Werkgehilfe/gehilfin Schmuckwarenindustrie, Taschen- und Armbanduhren.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Handwerk:
Ausbildung Werkgehilfe/gehilfin Schmuckwarenindustrie, Taschen- und Armbanduhren
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1112 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1037
  • 2. Lehrjahr: €1102
  • 3. Lehrjahr: €1199
2.

Wie lange dauert die Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie?

  • Als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie hilfst du bei der Herstellung von Schmuck und Uhren, indem du Werkstoffe auswählst und bestellst, Arbeitsgänge der Produktion festlegst, Arbeitsaufträge erteilst und Legierungsberechnungen vornimmst.

  • Während der Arbeit befindest du dich meistens in den Büroräumen eines Produktionswerks, und in den Fertigungs- und Werkhallen.

  • Die Ausbildung als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie gehört zum Berufsbereich Handwerk.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Sorgfältiges Arbeiten

  • Kaufmännisches Geschick

  • Organisationstalent

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie bist du für den reibungslosen Ablauf in einer Werkstatt für Schmuck und andere Accessoires zuständig. Du vermittelst dabei zwischen dem vorstehenden Meister sowie den Produktionsfachkräften und kümmerst dich um die benötigten Werkstoffe.

Der Produktionsmeister spricht zunächst mit dir durch, welche Waren in der nächsten Zeit in deiner Produktionswerkstatt hergestellt werden sollen. Gemeinsam mit ihm planst du, welche Arbeitsschritte zur Herstellung einer modischen Tasche oder eines hübschen Ohrrings nötig sind. Die Produktionsfachkräfte des Werkes werden von euch den verschiedenen Arbeitsgängen zugeteilt. Auch die unterschiedlichen Werkstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, legt ihr gemeinsam fest. Du ordnest sie dann den verschiedenen Stationen zu und bist dafür verantwortlich, dass genügend Materialien vor Ort sind.

Du erstellst Anwesenheitslisten und sorgst dafür, dass die Arbeiten schnell umverteilt werden, sollte einmal jemand krank werden. Dabei achtest du streng darauf, dass die Fertigungstermine für die Accessoires stets eingehalten werden. Auch die korrekte Zuteilung und Abrechnung des Gehalts der Produktionskräfte fällt in deinen Aufgabenbereich.

Neben der Verwaltung des Personals bist du auch Experte für die verschiedenen Fertigungsschritte: Zwar stellst du den Schmuck nicht selber her, weißt aber genau, welche Materialien und Werkstoffe für die Produktion der Accessoires benötigt werden. Glassteine, Kettenglieder, Lederarmbänder – als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie nimmst du die Lieferungen der edlen Werkstoffe entgegen, verwaltest die Rechnungen und organisierst das Lager.

Ist die Herstellung der Schmuckstücke beendet, ist es deine Arbeit noch lange nicht: Du trägst die Verantwortung dafür, dass die Waren fehlerfrei ausgeliefert werden. Mithilfe von Lupen und anderen Hilfsmitteln kontrollierst du die Qualität der Produkte. Ob die Beschaffenheit der Legierung oder der Schliff der Edelsteine, die Accessoires müssen makellos sein oder dein Kunde könnte die Bestellung reklamieren. Nach der Warenkontrolle verpackst du die Fabrikate sicher und kümmerst dich um eine zeitgerechte Auslieferung an den Auftraggeber.

Ob eine Ausbildung als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die dreijährige Berufsausbildung als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie verläuft als duale Ausbildung. Das bedeutet, dass du sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule lernst. Um deinen Abschluss für diesen Ausbildungsberuf zu erlangen, musst du eine Zwischenprüfung meistern. Am Ende erfolgt dann die Abschlussprüfung, die sowohl aus einem theoretischen als auch aus einem praktischen Teil besteht.

An deinem Ausbildungsplatz lernst du zunächst die allgemeinen Abläufe in den Produktionshallen kennen. Du siehst, welche Werkstoffe es gibt, wie du richtig mit ihnen umgehst und wie du ihre Qualität beurteilst. Auch das Abwiegen der Materialien nach Gramm- und Karateinheiten übst du. Außerdem erfährst du, wie man die geeigneten Schmucksteine für die Produktion auswählt.

Als nächstes werden dir die einzelnen Fertigungsschritte an den Arbeitsstationen näher gebracht. Du legst die benötigten Arbeitsgänge fest, teilst die Werkstoffe zu und verweist das Personal an die richtigen Stationen.

Außerdem gehören typische Büroarbeiten zu deinem Job: Du musst wissen, wie man Rechnungen erstellt, Aufträge entgegennimmt und Reklamationen bearbeitet. Die Buchhaltung und Abrechnung des Lohns für die Angestellten führst du ebenfalls durch.

In der Berufsschule vertiefst du deine fachlichen Kenntnisse, die du vom Ausbildungsplatz kennst. Zudem erhalten Auszubildende in jedem Ausbildungsjahr Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Sozialkunde.

Nach deiner Ausbildung als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie hast du auch in diesem Job verschiedene Möglichkeiten, die Karriereleiter weiter hoch zu klettern. Du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Industriefachwirt/in ablegen. Auch eine Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/in für Produktionswirtschaft ist möglich. Außerdem kannst du ein Studium in den Fächern Industriewirtschaft oder Business Administration absolvieren. Dadurch kannst du erstens noch mehr lernen und zweitens danach in eine etwas andere Tätigkeit einsteigen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie befindest du dich meistens in Büroräumen eines Produktionswerkes. Am Computer verwaltest du die Warenlisten, Lieferscheine und Arbeitspläne.

In den Fertigungshallen führst du mit den speziellen Messwerkzeugen Qualitätskontrollen an den fertigen Waren durch und überwachst den gesamten Produktionsprozess. Deine Kleidung ist eher leger und den Werkhallen angemessen.

Deine Arbeitszeiten richten sich nach den Produktionszeiten deines Unternehmens. In der Regel wirst du im Schichtbetrieb werktags arbeiten. Einige Produktionsstätten pausieren allerdings nicht – so kann es je nach Arbeitgeber auch mal sein, dass du am Wochenende oder abends ranmusst. Dafür erhältst du aber natürlich einen entsprechenden Freizeitausgleich.

Wie gut wärst du als Werkgehilfe/in der Schmuckwaren-, Taschen- und Armbanduhrenindustrie?
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