Notarfachangestellte/r.

Ausbildungsgehalt:
821 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Notarfachangestellte/r
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Notarfachangestellte/r?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €821 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €744
  • 2. Lehrjahr: €821
  • 3. Lehrjahr: €900
2.

Wie lange dauert die Notarfachangestellte/r Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Notarfachangestellte/r?

  • In der Ausbildung als Notarfachangestellte/r übernimmst du rechtliche, organisatorische und kaufmännische Dienstleistungen in Notariaten. Dabei wickelst du Zahlungsvorgänge ab, bereitest beglaubigte Dokumente vor und entwirfst Urkunden oder Verträge mit.
  • Deine Ausbildung findet in Rechtsanwaltskanzleien oder Notariaten statt. Später findest du aber auch in Inkassobüros oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Beschäftigung.
  • Die Ausbildung berührt die Bereiche Wirtschaft und Verwaltung und besitzt einen rechtlichen Schwerpunkt.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Notarfachangestellte/r mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Wirtschaft , Mathe , Deutsch und Englisch haben.

5.

Passt der Beruf Notarfachangestellte/r zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Sehr sorgfältig und genau arbeitest

  • Gerne mit Kunden kommunizierst

  • Teamfähig bist

  • Gut organisieren und dir Sachen merken kannst

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Wirtschaft
  • Mathe
  • Deutsch
  • Englisch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Als Organisationstalent sitzt du gerne am Schreibtisch? Das ist gut, denn das wirst du auch während deines beruflichen Alltags in der Ausbildung als Notarfachangestellte/r.

Deine Ausbildung ist interessant, weil du bei deiner Arbeit immer wieder mit anderen Menschen zu tun hast und wechselnde Aufträge der sogenannten Mandanten oder für den Notar betreust.

In deinem Ausbildungsberuf wird es deine Aufgabe sein, die Beurkundung von Rechtsgeschäften vorzubereiten und zu begleiten, die der Notar dann vollzieht. Du beschäftigst dich unter anderem mit folgenden Bereichen:

  • Haus- und Wohnungskauf
  • Ehevertrag
  • Vorsorgevollmacht
  • Testament

Im ersten Schritt nimmst du in deinem Beruf Beurkundungsaufträge entgegen und holst Informationen ein. Dazu stellst du im Rahmen deiner Tätigkeit Kontakt zu Gerichten und Behörden her.

Generell übernimmst du nach deiner Ausbildung große Teile des schriftlichen Austauschs zwischen Mandant, Gericht, Behörde und Bank – weshalb auch dein Talent für eine gute Ausdrucksweise so von Bedeutung ist.

Die duale Ausbildung als Notarfachangestellte/r sorgt dafür, dass du viel mit Schriftstücken wie Erbscheinanträgen, Vollmachten, Unterschriftbeglaubigungen und eidesstattlichen Versicherungen zu tun haben wirst. Du darfst sogar selbstständig Urkundenentwürfe für den Notar vorbereiten.

Des Weiteren gibt es aber auch Bürotätigkeiten in deinem Beruf, die viel Organisation erfordern: einen Termin beim Notar vergeben, Besprechungen vorbereiten, wenn Besuch für den Notar angekündigt ist, Akten führen, Dokumente versiegeln, Korrespondenz bearbeiten, Gebühren berechnen, Rechnungen stellen und Zahlungseingänge überwachen sowie verbuchen.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Dauer deiner Berufsausbildung als Notarfachangestellte/r ist geregelt und beläuft sich auf drei Jahre. Durchgeführt wird diese dual. Das bedeutet, dass du in einer Berufsschule die Theorie lernst und in an deinem Ausbildungsplatz schon richtig mitarbeiten darfst.

Am Anfang erhältst du von deinen Kollegen eine Einführung, damit du mit der Vorgehensweise im Unternehmen bzw. bei deinem Arbeitgeber vertraut bist. Kommst du mit einer Aufgabe beim Arbeiten nicht weiter oder hast Fragen, bist du definitiv nicht alleine.

In der Berufsschule lernen Auszubildende die verschiedenen Bereiche im Detail kennen, in denen es zu Fällen der Beurkundung kommen kann. Das sind Bereiche im Recht wie beispielsweise Familienrecht, Erbrecht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht. Der Umgang mit diesen Rechtsgebieten wird geübt, jedoch erst ab dem Übergang vom zweiten zum dritten Lehrjahr.

Im ersten Ausbildungsjahr als Notarfachangestellte/r geht es vor allem darum, den Betrieb und den angestrebten Beruf in der Ausbildung kennenzulernen und nach außen hin präsentieren zu können. Auch die Organisation im Team will gelernt sein.

In der Regel wünschen sich Notariate und Kanzleien eine Hochschulreife in deiner Bewerbung. Aber auch mit einem Realschulabschluss hast du gute Chancen, bald einen Vertrag für die Ausbildung als Notarfachangestellte/r in den Händen zu halten.

Nach dem Ausbildungsabschluss gibt es folgende Möglichkeiten zur Weiterbildung:

  • Notarfachassistent
  • Inspektor/in im Notardienst
  • Notarfachwirt/in
  • Leitende/r Notarmitarbeiter/in

Ein weiterführendes Studium zum/zur Notar/in gibt es nicht. Bist du allerdings fasziniert von der Arbeit deines Vorgesetzten und hältst Recht für ein spannendes Thema, kommt das Studium der Rechtswissenschaften in Frage.

Entscheidest du dich für diesen Weg, musst du allerdings Geduld haben. Erst wenn du das zweite Staatsexamen erfolgreich absolviert hast und anschließend den dreijährigen Anwärterdienst als Notarassessor/in durchgezogen hast, darfst du dich mit Zustimmung der Landesjustizbehörde Notar nennen und auch ein eigenes Notariat eröffnen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Möchtest du eine Ausbildung als Notarfachangestellte/r beginnen, gibt es zwei Möglichkeiten für dich: Entweder ein reines Notariat oder eine Rechtsanwaltskanzlei mit integriertem Notariat. Wo du dich bewirbst, ist dir überlassen. Hast du dich schon spezialisiert, ist das Notariat der richtige Ort für dich – mit oder ohne Kanzlei spielt dabei keine Rolle.

Die Bearbeitung von Rechtsgeschäften ist schon dein Ding, aber du möchtest dich noch orientieren? Dann ist es empfehlenswert, den Einstieg als Notarfachangestellte/r in einer Kanzlei zu wählen. Dort hast du die Möglichkeit, dich auch mit Kollegen aus den anderen Abteilungen auszutauschen.

Eine feste Arbeitskleidung gibt es in deinem Beruf nicht, das bunte Partyshirt solltest du trotzdem lieber im Schrank lassen. Du musst nicht gleich optisch zum Spießer werden, aber gepflegte Kleidung bietet sich schon an.

Schließlich trifft man auch auf Mandanten und Geschäftspartner und möchte den Arbeitgeber würdig vertreten – und ein Notar oder Rechtsanwalt trägt meistens Anzug oder Jacket. Daher sind gedeckte Farbe und unauffälliger Schmuck – wenn du überhaupt welchen trägst – eine gute Wahl.

Damit du gute Leistung erbringst, solltest du dich wohl fühlen. Dein Arbeitsoutfit darf also durchaus bequem sein.

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