu Fällen der Beurkundung kommen kann. Das sind Bereiche im Recht wie beispielsweise Familienrecht, Erbrecht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht. Der Umgang mit diesen Rechtsgebieten wird geübt, jedoch erst ab dem Übergang vom zweiten zum dritten Lehrjahr. Im ersten Ausbildungsjahr als Notarfachangestellte/r geht es vor allem darum, den Betrieb und den angestrebten Beruf in der Ausbildung kennenzulernen und nach außen hin präsentieren zu können. Auch die Organisation im Team will gelernt sein. In der Regel wünschen sich Notariate und Kanzleien eine Hochschulreife von ihren Bewerbern. Aber auch mit einem Realschulabschluss hast du gute Chancen, bald einen Vertrag für die Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten in den Händen zu halten. Nach deinem Ausbildungsabschluss gibt es folgende weiterbildende Karrieremöglichkeiten für dich:

  • Notarfachassistent
  • Inspektor/in im Notardienst
  • Notarfachwirt/in
  • Leitende/r Notarmitarbeiter/in

Ein weiterführendes Studium zum/zur Notar/in gibt es nicht. Bist du allerdings fasziniert von der Arbeit deines Vorgesetzten und hältst Recht für ein spannendes Thema, kommt das Studium der Rechtswissenschaften in Frage. Entscheidest du dich für diesen Weg, musst du allerdings Geduld haben. Erst wenn du das zweite Staatsexamen erfolgreich absolviert hast und anschließend den dreijährigen Anwärterdienst als Notarassessor/in durchgezogen hast, darfst du dich mit Zustimmung der Landesjustizbehörde Notar nennen und auch ein eigenes Notariat eröffnen.

Dein Arbeitsumfeld: Notariat oder Kanzlei?

Notarfachangestellte/r Bilder

Möchtest du eine Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten beginnen, gibt es zwei Möglichkeiten für dich: Entweder ein reines Notariat oder eine Rechtsanwaltskanzlei mit integriertem Notariat. Wo du dich bewirbst, ist dir überlassen. Hast du dich schon spezialisiert, ist das Notariat der richtige Ort für dich – mit oder ohne Kanzlei spielt dabei keine Rolle. Die Bearbeitung von Rechtsgeschäften ist schon dein Ding, aber du möchtest dich noch orientieren? Dann ist es empfehlenswert den Einstieg als Notarfachangestellte/r in einer Kanzlei zu wählen. Dort hast du die Möglichkeit, dich auch mit Kollegen aus den anderen Abteilungen auszutauschen.

Eine feste Arbeitskleidung gibt es in deinem Beruf nicht, das bunte Partyshirt solltest du trotzdem lieber im Schrank lassen. Du musst nicht gleich optisch zum Spießer werden, aber gepflegte Kleidung bietet sich schon an. Schließlich trifft man auch auf Mandanten und Geschäftspartner und möchte den Arbeitgeber würdig vertreten – und ein Notar oder Rechtsanwalt trägt meistens Anzug oder Jacket. Daher sind gedeckte Farbe und unauffälliger Schmuck – wenn du überhaupt welchen trägst – eine gute Wahl. Damit du gute Leistung erbringst, solltest du dich wohl fühlen. Dein Arbeitsoutfit darf also durchaus bequem sein.

Notarfachangestellte/r Ausbildungsgehalt.

Dein Gehalt während der Ausbildung zur Notarfachangestellten ist attraktiv. Du liegst mit deinem Einkommen während deiner Ausbildung nicht an der Spitze der Ausbildungsberufe. Aber dein Lohn steigt nach dem ersten Ausbildungsjahr bis zum dritten Jahr an und wenn du mit deiner Ausbildung fertig bist, wird das Gehalt ebenfalls mehr werden.

Zudem hängt dein Gehalt als Notarfachangestellte/r auch von der Größe des Notariats ab, für das du arbeiten wirst. Führst du deine Tätigkeit im Öffentlichen Dienst aus, kannst du dich außerdem über ein steigendes Gehalt nach Stufen freuen. Mehr zum Gehalt von Notarfachangestellten findest du in unserem Artikel zum Thema Gehalt und Gehaltsvorstellungen.

Ø 1. Jahr
744€
Ø 2. Jahr
821€
Ø 3. Jahr
900€

41 Ausbildungsplätze für Notarfachangestellte/r.

Wie gut wärst du als Notarfachangestellte/r?
Mach den Test!

Hier findest du ähnliche Ausbildungsberufe.

Ausbildung Betriebswirt/in
Betriebswirt/in
Dauer
3 Jahre
Abschluss
Abitur / Fachabitur
Gehalt
variabel
Verfügbarkeit
14 Ausbildungsplätze
Ausbildung Kaufmann/frau im Einzelhandel
Kaufmann/frau im Einzelhandel
Dauer
3 Jahre
Abschluss
Realschulabschluss
Gehalt
∅ 891 Euro
Verfügbarkeit
10.115 Ausbildungsplätze
Ausbildung Steuerfachangestellte/r
Steuerfachangestellte/r
Dauer
3 Jahre
Abschluss
Abitur / Fachabitur
Gehalt
∅ 858 Euro
Verfügbarkeit
287 Ausbildungsplätze
Ausbildung Industriekaufmann/frau
Industriekaufmann/frau
Dauer
3 Jahre
Abschluss
Realschulabschluss
Gehalt
∅ 1050 Euro
Verfügbarkeit
377 Ausbildungsplätze
Ausbildung Kaufmann/frau für Büromanagement
Kaufmann/frau für Büromanagement
Dauer
3 Jahre
Abschluss
Realschulabschluss
Gehalt
∅ 934 Euro
Verfügbarkeit
996 Ausbildungsplätze
Ausbildung Servicefachkraft Dialogmarketing
Servicefachkraft Dialogmarketing
Dauer
2 Jahre
Abschluss
Alle Abschlüsse
Gehalt
∅ 1067 Euro
Verfügbarkeit
17 Ausbildungsplätze